Die Familie Thiele wird auch künftig über eine Stiftung als wichtigste Ankeraktionärin die Kontinuität und den Erfolg der Knorr-Bremse sicherstellen. Gemäß der testamentarischen Verfügung von Heinz Hermann Thiele wird die über Holdinggesellschaften gehaltene Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen (59%) künftig in eine Familienstiftung überführt werden. Eine weitere wesentliche Gesellschafterin der Holdinggesellschaften ist unverändert Thieles Tochter Julia Thiele-Schürhoff. Die Familie Thiele wird damit auch weiterhin mit dem Unternehmen Knorr-Bremse eng verbunden sein.

Formal werden die Holding-Anteile des Verstorbenen zunächst von der Ehefrau Nadia Thiele gehalten und kraft Testaments in die Familienstiftung überführt. Die Errichtung der Stiftung soll bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen sein und durch den Testamentsvollstrecker und langjährigen Vertrauten von Heinz Hermann Thiele, den Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Robin Brühmüller, umgesetzt werden. Bis dahin stehen die Anteile unter Testamentsvollstreckung. Brühmüller: „Heinz Hermann Thieles Wunsch war es, Knorr-Bremse langfristig abzusichern. Genau das wird durch die Gründung der Familienstiftung umgesetzt.“
„Die Familienstiftung sichert das Lebenswerk meines Vaters und legt die Grundlage für den künftigen Erfolg von Knorr-Bremse durch Kontinuität und Stabilität“, sagt Julia Thiele-Schürhoff, die seit 2002 dem Unternehmen und 2016 dem Aufsichtsrat des Unternehmens angehört. Außerdem hat sie bereits vor vielen Jahren den Nachhaltigkeitsbereich des Unternehmens aufgebaut und geführt. Seit 2005 leitet sie den gemeinnützigen Verein Knorr-Bremse Global Care e.V.


Der Aufsichtsrat von Knorr-Bremse begrüßt die testamentarisch verfügte Nachlassregelung. Prof. Dr. Klaus Mangold dankt im Namen des Aufsichtsrats: „Mit dieser weitsichtigen Entscheidung unterstreicht Heinz Hermann Thiele posthum seine Rolle als eine der herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten in Deutschland und sichert die Basis für die künftige erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens.“ Für den Vorstand erklärt Dr. Jan Michael Mrosik: „Die getroffenen Entscheidungen sorgen auch künftig für Stabilität und Kontinuität bei Knorr-Bremse und ermöglichen es uns auch in Zukunft, den Kurs des dynamischen und ertragreichen Wachstums in den strategischen Kernfeldern erfolgreich fortzusetzen.“

Über die Knorr-Bremse AG

Knorr-Bremse (ISIN: DE000KBX1006, Tickersymbol: KBX) ist Weltmarktführer für Bremssysteme und ein führender Anbieter sicherheitskritischer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Die Produkte von Knorr-Bremse leisten weltweit einen maßgeblichen Beitrag zu mehr Sicherheit und Energieeffizienz auf Schienen und Straßen. Rund 29.700 Mitarbeiter an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern setzen sich mit Kompetenz und Motivation ein, um Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen zufriedenzustellen. Im Jahr 2020 erwirtschaftete Knorr-Bremse in seinen beiden Geschäftsdivisionen weltweit einen Umsatz von 6,2 Mrd. EUR. Seit 115 Jahren treibt das Unternehmen als Innovator in seinen Branchen Entwicklungen in den Mobilitäts- und Transporttechnologien voran und hat einen Vorsprung im Bereich der vernetzten Systemlösungen. Knorr-Bremse ist einer der erfolgreichsten deutschen Industriekonzerne und profitiert von den wichtigen globalen Megatrends: Urbanisierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Mobilität.

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