Die Heinrich Rönner Gruppe ist eine familiengeführte, 1.300 Mitarbeiter starke Unternehmensgruppe mit extrem breitem Leistungsspektrum, das vom Yacht- und Schiffbau, dem Stahlwasserbau, dem schweren Stahlbau, dem Brückenbau und der Herstellung hochwertiger Stahl- und Aluminiumkonstruktionen sowie der Be- und Verarbeitung von Edelstahl über Transportlogistik zur See und an Land bis hin zum Handel reicht. Um die sehr heterogene und teilweise veraltete ERP-Landschaft in den mehr als 50 Betriebs-, Besitz- und Komplementärgesellschaften, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten in die Gruppe integriert wurden, zu vereinheitlichen, nahmen die Verantwortlichen die Auswahl einer modernen, durchgängigen Business-Software in Angriff. Den Auftrag zur Implementierung erhielt die ams.Solution AG mit ihrem Projektmanagement-ERP-System ams.erp.

Im Auswahlverfahren wurden zunächst die Vorstellungen aus allen Firmenbereichen zusammengetragen und 16 Systeme identifiziert, die die Anforderungen aus dem Stahl-, Schiffs- und Maschinenbau grundsätzlich erfüllten. Diese wurden hinsichtlich Integrationsfähigkeit, Preis-/ Leistungsverhältnis, Anwenderfreundlichkeit und Informationszugänglichkeit näher betrachtet, bevor in Abstimmung mit den Gesellschaftern drei Systeme sehr genau unter die Lupe genommen werden sollten. Die Situation im Frühjahr 2020 ließ jedoch nur den intensiven Vergleich zweier Systeme zu, von denen die Verantwortlichen der Heinrich Rönner Gruppe dann aber die vollständige Umsetzung der einzeln aufgelisteten Anforderungen der Key User der verschiedenen Unternehmenteile einforderte. Es wurde sogar ein Testmandant mit Echtdaten aufgesetzt, um eine sehr exakte Vorstellung hinsichtlich der Prozessabwicklung im jeweiligen System zu erlangen.

Basis für ein etabliertes Controlling-System
An der Endauswahl des Systems waren neben den Gesellschaftern die Vertreter aus den entscheidenden Stabsstellen beteiligt: aus der Finanzbuchhaltung, der Technik, der IT, dem Controlling und dem Einkauf. Nachdem mehrere Bewertungsrunden unentschieden ausgegangen waren, legten sich die Gesellschafter final auf ams.erp fest – ein Entschluss, mit dem alle Beteiligten einverstanden waren.


Neben einer praktikablen Handhabung war es eine der Hauptanforderungen an das neue System, die Software-Landschaft zu vereinheitlichen und durch die Integration von Warenwirtschaft, Personalzeiterfassung, Lohnbuchhaltung und Kassensystem bessere Auftragsauswertungen zu ermöglichen. „Ein großes Thema ist die vereinfachte Übersicht über konsolidierte Kunden- und Lieferantenumsätze. Hiervon versprechen wir uns verbesserte Verhandlungspositionen gegenüber unseren Partnern“, erläutert Brigitte Klatt, Head of Finance and Controlling. Da die Heinrich Rönner Gruppe in den letzten Jahren erheblich gewachsen ist, ist ein etabliertes Controlling-System erforderlich. „Hierzu wird nun die Basis geschaffen“, so die Finanzchefin weiter.

Als besondere Herausforderung sieht man, dass die bisherigen Arbeitsabläufe der Mitarbeiter in den einzelnen Firmenbereichen nach der Vereinheitlichung der Datenbasis teilweise erheblich verändert werden. „Dennoch freuen wir uns auf die bevorstehende Aufgabe und den positiven Effekt, den wir aus der Umsetzung erzielen werden“, zeigt sich Brigitte Klatt äußerst optimistisch.

 

Über die ams.Solution AG

Das Beratungs- und Softwarehaus ams.Solution AG, ein Unternehmen der ams.Group, ist auf die Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit mehr als 30 Jahren werden auf Basis der branchenorientierten Business-Software ams.erp schlanke und dynamische Unternehmensprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette realisiert. Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.000 erfolgreichen ERP-Implementierungen im Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, im Verpackungsmaschinenbau, im Werkzeug- und Formenbau, im Stahl-, Metall- und Komplettbau, im Schiffbau und in der maritimen Industrie sowie im Laden- und Innenausbau, im Sonderfahrzeugbau und in der Lohnfertigung.

ams.erp bildet die zentrale Datendrehscheibe für sämtliche Unternehmensprozesse. Wesentliche Aufgabe ist das Zusammenführen innovativer Digitaltechnologien und klassischer, meist mechanischer und elektronischer Steuerungseinrichtungen. Hierzu zählt auch die standortübergreifende Vernetzung – vertikal in die Fertigung hinein und horizontal über Systeme und Firmengrenzen hinweg. Die flexible Business-Software erhöht die Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit komplexem Projektgeschäft.

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