Für die Differenzialdiagnostik und Verlaufskontrolle von Erkrankungen des Gehirns ist die MagnetResonanzTomographie (MRT) eine wichtige Säule. Diese kann in Kombination mit moderner Computertechnik und Künstlicher Intelligenz (KI) zusätzliche quantitative Informationen zur Verfügung stellen, die zu besseren Ergebnissen für Patienten führen. Für die Erkennung von Aneurysmen – krankhaften Aussackungen von Hirngefäßen – fehlen solche Werkzeuge aber bisher. Das verwundert, sind doch die Konsequenzen eines nicht diagnostizierten Aneurysmas wegen der Gefahr einer Hirnblutung beim Platzen potentiell sehr schwerwiegend.

Dieses Problem hat die Berliner Softwareschmiede mediaire jetzt gelöst und bietet ab sofort mit Ihrer neuen neuroradiologischen Softwarelösung mdbrain 4.0 ein KI-basiertes Assistenzsystem an, welches neben klassischen Anwendungen zur Demenz- oder MS-Diagnostik erstmals auch ein Werkzeug zur vollautomatischen Detektion und Vermessung von Aneurysmen im Gehirn bietet.

"Wir sind besonders stolz darauf, das weltweit erste Werkzeug zur vollautomatischen, KI-basierten Aneurysmadetektion anbieten zu können, welches den behandelnden Ärzten wichtige Informationen zur Therapieplanung liefert. Ein geplatztes Aneurysma mit folgender Hirnblutung kann schließlich zu schweren neurologischen Defiziten und im Extremfall sogar zum Tode führen." sagt Dr. Andreas Lemke, Geschäftsführer von mediaire.

Technische Grundlage dieser Innovation sind neue KI-basierte Algorithmen aus dem Bereich Deep Learning. Für die neue Version von mdbrain wurden diese für bestehende Lösungen wie die Läsionscharakterisierung grundsätzlich überarbeitet und für neue Indikationsgebiete wie die Aneurysmadetektion komplett neu entwickelt. Wie von mediaire bereits bekannt werden alle Analysen in sehr übersichtlichen Befundberichten zusammengefasst und stehen in weniger als 5 min zur Verfügung. Damit werden Radiologen spürbar entlastet, zuweisende Neurologen & Neurochirurgen schätzen die qualitativ besseren Befunde und letztendlich steigt die Ergebnisqualität für den Patienten.

Über die Mediaire GmbH

mediaire wurde 2018 von den beiden Medizinphysikern Dr. Andreas Lemke und Dr. Jörg Döpfert gegründet. Beide kannten sich bereits vom DKFZ in Heidelberg und schmiedeten mit dem Radiologen Prof. Dr. Henrik Michaely schob frühzeitig den Plan nichts weniger als die Radiologie zu revolutionieren. Ziel war die Entwicklung einer Software auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI), die es erlauben sollte, medizinische Bilddaten in der Radiologie auf hocheffiziente Art zu analysieren, und zwar so, dass die komplexe und anspruchsvolle Arbeit des Radiologen zugleich unterstützt und erleichtert wird.

Wir bei mediaire glauben daran, dass die Güte der medizinischen Diagnostik und letztendlich das Patienten-Outcome durch das zusätzliche Augenpaar eines gute trainierten KI-Kollegen signifikant verbessert werden kann.

Unsere Vision – akkurate medizinische Diagnosen – für jeden jederzeit zugänglich.

Unsere Mission – In enger Zusammenarbeit mit Anwendern entwickeln wir einen verlässlichen, ehrlichen und gleichzeitig erschwinglichen KI-Kollegen.

Trotz des erst kurzen Lebens hat mediaire bereits mehrere renommierte Preise gewonnen, so z.B. den GoogleCloud StartUp Pitch, den Businessplan-Wettbewerb des Science4Life Venture Cup, den Deep Tech Award und den bundesweiten Gründerwettbewerb "Digitale Innovationen".

Seit Februar 2020 wird mediaire auf Rang 2 des Deutschen StartUp-Rankings geführt.

mediaire ist als Medizinproduktehersteller nach DIN EN ISO 13485:2016 zertifiziert und darf damit sein mdbrain Produktportfolio europaweit als Medizinprodukt vertreiben.

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