Start-ups sind klein, agil, sie stecken voller Ideen und Tatendrang. Doch gerade in der Anfangsphase eines Unternehmens fehlt es oft am notwendigen Kapital, um zum Beispiel eine neue App vollständig zu entwickeln. Die Neugründer sind darauf angewiesen, einen ersten Prototyp zu schaffen, um den Business Case prüfen zu können und erste Erfahrungen mit Kunden zu machen. So entsteht meist ein Minimum Viable Product (MVP), wörtlich ein „minimal überlebensfähiges Produkt“. Dieses Vorgehen hat sich in den letzten Jahren als Konzept etabliert. Auch große Unternehmen versuchen, neue Produktideen wie ein Start-up anzugehen, um diese schnell und kostensparend zu realisieren. Die Softwarestrategieberater von ReqPOOL haben damit Erfahrungen gemacht.

Ein Minimum Viable Product, wörtlich ein „minimal überlebensfähiges Produkt“, ist die erste minimal funktionsfähige Iteration eines Produkts, das entwickelt werden muss, um mit minimalem Aufwand einen Kunden-, Markt- oder Funktionsbedarf zu decken und handlungsrelevantes Feedback zu gewährleisten. Es geht darum, mit möglichst wenig Kapital und Aufwand ein Produkt so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen, um so frühzeitig Feedback durch Anwender zu erhalten. Die Methode propagiert einen Launch mit Prototypen anstelle eines Markteintritts mit einem „100% perfekt designten Produkt“. Start-ups nutzen diese Methode, um auch ohne hohen Kapitaleinsatz mit einem neuen Produkt an den Markt zu gehen, um so ihre Idee zu testen oder damit ein „Proof of Concept“ zu erzielen und weitere Geldgeber zu überzeugen.

Weniger ist mehr


Es gilt „weniger ist mehr“. Um die Prototyphase einzugrenzen, kann z.B. nur eine einzige, zentrale Funktion, die zum eigentlichen Zweck unbedingt notwendig ist, implementiert werden. So wird die Prototypentwicklung zeitlich erheblich beschleunigt und spart wertvolle Ressourcen. Das Feedback der ersten Anwender kann schnell über die Weiterverfolgung der Produktidee entscheiden. Ist die Idee grundsätzlich gut? Müssen andere Features eingebaut werden? Stimmt das Design? Nicht zuletzt werden Risiken, die durch eine zu hohe Anfangsinvestition in vollständige Produkte entstehen können, minimiert.

Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten

Die Herausforderung besteht darin, das „Minimum“ so zu definieren, dass das Produkt bereits brauchbar, also „viable“ ist und einen ersten Nutzen für Kunden liefert. Bei der Umsetzung eines neuen Produktes ist es verlockend, seinen Wünschen freien Lauf zu lassen und sich von Beginn an ein „fertiges“ Produkt zu erhoffen. Diese Erfahrung haben die Softwarestrategieberater von ReqPOOL insbesondere in größeren Unternehmen häufig gemacht. Oft denken Unternehmen zu groß, wollen einen MVP zu perfekt. Verschiedene Stakeholder, z.B. aus Management, Vertrieb und Entwicklung, bringen sämtliche ihrer Interessen ein – das ist verständlich und grundsätzlich auch sinnvoll. Der Fokus auf den MVP geht somit aber leichter verloren. Der externe Blick hilft bei der Konzentration auf das Wesentliche. Ansonsten führt es dazu, dass die erste Iteration signifikant länger in der Implementierung braucht und somit die Vorteile eines MVP nie zu tragen kommen. Das Motto sollte sein: „Schnell auf den Markt und sofort aus den ersten Erfahrungen lernen, anstatt das Produkt tot zu planen“, eben wie in einem Start-up. Auch in großen Unternehmen, die in gewachsenen und gefestigten Strukturen arbeiten, kann diese Methode, konsequent angewendet, zu exponentiellen Entwicklungen führen.

Über die ReqPOOL Deutschland GmbH

Die ReqPOOL GmbH ist branchenübergreifender Ansprechpartner für die Digitalisierung von Unternehmen und navigiert seine Kunden mit dem ReqPOOL Digitalisierungskompass auf dem Weg durch die digitale Transformation. Als unabhängiger Spezialist für Software-Strategie, Software-Beschaffung und Software-Innovation berät ReqPOOL Kunden entlang der wichtigsten Phasen ihrer technologischen Transformation und hat die Vision vom "Selbstautonomen Unternehmen" ausgerufen. www.ReqPOOL.com

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