• Neues regionales Zentrum für die Aufarbeitung der mtu-Baureihen 2000 und 4000
  • Wachsende Nachfrage in Nord- und Südamerika
  • mtu-Campus in South Carolina wächst um über 10.000 Quadratmeter

Rolls-Royce erweitert das mtu-Produktionswerk Aiken, Graniteville, im US-Bundesstaat South Carolina um ein neues Regionalzentrum für Remanufacturing und Überholung und investiert dafür rund 17,4 Millionen US-Dollar. Das geplante Erweiterungsprojekt mit einer Fläche von 10.000 Quadratmetern wird mit maßgeschneiderten Remanufacturing- und Overhaul-Angeboten die wachsende Kundennachfrage nach aufgearbeiteten Motoren erfüllen. Außerdem werden etwa 20 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Das neue Reman- und Overhaul-Zentrum neben der bestehenden Motorenproduktion des mtu-Werks in Aiken wird die derzeit ausgelagerten Werkstatt- und Lageraktivitäten übernehmen und sie erweitern. Vorgesehen sind die die Aufarbeitung von mtu-Motoren und -Komponenten der Baureihen 2000 und 4000, die Überholung von mtu-Motoren sowie interne und externe Nacharbeiten zur Unterstützung von Kunden und Händlern bei der Feinabstimmung von Motoren.

Remanufacturing bietet Kunden die Möglichkeit, ihre Motoren kostengünstig in einen neuwertigen Zustand zu versetzen und so die Investitions-, Wartungs- und Betriebskosten zu senken. Der Remanufacturing- und Überholungsprozess von Rolls-Royce, der bereits an ausgewählten Standorten weltweit angewendet wird, ist darauf ausgelegt, optimale Leistung und Haltbarkeit zu gewährleisten. Dabei werden gebrauchte Motoren und Baugruppen vollständig zerlegt, gereinigt und inspiziert, aufgearbeitet oder bei Bedarf durch Neuteile ersetzt.

„Diese Investition in ein Remanufacturing- und Überholungszentrum in den USA ist der nächste Meilenstein in der Umsetzung unserer globalen Strategie, unseren Kunden mit regionalen Zentren und unterstützenden Werkstätten den besten Service zu bieten", sagt Dr. Otto Preiss, Chief Operating Officer bei Rolls-Royce Power Systems. „Das neue Zentrum wird die regionalen und lokalen Kundenanforderungen erfüllen, indem es das globale Netzwerk und die Prozesse nutzt, die im mtu-Reman-Leitwerk in Magdeburg, Deutschland, erarbeitet wurden", fügt Marc Goldschmidt, Global Vice President Remanufacturing and Overhaul, hinzu.

Die Anlage in Aiken wird über verschiedene Arbeitsbereiche verfügen, in denen Aufarbeitungs- und Überholungsprozesse durchgeführt werden: Kernbearbeitung, Reinigung und Demontage, Messung und Inspektion, Aufarbeitung, Wiedermontage, Test, Lackierung und Verpackung. Nach der Inbetriebnahme wird das Zentrum mtu-Motoren der Baureihen 2000, 4000 und Detroit-Diesel-Zweitakt-Motoren für alle Anwendungsgebiete aufarbeiten. Des Weiteren ist geplant, die Kapazitäten zu erweitern, um nachhaltige Lösungen des Unternehmens zu unterstützen, wie z.B. Batteriecontainer, zusammen mit Erdgasmotoren und -systemen.

„Ich freue mich, zum Aufbau des Remanufacturing and Overhaul Regional Centers hier in Aiken beitragen zu dürfen. Es wird unsere bestehenden Möglichkeiten zur Herstellung neuer Produkte deutlich ergänzen", sagt Steve Blaszczak, Senior Manager Remanufacturing and Overhaul in den USA. „Wir wollen unseren Kunden und Händlern Lösungen bieten, die deren Kosten senken. Indem wir unsere existierenden Prozesse und Produktionsmöglichkeiten nutzen, liefern wir gleichbleibend hochwertige Produkte und Dienstleistungen. „Unsere Investition in Aufarbeitungs- und Überholungslösungen steht auch im Einklang mit unseren Initiativen für umweltfreundlichere Lösungen", so Blaszczak weiter. „Durch die Aufarbeitung und Überholung von Motoren können wir deren Lebensdauer verlängern und sie gleichzeitig auf die neuesten Emissionsstandards bringen. Davon profitieren nicht nur unsere Kunden, sondern auch die Umwelt."

Seit seiner Eröffnung im Herbst 2010 ist das mtu-Werk in Aiken geprägt von Innovationen, Investitionen und Erweiterungen. Was mit der Produktion von Motoren der Serien 2000 und 4000 begann, wurde auf die Montage militärischer Motoren, die Bearbeitung von Teilen und sogar die Erzeugung von Energie durch ein Photovoltaikfeld und ein Microgrid ausgeweitet. Mit dem Forschungs- und Entwicklungszentrum vor Ort und einem neuen Remanufacturing- und Überholungs-Center deckt das mtu-Werk in Aiken den gesamten Lebenszyklus eines mtu-Motors ab – bis zum „zweiten Leben“ – durch Remanufacturing oder Überholung.

Der Bau des neuen Zentrums soll noch in diesem Jahr beginnen, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2023 geplant.

Über die Rolls-Royce Power Systems AG

1. Rolls-Royce ist Vorreiter bei Antriebs- und Energielösungen, die die Gesellschaft verbinden, antreiben und schützen. Wir haben uns verpflichtet, bis 2030 Klimaneutralität in unserem Betrieb zu erreichen [ausgenommen Produkttestläufe] und sind 2020 der UN-Kampagne "Race to Zero" beigetreten. Damit unterstreichen wir unser Ziel, die Sektoren, in denen wir tätig sind, entscheidend dabei zu unterstützen, bis 2050 klimaneutral zu werden.

2. Rolls-Royce Power Systems mit Hauptsitz in Friedrichshafen beschäftigt rund 9.000 Mitarbeiter. Unter der Marke mtu vertreibt das Unternehmen schnelllaufende Motoren und Antriebssysteme für Schiffe, Energieerzeugung, schwere Land- und Schienenfahrzeuge, militärische Fahrzeuge sowie für die Öl- und Gasindustrie sowie Diesel- und Gassysteme und Batteriecontainer für sicherheitskritische Anwendungen, zur Dauerstromerzeugung, für Kraft-Wärme-Kopplung und für Microgrids.

3. Rolls-Royce hat Kunden in mehr als 150 Ländern, darunter mehr als 400 Flug- und Leasinggesellschaften, 160 Streitkräfte und Seestreitkräfte, sowie mehr als 5.000 Energie- und Kernenergiekunden.

4. Der Jahresumsatz 2020 betrug 11,76 Milliarden britische Pfund und wir investierten 1,25 Milliarden britische Pfund in Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen unterstützt ein weltweites Netzwerk von 28 universitären Technologie-Centern, durch die Rolls-Royce-Ingenieure unmittelbar an wissenschaftlicher Spitzenforschung teilhaben.

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