• Umsatzerlöse stiegen im ersten Quartal 2023 um 25 Prozent auf 282 Millionen Euro
  • 55,7 Prozent Rohertragsmarge und 23,5 Prozent EBIT-Marge im ersten Quartal 2023
  • Prognose 2023 bestätigt: Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich und EBIT-Marge leicht unter Vorjahr erwartet

„Mit den Ergebnissen des ersten Quartals gelang uns ein erfolgreicher Start in das Jahr 2023. Wir konnten auch dank Sondereffekten die anspruchsvollen Vorjahreswerte übertreffen und bewegen uns sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis auf einem hohen Niveau“, berichtet Rational CEO Dr. Peter Stadelmann zu den heute veröffentlichten Quartalsergebnissen.

Umsatzerlöse stiegen im ersten Quartal 2023 um 25 Prozent auf 282 Millionen Euro
Mit 282,4 Millionen Euro Umsatzerlösen (Vj. 225,3 Millionen Euro) lagen diese um 25 Prozent über dem Vorjahresquartal. Neben dem Gerätewachstum lieferten die Preiserhöhungen einen wichtigen Wachstumseffekt, da diese im ersten Quartal 2022 überwiegend noch nicht wirksam waren.

„Wie in den vorherigen zwei Quartal konnten wir den Auftragsbestand erfolgreich reduzieren. Dank der unverändert stabilen Versorgungssituation mit elektronischen Bauteilen und einer gesteigerten Produktivität in der Fertigung erreichten wir nahezu das Produktionsniveau des 4. Quartals 2022“, erklärt CFO Jörg Walter. Der Auftragsbestand lag Ende März 2023 noch bei rund 200 Millionen Euro.

Aus regionaler Sicht entwickelten sich alle Länder, bis auf wenige Ausnahmen, positiv. Besonders erfreulich stiegen die Umsätze in den ersten drei Monaten in Nordamerika (+41 Prozent). „Da wir die Vertriebsaktivitäten und unser Servicenetz in Nordamerika gezielt ausbauen, erreichen wir dort immer mehr Kunden im Flächengeschäft. Viele unserer Kunden nutzen unsere intelligenten Geräte, um den Herausforderungen des Fachkräftemangels und der steigenden Faktorpreise entgegenzuwirken“, begründet der CEO die guten Zahlen. Lateinamerika lag mit einem Umsatzplus von 41 Prozent ebenfalls deutlich über Vorjahr. Auch Europa (ohne Deutschland) und Deutschland entwickelten sich in den ersten drei Monaten gut mit einem Plus von 21 Prozent beziehungsweise 10 Prozent. Dank sehr starker Umsätze in Japan, Süd-Ost-Asien und Indien betrug das Wachstum in der Region Asien 21 Prozent. Die Umsätze in der übrigen Welt lagen um 51 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

In der Produktgruppe iCombi lag der Umsatz in den ersten drei Monaten 2023 um 30 Prozent deutlich über Vorjahr bei 253,6 Millionen Euro (Vj. 195,1 Millionen Euro). In der Produktgruppe iVario wurde der Vorjahreswert (30,1 Millionen Euro) mit Umsatzerlösen von 28,8 Millionen Euro nicht ganz erreicht, da der iVario-Umsatz im Vorjahresquartal außerordentlich stark um 69 Prozent wuchs.

55,7 Prozent Rohertragsmarge und 23,5 Prozent EBIT-Marge im ersten Quartal 2023
Die Umsatzkosten stiegen in den ersten drei Monaten unterproportional zu den Umsatzerlösen um 22 Prozent auf 125,1 Millionen Euro (Vj. 102,5 Millionen Euro). Damit verbesserte Rational die Rohertragsmarge um 1,2 Prozentpunkte auf 55,7 Prozent (Vj. 54,5 Prozent). Neben den umsatzerhöhenden Preiseffekten wirkte vor allem die gestiegene Produktivität in der Fertigung positiv. „Aufgrund der hohen Produktivität, der stabilen Materialverfügbarkeit und Zusatzschichten gelang uns eine hohe Ausbringungsmenge an Kochsystemen. Trotz der Stabilisierung der Komponenten-, Rohstoff- und Logistikpreise bewegen wir uns hier jedoch noch immer auf einem hohen Niveau“, erklärt CFO Walter.

Nach den ersten drei Monaten erreichte Rational ein EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) in Höhe von 66,5 Millionen Euro und lag damit um rund 39 Prozent über dem Vorjahr (Vj. 47,8 Millionen Euro). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 23,5 Prozent (Vj. 21,2 Prozent). Sie profitierte von der sehr guten Umsatzentwicklung in Verbindung mit einem unterproportional steigendem Kostenniveau. Während die Umsatzerlöse um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr stiegen, lagen die operativen Kosten des Unternehmens nur 18 Prozent über dem Vergleichszeitraum.

Anzahl der Mitarbeitenden auf neuem Höchstniveau
„Das erfreuliche Ergebnis des ersten Quartals 2023 wäre nicht ohne die tatkräftige Unterstützung unserer Mitarbeitenden, die sogenannten „Unternehmer im Unternehmen“, möglich gewesen“, sagt CEO Stadelmann. Sie haben erneut vollen Einsatz im Dienst für unsere Kunden bewiesen. Ende März 2023 beschäftigte die Rational-Gruppe 2.450 Mitarbeitende weltweit. Davon waren rund 1.400 in Deutschland beschäftigt.

Prognose bestätigt
Laut Rational wurde das erfolgreiche erste Quartal durch positive Sondereffekte begünstigt. Der Abbau des Auftragsbestands und Preiserhöhungseffekte waren bedeutende Einflussfaktoren. Diese werden laut dem Unternehmen in den folgenden Quartalen schrittweise abnehmen. Aus diesem Grund bestätigt das Unternehmen die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr.

Rational rechnet damit, den Auftragsbestand im zweiten Quartal weiter zu reduzieren und mit einer Normalisierung im Bestellverhalten der Kunden. „Vor der Pandemie und Versorgungskrise bewegten sich Auftragseingang und Umsatzerlöse in einer ähnlichen Größenordnung. Wir erwarten, dass dies im dritten Quartal wieder der Fall sein wird. Zudem rechnen wir für die Folgequartale Umsatzerlöse ungefähr in Höhe des ersten Quartals. Insgesamt bestätigen wir die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2023 mit einem erwarteten Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich“, prognostiziert Dr. Peter Stadelmann.

Für den weiteren Jahresverlauf sieht Rational ein unverändertes Kostenniveau mit Risiken weiter steigender Kosten insbesondere für Vorprodukte. Obwohl die Energie- und Rohstoffkosten von ihren Höchstständen leicht gesunken sind, erhöhen sich für viele Lieferanten im Vergleich zu 2022 die Energiekosten signifikant. Auch die Lohnkosteninflation hat sich inzwischen verfestigt. „Diese Effekte spüren wir einerseits in unseren eigenen operativen Kosten, andererseits sehen wir uns auch mit weiteren Preisforderungen von Lieferanten konfrontiert. Auch steigende operative Kosten für erhöhte Vertriebskapazitäten und -aktivitäten werden auf die Kostenbasis in den kommenden Quartalen wirken“, erwartet Jörg Walter. In Summe bestätigt das Unternehmen aufgrund dieser Faktoren die Ende März gegebene Margenprognose mit einer EBIT-Marge leicht unter der des Vorjahres.

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