Gleich zwei Arbeiten aus dem Studiengang Virtual Design wurden für innovative Ansätze, die unsere reale Welt digital erweitern, mit Gold ausgezeichnet. #WALD wurde in der Kategorie Best Concept ausgezeichnet, VOLAR in der Kategorie Performance & Art.

Der DIVR Science Award wird in sieben Kategorien vergeben und prämiert innovative Projekte aus dem Hochschulumfeld, bei denen computergenerierte Umgebungen erstellt werden. Bühne und Austragungsort dafür war die DASA in Dortmund. In Deutschlands größter Arbeitswelt-Ausstellung besuchten 1000 Besucher die Stände der nominierten Teams. Diese konnten in dieser großartigen Kulisse ihren Proof of Concept ausstellen und vor der Jury verteidigen.

Vergeben wird der Preis – 2023 zum sechsten Mal – vom Deutschen Institut für Virtuelle Realitäten. Das DIVR ist ein auf nationaler Ebene agierender Verein, der sich mit den Potentialen von XRTechnologien (Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality) auseinandersetzt. Das DIVR initiiert Veranstaltungen und Foren, um die verantwortungsvolle Implementierung dieser Technologien in der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft zu gewährleisten.

Und hier punkteten die Teams der Hochschule Kaiserslautern: #WALD zeigte als Best Concept den innovativsten Ansatz, den kreativsten Einsatz von VR-Technologie und das spannendste Experiment im Wettbewerb. Im Vordergrund der Bewertung stand die beste gedankliche Leistung.

VOLAR hat in der Kategorie Performance & Art gewonnen. Der Sonderpreis „Performance & Art“ prämiert den Einsatz von XR-Technologien in der Kunst oder in Art Performance Projekten. Die Jury war vor allem von der VOLAR Performance begeistert, weil hier das Studierenden-Team um den Künstler Leon Löwentraut und die Professoren Matthias Pfaff und Christian Schmachtenberg gleich mehrere Innovationen in die Experience eingebaut haben. Die Jury-Mitglieder gingen sogar so weit, die Studierenden aufzufordern, diese Installation im großen Stil zu kommerzialisieren.

Zum Hintergrund: Die Hochschule Kaiserslautern erteilte dem Düsseldorfer Maler Leon Löwentraut für das Wintersemester 2021/2022 einen Lehrauftrag im Studiengang Virtual Design. Thema „Future Exhibition Design“. Ziel war es, intelligente Inszenierungsformate für den Kunstsektor zu entwickeln, um analoge Kunst mit digitalen Möglichkeiten greifbarer machen. Entstanden ist die zukunftsweisende interaktive Rauminstallation „VOLAR“, die den Schaffensprozess des Künstlers für Besucher sinnlich nachvollziehbar macht.

Zudem wurden von der Dipl.-Psych. Martine Hoffmann, Psychotherapeutin und Leiterin der Abteilung für angewandte Forschung und Entwicklung bei GERO in Luxemburg, Löwentrauts Gehirnwellen beim Malen gemessen. Daraus ist zusätzlich ein neues Ausstellungsformat entstanden, welches das analoge Bild mit einem digital-emotionalen Layer überblendet. So ist wissenschaftlich beweisen, dass Löwentraut in den sogenannten Flow-Zustand fällt, wenn er malt.

Die Jury war beeindruckt von der Vielschichtigkeit der Möglichkeiten, Kunst zu erleben. Konzipiert wurde die Arbeit von den Talenten Alina Braun, Junjie Liu, Michel Lörz, Melissa Schramm, Lukas Speyer. Betreut wurden sie von dem Künstler Löwentraut sowie den Professoren Pfaff und Schmachtenberg.

Eine große Gruppe (Marcel Adam, Madlen Barth, Florian Bennert, Lena Cellen, Romina Kroll, Michel Lörz, Till Rheinländer, Lisa-Marie Rödler, Lukas Speyer, Lexa Streich, Björn Vollmer) unter Anleitung der Dozenten Sara Brück, Prof. Matthias Pfaff und Prof. Christian Schmachtenberg erhielt Gold für #Wald. Die Ausstellung ist eine Zeitreise durch den Pfälzerwald. Aufgabe war es, eine multimediale Inszenierung zu entwickeln, die die Geheimnisse des Pfälzerwaldes hautnah erlebbar macht. Die Lösung: #Wald ist eine hybride Multi-User Virtual Reality Experience. Diese verwandelte das Stadtmuseum in Kaiserslautern für einige Monate in eine dreidimensionale Waldzeitreise. Der 3D gescannte Saal löst sich virtuell auf und nimmt die Besucher mit auf eine faszinierende Reise durch den Pfälzer Wald. Und dafür gab es dickes Lob von der Jury.

Die wiederholte Auszeichnung bei einem renommierten Wettbewerb belegt die kreative Exzellenz des Studiengangs Virtual Design an der Hochschule Kaiserslautern. Wer hier studiert, qualifiziert sich schon während der Studienzeit für besondere Aufgaben.

 

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Hochschule Kaiserslautern
Schoenstraße 11
67659 Kaiserslautern
Telefon: +49 (631) 3724-0
Telefax: +49 (631) 3724-2105
http://www.hs-kl.de

Ansprechpartner:
Prof. Dipl.-Des. (FH) Christian Schmachtenberg
Hochschule Kaiserslautern, Fachbereich Bauen und Gestalten
Telefon: +49 (631) 3724-4437
E-Mail: ch.schmachtenberg@hs-kl.de
Werner Idstein
Referat Hochschulkommunikation
Telefon: +49 (631) 3724-2525
E-Mail: werner.idstein@hs-kl.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel