Das Handwerk im Zuständigkeitsbereich der Handwerkskammer Karlsruhe zählt zum 31.10.2020 insgesamt 19.688 Betriebe – ein Höchstwert in den letzten 10 Jahren. Diese Zahl stammt aus dem Geschäftsbericht von Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz bei der 87. Vollversammlung der Handwerkskammer Karlsruhe, die in diesem Jahr im Kongresshaus Baden-Baden stattfinden musste. Noch, so der Verantwortliche an der Spitze der Kammer, seien in Bezug auf die Eintragungen und Löschungen in der Handwerksrolle keine signifikanten Auswirkungen der Pandemie für den Kammerbezirk Karlsruhe ablesbar. Dies gelte auch für die Lehrlingsrolle, die zwar bei den Beginnern gegenüber dem Vorjahr derzeit ein Minus von 2,6% aufweist. Ein Minus, das angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht ganz so heftig ausfiel, wie zwischenzeitlich befürchtet. Lutz berichtete weiter von einer Geschäftslage im Handwerk, die mit sehr viel Elan in das Jahr 2020 startete dann aber im 2. Quartal deutlich ausgebremst wurde.

Auch für Kammerpräsident Joachim Wohlfeil stellt sich die Konjunktur heterogen dar: Er führt aus „Viele Betriebe haben mittlerweile wieder Tritt gefasst und sind erst einmal aus dem Gröbsten raus – allerdings: Manche Branchen haben unverändert große Probleme. Diejenigen, die mit dem Veranstaltungsbereich zusammenhängen, Messebauer, Caterer“. Wohlfeil unterstreicht, dass das Handwerk in diesem Jahr gezeigt habe, dass es systemrelevant und gerade in dieser schwierigen Zeit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Ansprechpartner für die Menschen ist. Er dankte den Betrieben und den Beschäftigten in den Unternehmen für die außergewöhnlichen Leistungen. Der Kammerpräsident fordert von der Politik, den Mittelstand zu fördern, die Betriebe und Mitarbeiter zu entlasten, auf Haushaltssperren oder Maßnahmen zu verzichten, die den Elan der Wirtschaft bremsen.

In seinem Jahresbericht ging Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz weiter auf die Mitgliederbefragung der Handwerkskammer Karlsruhe ein und erläuterte den Entwicklungsstand hinsichtlich des Neubauvorhabens der Bildungsakademie. Die Handwerkskammer Karlsruhe, zuständig für die Technologieregion Karlsruhe und die Region Nordschwarzwald außer dem Landkreis Freudenstadt, plant für das kommende Jahr mit einem Haushaltsvolumen von ca. 22 Mio. Euro.

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