Die ersten E-Busse der Völklinger Verkehrsbetriebe haben ihren Dienst aufgenommen – Flottenumstellung bis 2031 ist ein Meilenstein für die Mobilitätswende im Saarland

Am Samstag, 12. März, haben die Völklinger Verkehrsbetriebe (VVB) ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte aufgeschlagen und ihre ersten beiden elektrischen Busse präsentiert. Geschäftsführer Thorsten Gundacker ist stolz: „Damit sind wir der erste Verkehrsbetrieb im ganzen Saarland.“ Die beiden Stromer sind der Auftakt für die komplette Umstellung der Völklinger Busflotte: Im Laufe des Jahres werden ein weiterer elektrischer Solo- sowie ein Gelenkbus geliefert, bis 2031 sollen alle 35 Busse des VVB zu 100 Prozent elektrisch und mit Grünstrom im Linienverkehr unterwegs sein. Dann spart die VVB als erstes komplett emissionsfreies Verkehrsunternehmen im Saarland jährlich 959 Tonnen klimaschädliches CO2 ein. „Die Elektrifizierung des Völklinger Nahverkehrs ist ein Leuchtturmprojekt für die Verkehrswende in unserem Bundesland“, lobt Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlands, und ergänzt: „Ökostrom im ÖPNV ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu Klimaneutralität. Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist außerdem der richtige Weg raus aus der fossilen Abhängigkeit. Wie wichtig das ist, wird aktuell mehr als deutlich.“ Zusammen mit Jürgen Barke, Staatssekretär im saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Völklingens Oberbürgermeisterin Christiane Blatt sowie weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft hat er die offizielle Indienststellung der beiden E-Busse in den Wagenhallen begleitet, bevor sich alle Gäste auf der anschließenden Jungfernfahrt durch Völklingen selbst ein Bild von der klimafreundlichen und geräuscharmen Mobilität machen konnten. „Völklingen setzt auf Fortschritt in Sachen Mobilität und Klimaschutz – und das konsequent und auch schneller als andere. Die saarländischen Kommunen und das Land ziehen an einem Strang, damit die Mobilitätswende vorankommt. Es ist gut und wichtig, dass Städte wie Völklingen dabei vorangehen und zeigen, wie es geht“, so Jürgen Barke, Staatssekretär im saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. Oberbürgermeisterin Christiane Blatt freut sich, dass die Stadtwerke Völklingen mit den neuen E-Bussen ihre Vorreiterrolle bei der Mobilitätswende ausbauen. „Ich bin stolz, dass es die Stadt und die Verkehrsbetriebe durch gemeinsames Engagement geschafft haben, mit einem emissionsfreien und leisen Nahverkehr ein großes Stück mehr Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen.“

Die Gesamtkampagne der ersten Ekletrobusse des Saarlands wurde von der Agentur mec, dem Privatinstitut für Wirtschaftsdynamik, aus Neunkirchen entwickelt. Neben den sehr auffälligen Layouts und der Idee der Bürgerbeteiligung über einen Publikumswettberb ("Elektrobusse schnurren wie ein Kätzchen – Wir suchen Saarlands süsseste Kätzchen in XXL für den ersten Elektrobus des Saarlands") wurde auc das Kick-Off-Event der Indienststellung der elektrobusse von mec konzipiert.

Rund 5,1 Millionen Euro kostet die Umstellung der VVB-Flotte, die zu großen Teilen mit Fördergeldern vom Bund und vom Saarland finanziert wird. Etwa 3,8 Millionen Euro entfallen auf die Anschaffung der Busse. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Ausrüstung der Werkstatt und die Schulung des Personals schlagen ebenfalls zu Buche und werden vom saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr gefördert. Denn das Völklinger E-Bus-Projekt ist auch für Staatssekretär Jürgen Barke ein Aushängeschild und der erste große Schritt zur Umstellung des ÖPNV im Land auf alternative Antriebe. Julian Wollscheidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Völklingen Holding, bedankt sich für die Unterstützung: „Besonders für unsere durch die Montanindustrie geprägte Region sind diese Investitionen ein wesentlicher Beitrag für den schnellen Fortschritt in eine klimaneutrale Zukunft.“

Klimafreundlicher Komfort

Die beiden neuen Citea Electric Busse des niederländischen Herstellers VDL sind ab sofort im Völklinger Stadtverkehr auf allen Linien im Einsatz und tun Gutes für die Umwelt. Mit einer Akku-Leistung von 315 Kilowattstunden (kWh) können die Stromer bis zu 300 Kilometer weit emissionsfrei fahren, bevor sie im Depot über Nacht wieder aufgeladen werden. Weil sie sowohl sauber als auch geräuscharm unterwegs sind, machen sie den öffentlichen Nahverkehr in Völklingen noch attraktiver und bieten ein Mehr an Komfort und Sicherheit. „WLAN und USB-Anschlüsse bieten den Fahrgästen zusätzlichen Service. Ein elektrisches Abbiegesystem mit Abstandsüberwachung macht die Fahrt sicherer, davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen“, bringt Thorsten Gundacker die weiteren Vorteile auf den Punkt.

Für Julian Wollscheidt sind die Busse zudem fahrbare Zeichen für den Umweltschutz, „die auch viele andere Verkehrsteilnehmer dazu animieren sollen, auf E oder auf Ö – wie öffentlicher Busverkehr – umzusteigen.“ Damit die beiden Stromer die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, haben die Verkehrsbetriebe sie zu optischen Hinguckern gemacht. Während einer der Busse in kräftigem Grün den Klimaschutz symbolisiert, wird der zweite E-Bus von einem tierischen Testimonial im XXL-Format geziert: Weil die neuen E-Busse so leise unterwegs sind wie ein schnurrendes Kätzchen, hatten die Völklinger Verkehrsbetriebe über Facebook nach der süßesten Katze des Saarlandes gesucht und über 4.000 Fotos zugeschickt bekommen. Gewonnen hat „der dicke Rote“, der ab sofort als Sympathieträger den Völklinger Busverkehr bewerben und bereichern soll.

Rundum-Konzept für eine nachhaltige mobile Zukunft

Die Umstellung der VVB-Busflotte auf 100 Prozent Ökostrom ist das Flaggschiff eines ganzheitlichen Konzepts, mit dem die Stadtwerke Völklingen die Verkehrswende in der Region vorantreiben und auch die erforderliche Infrastruktur für das neue Zeitalter schaffen. Unter dem Markennamen „my smart e“ bietet der lokale Energiedienstleiser verschiedene Möglichkeiten für die persönliche Mobilitätswende. Dazu gehören ein Kombiprodukt aus Fahrzeugleasing und Ökostromtarif oder auch Wallboxen zum Laden für zu Hause. Außerdem hat das Unternehmen im Stadtgebiet insgesamt 30 Ladeboxen für E-Bikes installiert und die Ladeinfrastruktur in jedem Ortsteil Völklingens ausgebaut. Mit aktuell 42 öffentlichen Ladepunkten sind sie der drittgrößte Ladenetzbetreiber im gesamten Saarland. Auch die Stadtwerke selbst gehen mit gutem Beispiel voran: Mehr als die Hälfte der Betriebs-PKW sind bereits elektrisch, fünf E-Bikes, die auch von Kunden ausgehliehen werden können, gehören ins Portfolio. Mitarbeitende erhalten zudem Zuschüssen beim Kauf von privaten Wallboxen.

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E-Mail: t.gundacker@swvk.de
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E-Mail: m.rennig@wirtschaftsdynamik.de
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