Am heutigen Donnerstag, den 5. November 2020, eröffnet in Fulda ein für Deutschland neuartiges Ladenkonzept: “ tegut… teo ”. Als Händler betreibt tegut… rund 290 Märkte in Hessen, Thüringen, Nordbayern sowie Göttingen und Mainz. Seit 2013 ist tegut… im Besitz der Genossenschaft Migros Zürich.

tegut… teo ist ein Selbstbedienungsladen für die Vor-Ort-Versorgung. Seine modulare Bauweise ermöglicht es, ihn an Orten zu positionieren, an denen bisher kein Supermarkt vorhanden ist. Zum Beispiel mitten in Wohngebieten, auf Firmengeländen oder an Verkehrsknotenpunkten. Kunden können so jederzeit beiläufig einkaufen, wenn es am besten in den Tagesablauf passt.


tegut… teo kann rund um die Uhr geöffnet sein – auch an Sonn- und Feiertagen – und kommt vollständig ohne Kassenpersonal aus. Einkaufen und bezahlen kann man dort unkompliziert per App oder an einem Self-Checkout Kiosk. Sowohl für die App als auch den Kiosk kommt dabei die Scan & Go-Technologie von Snabble zum Einsatz.

Kunden können den Laden betreten, indem sie einen QR-Code am Eingang scannen, der ihnen in der tegut… teo App angezeigt wird. Alternativ steht ein Kartenlesegerät für Girocard oder Kreditkarte zur Verfügung, um die Tür zu öffnen. Anschließend können sich Kunden frei im Laden bewegen und ihn auch jederzeit wieder verlassen.

Einkaufen und Bezahlen per App – so funktioniert es
Mit der tegut… teo App können Kunden ihren Zwischendurch-Einkauf im digitalen Tante-Emma-Laden vollständig selbst durchführen. Dazu müssen sich Kunden einmalig in der App registrieren und können anschließend ein Bezahlverfahren (SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte) hinterlegen.

Über den in der App integrierten Scanner lassen sich Produkte nun selbst einscannen , indem man den Barcode eines Produktes vor die Kamera hält. Die App erkennt das Produkt automatisch und zeigt einem direkt den Namen des Produktes sowie den Preis an. Jetzt kann das Produkt in den digitalen Warenkorb der App gelegt werden. Der Gesamtpreis des Einkaufs ist dabei jederzeit sichtbar.

Sobald alle Produkte eingescannt sind, kann der Kunde direkt in der App über sein hinterlegtes Bezahlverfahren bezahlen und den Laden verlassen. Der Kassenbon ist digital in der App hinterlegt, kann aber auch heruntergeladen, ausgedruckt oder per E-Mail verschickt werden.

Möchte ein Kunde kein Bezahlverfahren in der App hinterlegen, kann er seine Produkte mit der App trotzdem scannen. Snabble bietet hier aber eine Möglichkeit, Kunden an das Einkaufen per App heranzuführen: Der digitale Warenkorb der App kann in diesem Fall an einem Self-Checkout Kiosk bezahlt werden, und zwar per Girocard, Kreditkarte und natürlich Apple Pay und Google Pay.

Besonders elegant und bisher weltweit einmalig: Kunden, die mit der App gescannt und anschließend per Girocard am Self-Checkout Kiosk bezahlt haben, können die IBAN ihrer Girocard anschließend in die App übernehmen lassen. So kann der nächste Einkauf dann einfach per gesicherter Lastschrift (dank Autorisierung durch PIN bei der Bezahlung per Girocard) in der App bezahlt werden, ohne dass der Kunde ein Bezahlverfahren manuell hinzufügen muss.

Ohne App am Self-Checkout Kiosk bezahlen
Natürlich ist auch ein Einkauf ganz ohne App möglich. Auch hier kommt die Software von Snabble zum Einsatz. Die Software nutzt die gleiche Cloud-Plattform wie die App, benötigt also keinerlei zusätzliche Integration des Händlers und bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie die App, nur eben auf einem deutlich größeren Bildschirm.

