Saubere Luft in den Städten ohne Fahrverbote ist das Ziel

Auf ihrer Sommertour legte die NRW-Umweltministerin Heinen-Esser einen Stopp bei HJS in Menden ein, um sich über Nachrüstungslösungen für Stadtbusse und leichte Nutzfahrzeuge zu informieren.

Die NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) hat am Dienstag, 14.08.2018 den Abgasnachbehandlungsspezialisten HJS in Menden besucht und die Wichtigkeit der Nachrüstung von Diesel Bussen unterstrichen. „Mit der Busnachrüstung können wir kurzfristig einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung leisten“ so die Ministerin, „die Kommunen müssen jetzt kurzfristig die Nachrüstung vorantreiben“.  Die von HJS entwickelten Systeme für MAN und Daimler Busse stießen bei der Ministerin auf sehr großes Interesse, insbesondere das aktive Thermomanagement, das ein Alleinstellungsmerkmal der HJS Systeme ist.


H.J. Schulte: „Wo andere abschalten schalten wir ein“
Der Firmeninhaber Hermann-Josef Schulte erläuterte den entscheidenden Einfluss einer ausreichend hohen Abgastemperatur auf die Stickoxidreduzierung mit Abgasnachbehandlungssystemen. „Insbesondere beim langsamen Stopp and Go Verkehr in der Innenstadt sinkt die Temperatur im Katalysator auf Werte kleiner 200°C, die AdBlue® Dosierung muss ggf. abgeschaltet werden und die schädlichen Stickoxide werden nicht reduziert. Hier schalten wir unser aktives Thermomanagement ein und erhöhen die Temperaturen so, dass unter allen Randbedingungen die Stickoxide um mehr als 85 % reduziert werden.“

Aktives Thermomanagement bei Bussen
Die Nachrüstung mit der bewährten HJS SCRT®-Technologie – erweitert um aktives Thermomanagement – sorgt bei Bussen im Stadtbetrieb für eine drastische Senkung der Stickoxid-Emissionen auf das Niveau von EURO VI Neufahrzeugen. Und das auf jeder Strecke und zu jeder Jahreszeit. Damit ist die Nachrüstung von Bussen mit dieser HJS-Technologie eine der wirksamsten und effektivsten Maßnahmen, um zur Vermeidung von Fahrverboten beizutragen. Die Nachrüstung wird analog zu den im März veröffentlichten Förderrichtlinien zu großen Teilen durch den Bund finanziert.

Beim Rundgang vor Ort in Menden präsentierte HJS Geschäftsführer Dr.-Ing. Christoph Menne einen bereits nachgerüsteten Mercedes-Benz Citaro-Stadtbus der Märkischen Verkehrsbetriebe sowie ein leichtes Nutzfahrzeug, einen Fiat Ducato. „Für leichte Nutzfahrzeuge und Transporter greifen wir auf Großserientechnik zurück, die wir um ein Heizelement ergänzen. So können wir auch für diese Fahrzeuge eine robuste, hocheffiziente Nachrüstlösung anbieten“.

Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es, die Luftqualität in den Ballungsräumen nachhaltig zu verbessern und den Ausstoß von Stickoxiden zu reduzieren, um die Luftqualitätsgrenzwerte zügig und flächendeckend einzuhalten, ohne dass Fahrverbote nötig wären. Auch die Nachrüstung von leichten Nutzfahrzeugen sieht die Ministerin Heinen-Esser dafür als wichtigen Baustein. „Die Technik ist vorhanden, wie dieses von HJS nachgerüstete Fahrzeug zeigt“, so die Ministerin.

 

 

Über die HJS Emission Technology GmbH & Co. KG

Als mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Menden/Sauerland steht die 1976 gegründete HJS Emission Technology GmbH & Co. KG für langjährige Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Abgasnachbehandlung. Rund 450 Mitarbeiter entwickeln, fertigen und vermarkten modulare Systeme zur Reduzierung von Schadstoffemissionen. Die innovativen Umweltschutz-Technologien kommen sowohl in der Erstausrüstung als auch in der Nachrüstung bei Pkws, leichten bis schweren Nutzfahrzeugen sowie bei mobilen und stationären Anwendungen im Non-Road-Bereich zum Einsatz. Neben Systemen für Otto-Motoren bietet HJS heute vor allem Lösungen für Dieselmotoren an – insbesondere zur Minderung von Rußpartikeln und Stickoxiden. Mit umfangreichen Patentrechten für DPF® (Diesel-Partikelfilter) und SCRT® (Selective Catalytic Reduction Technology) setzt HJS national und weltweit Maßstäbe.

HJS Emission Technology GmbH & Co. KG, Sitz Menden, AG Arnsberg, HRA 4722, Geschäftsführer: Hermann J. Schulte

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