Die chinesische Wirtschaft ist nach Jahrzehnten des starken Wachstums in eine deflationäre Phase eingetreten. Die überhöhten Immobilienpreise sinken deutlich und drücken das allgemeine Preisniveau. Die Phase erinnert an die Große Depression Anfang der 1930er Jahre in den USA. Die USA haben damals ihre Währung stark abgewertet.

Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie ähnelt sich. In den USA waren in den 1920er Jahren die Aktienkurse an der Wall Street immens angestiegen. Es herrschte eine Euphorie bezüglich immer weiter steigender Aktienkurse. Der „average Joe“ nahm einen Kredit auf, um damit Aktien zu kaufen und an der Aktienblase mitzuverdienen. Es kam, wie es kommen musste und in 1929 platzte die Blase.

Der Wert, der auf Kredit finanzierten Aktienpakete, sank unter den offenen Kreditbetrag. Millionen Amerikaner waren überschuldet.  Die Preise sanken auf breiter Front, es herrschte Deflation zu Beginn der 1930er Jahre. In 1932 sanken die Preise um durchschnittlich 10%.

Sinkende Preise erhöhen den relativen Wert von Schulden. Während der kreditfinanzierte Wert sinkt, bleiben die Schulden nominal konstant. Die Sicherheiten sinken; für die Banken ein Horrorszenario.

Um die Deflation zu stoppen und wieder steigende Preise zu orchestrieren, musste die Währung (der US Dollar) abgewertet werden um so Inflation durch steigende Importpreise zu animieren. Da sich aber die gesamte Weltwirtschaft in der Großen Depression befand, mündete dieser Weg nur in einer Abwertungsspirale der weltweiten Währungen.

„Gold ist Geld, der Rest ist Kredit“   — J P Morgan im Jahre 1912.

Als letzter Ausweg wurde von Präsident Franklin D. Roosevelt (FDR) eine Abwertung des US Dollar gegen eine Feinunze Gold gewählt. In 1934 wurde per Gesetz der Wert einer Unze Gold von 20 auf 35 US Dollar angehoben. Eine Abwertung des US Dollar um ca.75%.

Die Abwertung des US Dollar half in den nächsten Jahren die Deflation in den USA in steigende Preise umzudrehen. Nur in 1938 sanken die Preise erneut – allerdings nur noch um 2%.

Und nun China. China ist seit den 1980er Jahren so stark gewachsen, dass aus dem einst bitterarmen Land einen gefürchteten Konkurrenten für die Hegemonialmacht USA wurde. Ein großer Teil dieses Wirtschaftswachstums basierte auch auf dem Immobiliensektor, der zwischen 25% und 30% des BIP ausmacht. Der chinesische Immobilienboom wurde über die Jahre zur größten Immobilienblase der Welt. Aufgrund der Überbauung stehen nun ganze, neu gebaute Stadtviertel leer. Seit einigen Jahren macht das Gerücht die Runde, dass die Hausmeister in den unbewohnten Wohnungen abends das Licht einschalten, um den Schein der heilen Welt aufrechtzuhalten.

Zwar besitzt China eine außerordentlich hohe Sparquote von über 30%, aber ein großer Teil des Immobilienbooms wurde auch durch Kredit finanziert. Ca. 70% des Vermögens der Haushalte ist in Immobilien investiert. Was in den USA die Aktie ist, ist in China die Immobilie.

Und nun sinken seit 2022 die Immobilienpreise fast unaufhaltsam auf breiter Front. Irgendwann platzen alle Blasen.

„Bisher ist noch nicht klar, welche Antwort die chinesische Regierung auf die fallenden Preise finden wird“ – kommentiert Thorsten Schuppenhauer, Geschäftsführer der k3 mapa GmbH. Und er fährt fort: „Unserer Meinung nach könnte China das Rezept von FDR anwenden: Massive Abwertung des Yuan gegen Gold. Das würde heute nur global funktionieren. China besitzt wesentlich mehr Gold als offiziell angegeben und kann durch einen (im Umkehrschluss stark steigenden) Goldpreis doppelt gewinnen: Ökonomisch und politisch“.

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