• Automatisierte Applikation in der Schuhfertigung und Elektronikmontage
  • Einfache Verarbeitung mit genauer Dosierung
  • Keine Einbußen bei der Qualität
  • Bei thermoplastischen Klebstoffen Recycling möglich

Die Herstellung von Freizeitschuhen, Sneakern und Sportschuhen ist ein arbeitsintensiver Prozess, der zahlreiche Fertigungsschritte umfasst. Viele davon werden noch manuell ausgeführt, zum Beispiel der Klebstoffauftrag, der meist noch mit dem Pinsel erfolgt. Bei der Verklebung von Obermaterial und Laufsohle kommt es auf eine exakte Dosierung und einen örtlich sehr präzisen Auftrag an, damit sich die Sohle nicht wieder ablöst und ein sichtbar übermäßiger Auftrag vermieden wird. Schmelzklebstoffe auf Basis des thermoplastischen Rohstoffpulvers Desmomelt® U von Covestro können nun automatisch und in genauer Dosierung mittels Digitaldruck aufgetragen werden.

Polyurethan-Dispersionen haben sich in Klebstoffen für die manuelle Schuhherstellung bewährt. Versuche, die händische Applikation mit robotergestützten Prozessen zu automatisieren, führten bislang jedoch nicht zum Erfolg.

Der Digitaldruck hingegen ermöglicht Schuhherstellern die Automatisierung des Klebstoffauftrags in höchster Präzision. Das ist deutlich effektiver und schneller, da Verarbeitungsschritte eingespart werden können und durch die präzise digitale Applikation weniger Abfall verursacht wird, der entsorgt werden muss. Die Klebeverbindungen zeigen die gleiche hohe Qualität wie bei der bisherigen manuellen Fertigung.

Digitaler Klebstoffauftrag auf Smartphone-Displays

Hersteller von Smartphones und anderen elektronischen Geräten müssen möglichst schlank, kosteneffizient und automatisiert produzieren, um im Wettbewerb zu bestehen. Zudem werden Kaufentscheidungen von Verbrauchern immer mehr davon beeinflusst, ob Produkte am Ende ihrer Nutzungsdauer wiederverwertet werden können. Covestro ermöglicht es Elektronikherstellern, Schmelzklebstoffe auf Basis seines Polyurethan-Klebstoffrohstoffs Desmomelt® U effizient in einem digitalen Prozess aufzutragen. Im Falle thermoplastischer Klebstoffe kann auch das Recycling am Ende ihres Lebenszyklus erleichtert sein.

Covestro stellt beide Entwicklungen während der Digital Expo 2021 vom 14. bis 16. September vor. Weitere Erläuterungen erhalten Sie im Webinar mit den Experten Dr. Dirk Achten und Dr. Ann-Christin Bijlard-Jung am 14. September ab 17.00 Uhr.

Der Auftrag von Klebstoffen auf Displays von Smartphones ist oft ein aufwändiger Teil des Fertigungsprozesses. Dabei werden zum Beispiel Klebefolien aufgebracht, die zuvor präzise zugeschnitten werden müssen. Ein analoges Verfahren geht von latent reaktiven 2-Komponenten-Schmelzfolien aus, die nach dem Fügeprozess noch vernetzt werden, um eine besonders starke Klebeverbindung der Bauteile herzustellen. Aufgrund der starken Verbindung ist jedoch die Demontage am Ende der Nutzungsdauer oft schwierig.

Effiziente Montage

Schmelzklebstoffe auf Basis von Desmomelt® U können mittels Digitaldruck genau dort aufgebracht werden, wo sie gebraucht werden. Durch die Automatisierung des Klebstoffauftrags lässt sich die Zahl der nötigen Verarbeitungsschritte reduzieren. Trotzdem sind komplexe, CAD-basierte Klebverbindungspfade möglich. Nach der Nutzung des Smartphones können Bauteile temperaturgesteuert demontiert werden, wenn ausschließlich thermoplastische Rohstoffe eingesetzt wurden. Werden besonders starke Klebeverbindungen benötigt, dann ist auch der digitale Auftrag latent 2K- reaktiver Schmelzklebstoffe auf Basis von Desmomelt® U und Desmodur® Vernetzern möglich.

Die neuen Klebrohstoffe auf Basis Desmomelt® U sind aliphatisch und damit vor Vergilbung geschützt. Bei ihnen verbinden sich die Vorzüge wasserbasierter Klebstoffe, zum Beispiel ein hohes Molekulargewicht, Umweltverträglichkeit und Leistungsfähigkeit, mit der leichten Verarbeitbarkeit von Schmelzklebstoffen. Die offene Zeit kann an die Wünsche von Kunden angepasst werden, was die Verarbeitung noch flexibler macht.

Das Projekt ist Teil eines umfassenden Programms, mit dem Covestro die Digitalisierung konsequent vorantreibt. Eine der drei Säulen des Programms "Digital@Covestro" ist die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen sowie von digitalen technischen Services. Ein Schwerpunktthema ist eine effizientere Produktion bei Kunden und die Digitalisierung ganzer Wertschöpfungsketten. Die beiden weiteren Säulen des Programms sind auf digitale Betriebsprozesse in der eigenen Produktion sowie die Entwicklung und Nutzung digitaler Chemie-Handelsplattformen ausgerichtet.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Über die Covestro AG

Mit einem Umsatz von 10,7 Milliarden Euro im Jahr 2020 gehört Covestro zu den weltweit führenden Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer, nachhaltiger Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Dabei richtet sich Covestro vollständig auf die Kreislaufwirtschaft aus. Hauptabnehmer sind die Automobil- und Transportindustrie, die Bauindustrie, die Möbel- und Holzverarbeitungsindustrie sowie die Elektrik-, Elektronik- und Haushaltsgeräteindustrie. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Per Ende 2020 produziert Covestro an 33 Standorten weltweit und beschäftigt rund 16.500 Mitarbeitende (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

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