Digital Humans gelten als nächste Evolutionsstufe klassischer Chatbots und KI-Assistenten. Sie kommunizieren über Sprache, Mimik und Gestik und ermöglichen dadurch eine natürlichere Interaktion zwischen Mensch und KI. Gleichzeitig bleiben Wissen, Daten und Entscheidungsprozesse vollständig in der Kontrolle der jeweiligen Organisation.
„Mit Sinfonie machen wir den nächsten Schritt von textbasierten KI-Assistenten hin zu digitalen Fachbegleitern. Menschen kommunizieren intuitiv über Sprache und persönliche Interaktion. Genau dort setzen Digital Humans an und schaffen einen niedrigschwelligen Zugang zu Wissen, Prozessen und KI-gestützter Unterstützung“, sagt Michael Hagedorn, CEO von Materna. Jeder mit Sinfonie erzeugte Digital Human verfügt über eine eigene Stimme und eine individuelle Identität. Gemeinsam mit Mimik, Gestik und natürlicher Sprachinteraktion entsteht so ein digitales Gegenüber, das Informationen verständlich, vertrauenswürdig und intuitiv vermittelt.
Von der Praxis für die Praxis
Die Idee zu Sinfonie entstand im Rahmen eines Kundenprojekts für eine Landesverwaltung in NRW. Das dortige Ziel war es, Mitarbeitende bei Fragen zu internen Abläufen, Regelwerken und Wissensbeständen zu unterstützen und gleichzeitig höchste Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit und digitale Souveränität zu erfüllen.
Während im ursprünglichen Projekt vor allem die Unterstützung von Mitarbeitenden bei Wissens- und Serviceanfragen im Fokus stand, erweitert Sinfonie diesen Ansatz zu einer Plattform für Digital Humans. Die Lösung verbindet Wissensmanagement, Sprachdialog, KI-gestützte Assistenz und visuelle Interaktion in einer gemeinsamen Benutzererfahrung. Dadurch entsteht ein digitaler Fachassistent, der Informationen in einer für Menschen intuitiven Form vermittelt. Der Einsatzbereich reicht von Wissensmanagement und Onboarding über interne Serviceprozesse bis hin zur Unterstützung komplexer Fachverfahren in allen Branchen.
NVIDIA-Technologien ermöglichen eine neue Generation von Digital Humans
Sinfonie wurde gezielt für den On-Premises-Betrieb entwickelt. Alle Komponenten, von der Spracherkennung über die KI-Modelle bis zur Avatar-Animation, laufen lokal und kommen mit minimalen Infrastrukturvoraussetzungen aus. Für die Animation stehen von Materna entwickelte Engines zur Verfügung, die wahlweise auf Open-Source- oder NVIDIA-Technologien wie NVIDIA Audio2Face basieren. Damit eignet sich die Plattform besonders für Behörden, öffentliche IT-Dienstleister und regulierte Branchen, die generative KI nutzen wollen, ohne die Kontrolle über ihre Daten abzugeben.
Auf dieser Basis kann Sinfonie gesprochene Sprache verstehen, Informationen aus Wissensräumen und Fachsystemen verarbeiten und Antworten über einen interaktiven 3D-Avatar mit natürlicher Sprache, Mimik und Gestik vermitteln. Die Plattform verbindet moderne Generative AI mit den Anforderungen souveräner und kontrollierter IT-Umgebungen.
„Souveränität und moderne KI-Erlebnisse schließen sich nicht aus. Mit Sinfonie laufen Sprachverstehen, Wissenssuche und Avatar vollständig in der Infrastruktur des Kunden. Das ist für viele unserer Kunden die Voraussetzung, generative KI überhaupt produktiv einzusetzen“, sagt Thomas Feld, Vice President Datamanagement & AI bei Materna.
Souveräne KI mit menschlicher Interaktion
Sinfonie wurde speziell für Organisationen und Unternehmen entwickelt, die moderne KI-Funktionalitäten nutzen möchten, ohne die Kontrolle über ihre Daten aufzugeben. Die Plattform kann in kontrollierten Umgebungen betrieben werden und integriert bestehende Wissensquellen, Rollen- und Berechtigungskonzepte sowie Fachverfahren. Damit adressiert Materna insbesondere Organisationen, die den Mehrwert generativer KI nutzen wollen, gleichzeitig aber hohe Anforderungen an Compliance, Datenschutz und digitale Souveränität erfüllen müssen.
Digital Humans als nächste Entwicklungsstufe der KI-Nutzung
Mit Sinfonie gestaltet Materna einen der wichtigsten Trends der nächsten KI-Generation aktiv mit: die Zusammenarbeit von Menschen und digitalen Assistenten über natürliche Kommunikation. Während die erste Welle generativer KI vor allem durch Chatbots geprägt wurde, schaffen Digital Humans eine neue Qualität der Interaktion. Sie verbinden Sprachdialog, Fachwissen und visuelle Präsenz zu einem vertrauenswürdigen digitalen Gegenüber.
Für Materna bilden Digital Humans deshalb die Brücke zwischen leistungsfähigen KI-Systemen und den Menschen, die diese im Arbeitsalltag nutzen. Mit Sinfonie zeigt Materna auf der NVIDIA GTC, wie sich diese Vision bereits heute in souveränen, produktiven Einsatzszenarien für Verwaltung, öffentliche IT-Dienstleister und regulierte Branchen umsetzen lässt.
Die Materna-Gruppe realisiert komplexe und geschäftskritische Digitalisierungsprojekte für Konzerne, Mittelstand und öffentliche Verwaltung. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2025 einen Gruppenumsatz von 793 Millionen Euro und beschäftigt weltweit rund 4.500 Mitarbeitende. Mit dem Strategieprogramm Elevate richtet Materna ihre Weiterentwicklung auf nachhaltiges und profitables Wachstum aus. Im Fokus steht die verlässliche Umsetzung anspruchsvoller Vorhaben – auch in sensiblen und regulierten Umfeldern. Die Kompetenzen der Gruppe bündeln sich in vier strategischen Dimensionen: Platform-based Transformation, Human x Digital, Artificial Intelligence und Business Resilience. Als Familienunternehmen steht Materna für verantwortungsbewusstes Handeln und wirtschaftlich tragfähige Umsetzungskraft.
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