Schweizer Universitätskliniken gehören zu den komplexesten Betriebsumgebungen überhaupt. Auf engem Raum treffen Patientenversorgung, Forschung, Lehre, Labore, Verwaltung, Diagnostik und klinische Logistik aufeinander. Täglich bewegen sich nicht nur Briefe und Pakete durch die Gebäude, sondern auch Laborproben, Verbrauchsmaterialien, Dokumente, Medikamente, IT-Equipment, medizinische Geräte und interne Warenströme.

Trotz hochmoderner medizinischer Infrastruktur laufen viele interne Transportprozesse noch überraschend manuell. Eingangspost wird zentral angenommen, Sendungen werden gesammelt weitergegeben und Materialanforderungen telefonisch oder per E-Mail organisiert. Gerade in Campusstrukturen mit mehreren Gebäuden entstehen dadurch lange Laufwege, Suchzeiten und hohe organisatorische Aufwände.

Die interne Postverteilung entwickelt sich deshalb zunehmend zur zentralen Steuerungseinheit für die gesamte Inhouse Logistik.

Warum klassische Poststellen den Klinikalltag nicht mehr vollständig abbilden

Die Anforderungen an eine moderne interne Poststelle haben sich deutlich verändert. Neben der klassischen Dokumentenverteilung müssen heute unterschiedlichste Güter sicher, nachvollziehbar und zeitgerecht zwischen Gebäuden transportiert werden. Dazu gehören beispielsweise Labortransporte zwischen Entnahme und Diagnostik, Materialversorgung auf Stationen, Nachschub aus dem Medikamentenlager oder die Versorgung mit Verbrauchsmaterialien.

Hinzu kommen Anforderungen aus Datenschutz, Dokumentation und internen Qualitätsstandards. Das Problem dabei: Häufig existieren getrennte Prozesse für Post, Material, Labor und interne Transporte. Dadurch entstehen Medienbrüche und fehlende Transparenz.

Ein Beispiel aus dem Klinikalltag: Eine Laborprobe erreicht das Labor pünktlich, benötigte Verbrauchsmaterialien bleiben jedoch im zentralen Wareneingang liegen. Gleichzeitig wartet eine Fachabteilung auf interne Eingangspost. Die eigentlichen Transportwege sind dabei oft nicht lang – aber die Koordination kostet Zeit.

Digitale Inhouse Logistik verbindet Postverteilung und Materialversorgung

Moderne Campus-Logistik verfolgt deshalb einen anderen Ansatz. Statt einzelne Transportarten getrennt zu verwalten, werden interne Bewegungen zentral gesteuert und dokumentiert. Mit der COSYS Inhouse Logistik Software lassen sich Eingangspost, interne Postverteilung, Materialversorgung, Labortransporte und weitere interne Transporte über eine gemeinsame Plattform organisieren.

Bereits beim Eingang werden Sendungen oder Materialien mobil per Smartphone oder MDE-Gerät erfasst und dem Zielbereich direkt zugeordnet. Alle weiteren Schritte werden digital begleitet. Dadurch entstehen durchgängige Informationen über:

  • aktuellen Sendungsstatus
  • Übergaben und Zustellnachweise
  • Transporthistorien
  • Zeitstempel
  • interne Laufzeiten
  • Auslastung einzelner Bereiche

Besonders in Universitätskliniken entsteht dadurch ein wichtiger Vorteil: Transporte zwischen Verwaltung, Forschung, Labor und Versorgung bleiben nachvollziehbar und müssen nicht mehr über mehrere Systeme koordiniert werden.

Smart Locker schaffen flexible Übergaben auf dem Campus

Ein zusätzlicher Engpass entsteht häufig bei der letzten Übergabe. Empfangsbereiche, Materialausgaben oder Fachbereiche übernehmen Zwischenlagerfunktionen, weil Mitarbeitende nicht erreichbar sind oder Transportfenster nicht passen. Hier ergänzen COSYS Smart Locker die Inhouse Logistik. Dokumente, Medikamente, Verbrauchsmaterialien oder Betriebsmittel können sicher eingelagert und automatisch dem richtigen Empfänger bereitgestellt werden. Die Entnahme erfolgt per QR-Code, PIN oder Mitarbeiterausweis. Dadurch werden unnötige Laufwege reduziert und Übergaben bleiben dokumentiert. Gerade auf großen Schweizer Klinikcampus mit mehreren Gebäuden verbessert das die Verfügbarkeit deutlich.

Daten schaffen Transparenz über interne Klinikprozesse

Der eigentliche Mehrwert entsteht nicht allein durch Digitalisierung, sondern durch Steuerbarkeit. Über Dashboards und Business Intelligence lassen sich Durchlaufzeiten, Transportmengen, Engpässe und Auslastungen analysieren. Kliniken erhalten dadurch belastbare Informationen darüber, welche Bereiche besonders hohe Transportaufkommen erzeugen oder wo Materialversorgung und interne Postverteilung optimiert werden können. Interne Logistik wird dadurch vom organisatorischen Hintergrundprozess zu einer messbaren Servicefunktion.

Campus-Logistik wirtschaftlich organisieren statt Wege verlängern

Universitätskliniken stehen unter wachsendem Druck, Ressourcen effizient einzusetzen und gleichzeitig Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Digitale Inhouse Logistik verbindet interne Postverteilung, Materialversorgung und Transportprozesse zu einem transparenten Gesamtsystem. So entstehen kürzere Wege, bessere Nachvollziehbarkeit und eine wirtschaftlich organisierte Campus Logistik.

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Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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