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– Sichtbare Geschäftsbelebung im dritten Quartal; Umsatzerlöse deutlich weniger rückläufig als im Neunmonatszeitraum
– EBIT vor Währungseffekten und Rückstellungen für Personalanpassungen im dritten Quartal deutlich positiv
– Starkes Neugeschäft unterstreicht Marktposition nachdrücklich
– Prognose für das Gesamtjahr 2020 coronabedingt unverändert von erheblichen Unsicherheiten geprägt


PWO legt heute ihren Neunmonatsbericht für das Geschäftsjahr 2020 vor und bestätigt die vorläufigen Zahlen, die am 27. Oktober 2020 über eine Ad-hoc-Mitteilung kommuniziert worden waren.

In der internationalen Automobilindustrie war im dritten Quartal eine deutliche Entspannung zu verzeichnen. Einige unserer Standorte konnten bereits wieder an das Umsatzniveau des Vorjahres anknüpfen. Diese positive Entwicklung traf auf ein in der Krise kräftig zurückgefahrenes Kostenniveau, sodass insgesamt erfreuliche Ergebnisse (EBIT vor Währungseffekten) erzielt wurden.

Dabei lieferten alle Auslandsstandorte positive Ergebnisse ab. Besonders hervorzuheben ist die gute Ertragskraft am Standort China. Am deutschen Standort in Oberkirch wurde, wie bereits berichtet, das Kostensenkungsprogramm um Personalmaßnahmen erweitert. Für die damit voraussichtlich verbundenen Aufwendungen wurden im Berichtsquartal Rückstellungen in Höhe von 10,0 Mio. EUR gebildet. Ohne diese Belastungen lag das Ergebnis des Standorts am Break-Even.

Im dritten Quartal gingen die Umsatzerlöse auf 99,2 Mio. EUR (i. V. 108,5 Mio. EUR) zurück, die Gesamtleistung auf 99,4 Mio. EUR (i. V. 108,7 Mio. EUR). Das EBIT vor Währungseffekten fiel wegen der Bildung der Rückstellungen auf -4,0 Mio. EUR (i. V. 3,5 Mio. EUR) und verringerte sich inklusive Währungseffekten auf -4,2 Mio. EUR (i. V. 3,3 Mio. EUR). Das Periodenergebnis und das Ergebnis je Aktie beliefen sich auf -3,9 Mio. EUR (i. V. 1,3 Mio. EUR) bzw. -1,24 EUR (i. V. 0,40 EUR).

Im Neunmonatszeitraum erreichten die Umsatzerlöse 257,4 Mio. EUR (i. V. 345,3 Mio. EUR) und die Gesamtleistung 257,9 Mio. EUR (i. V. 346,1 Mio. EUR). Das EBIT vor Währungseffekten betrug -2,9 Mio. EUR (i. V. 14,3 Mio. EUR) und verringerte sich inklusive Währungseffekten auf -4,3 Mio. EUR (i. V. 13,1 Mio. EUR). Das Periodenergebnis verminderte sich auf -6,8 Mio. EUR (i. V. 5,7 Mio. EUR), das Ergebnis je Aktie auf -2,17 EUR (i. V. 1,83 EUR).

Der Free Cashflow war in beiden Berichtsperioden positiv und übertraf im Neunmonatszeitraum mit 22,0 Mio. EUR (i. V. 14,2 Mio. EUR) den Vorjahreswert deutlich. Positiv entwickelte sich auch die Nettoverschuldung. Sie wurde zum 30. September 2020 auf 111,2 Mio. EUR nach 132,5 Mio. EUR zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres zurückgeführt. Die Eigenkapitalquote ermäßigte sich zum 30. September 2020 auf 28,2 Prozent nach 30,1 Prozent zum 31. Dezember 2019. Zu dem Rückgang haben neben dem negativen Periodenergebnis unter anderem auch eine höhere Dotierung der Pensionsrückstellungen aufgrund der Veränderung der Kapitalmarktzinsen beigetragen.

Wir haben unsere Marktposition im dritten Quartal mit einem starken Neugeschäft von rund 190 Mio. EUR Lifetime-Volumen nachdrücklich unterstrichen. Insgesamt konnten wir im Neunmonatszeitraum ein Neugeschäft von rund 350 Mio. EUR gewinnen. Insbesondere der tschechische Standort war im Sitzbereich erfolgreich und wird künftig unter anderem indirekt das neue deutsche Werk eines amerikanischen Pioniers der Elektromobilität beliefern. Luftfederkomponenten fertigen wir in der Zukunft auch für die Premium-Plattform für Elektroautos eines renommierten deutschen Herstellers. Nicht zuletzt konnten wir den Auftrag für Instrumententafelträger für eine Plattform eines deutschen Premium-Automobilherstellers gewinnen, den wir in diesem Bereich erstmals beliefern.

Die neue Prognose für das laufende Geschäftsjahr wurde am 27. Oktober 2020 kommuniziert als bereits eine erneute Verschärfung der Corona-Einschränkungen zu befürchten war. Der aktuelle Lockdown unterscheidet sich von demjenigen im Frühjahr 2020 und stellt sich auch international differenzierter dar. Damit bleibt die Zuversicht, dass die wirtschaftlichen Eingriffe und Folgen weniger gravierend als im Frühjahr sein werden.

Über die Progress-Werk Oberkirch AG

PWO ist Partner der globalen Automobilindustrie bei der Entwicklung und Fertigung anspruchsvoller Metallkomponenten und Subsysteme in Leichtbauweise. Im Laufe der mehr als 100-jährigen Geschichte seit der Unternehmensgründung im Jahre 1919 hat der Konzern ein einzigartiges Know-how in der Umformung und Verbindung von Metallen aufgebaut. Mit unserer Expertise im kostenoptimierten Leichtbau tragen wir zu umweltfreundlichem Fahren und zu höherer Reichweite bei.

Sämtliche der mehr als 1.000 Produkte des Konzerns dienen der Sicherheit und dem Komfort im Automobil. Mehr als 90 Prozent des Umsatzes sind unabhängig von der Art des Fahrzeugantriebs. Rund 3.000 Beschäftigte auf drei Kontinenten, an fünf Produktions- und vier Montagestandorten sorgen für höchste Liefertreue und Lieferqualität.

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