Kunden können hier ihren Einkauf selbst einscannen und am Kartenlesegerät bezahlen – per Girocard, Kreditkarte und natürlich Apple Pay und Google Pay. Der Kassenbon kommt hier klassisch aus dem Bondrucker.

Die Hardware des Self-Checkout Kiosk stammt von Pan Oston, einem Unternehmen aus den Niederlanden, mit denen Snabble bereits bei anderen Händlern zusammenarbeitet.

Altersverifikation für den Verkauf von alkoholischen Getränken
Besonders spannend an allen Ladenkonzepten ohne Kassenpersonal ist das Thema der Altersverifikation, schließlich ist hier eine Kontrolle des Personalausweises durch einen Mitarbeiter nicht möglich. Die digitale Abfrage der Ausweisnummer gilt schon seit Jahren als zu unsicher, und Verfahren wie Postident oder Videoident sind für den Einkauf zwischendurch ungeeignet und zu teuer.

Mit Hilfe des Payment-Providers Fiserv (früher: First Data) und des Kartenlesegerät-Herstellers Feig Electronic kann Snabble auch hier eine innovative Lösung anbieten: Altersverifikation über die Girocard.

Möchte ein Kunde erstmals Produkte kaufen, die eine Altersverifikation benötigen, muss der Einkauf an einem Self-Checkout Kiosk bezahlt werden. Die Software weist den Kunden vor der Bezahlung darauf hin, dass er sein Alter nun mittels Girocard am Kartenlesegerät verifizieren muss. So ist eine Altersverifikation in wenigen Sekunden und ganz ohne Personal möglich.

Hat der Kunde seinen Einkauf vorher mit der App gescannt, kann die erfolgreiche Altersverifikation in der App gespeichert werden. So kann ein Folge-Einkauf direkt in der App bezahlt werden . Der nötige Jugendschutz wird garantiert, indem eine Bezahlung in der App per Biometrie (Fingerabdruckscanner/Touch-ID oder Gesichtserkennung/Face-ID des Smartphones) freigegeben werden muss. Ein Einkauf ist so ausschließlich durch den Besitzer des Smartphones möglich, der vorher auch die Kombination aus Girocard und IBAN übernommen hat.

Sichere Ausgabe von Zigaretten
Die Ausgabe von Zigaretten unterliegt natürlich ebenfalls dem Jugendschutz und damit der Altersverifikation. Hinzu kommt, dass die Zigaretten nicht öffentlich zugänglich im Laden stehen, sondern in einem verschlossenen Automaten des Anbieters tobaccoland auf die Ausgabe warten.

Hierzu hat Snabble die tobaccoland-Cloud angebunden, wodurch sowohl die App als auch der Self-Checkout Kiosk die Ausgabe des Zigarettenautomaten steuern können . Natürlich kennt die Snabble-Software auch jederzeit den aktuellen Bestand des Automaten, bietet also nur Zigaretten an, die auch vor Ort verfügbar sind.

Snabble als eigenständiges Kassensystem
Da es in einem tegut… teo keine herkömmlichen Kassen gibt, ist die Software von Snabble das einzige und damit vollkommen eigenständige Kassensystem. Natürlich entspricht die Software den Vorgaben der GoBD sowie der KassenSichV ( Kassensicherheitsverordnung) . Für die nötige Fiskalisierung hat Snabble eine Cloud-TSE des Anbieters Deutsche Fiskal, eine hundertprozentige Tochter von GK Software, angebunden.

Snabble liefert somit eine vollumfängliche Scan & Go-Software für den mobilen Self-Checkout an. Die ultra-moderne Microservice-Architektur bietet dabei neben den erwähnten Funktionen wie Altersverifikation und Warenausgabe durch Automaten natürlich auch Unterstützung für Pfandsysteme, Wiegeware und kann – je nach Wünschen des Händlers – leicht konfiguriert und angepasst werden.

 

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