Unternehmen finden es schwierig, Software auf effiziente und strategische Weise bereitzustellen. Die Mehrheit hat Probleme, Informationen für datengesteuerte Entscheidungen zu nutzen, die Kommunikation zwischen den Teams und dem Management effektiv zu gestalten, den „Software-Wildwuchs“ einzudämmen und die Kosten von Verzögerungen zu quantifizieren, die bei der Bereitstellung neuer Funktionen entstehen. Dies ergab eine Studie der Accelerated Strategies Group (ASG) im Auftrag von CloudBees. Die Analysten der ASG identifizierten auch Anzeichen dafür, dass Unternehmen zumindest einige der Facetten des modernen Software Delivery Management adressieren können, sehen aber vor allem noch viel Raum für Optimierungen.

Die Ergebnisse der Studie sind im State of Software Delivery Management Report des Jahres 2020 verfügbar. Sie veranschaulichen die Notwendigkeit eines neuen Ansatzes in der Software-bereitstellung: Software Delivery Management (SDM). SDM ist die Zusammenführung von Prozessen, Praktiken, Tools und Unternehmensstrukturen, die es den Teams ermöglichen, Informationen auszutauschen und effektiver zusammenzuarbeiten. Ein Unternehmen, dass SDM implementiert, wird von effizienter und berechenbarer Softwarebereitstellung mit unmittelbarem geschäftlichen Nutzen profitieren.

„Die Studie belegt, was wir bereits seit geraumer Zeit vermuten, nämlich, dass die Wertschöpfung in der Softwarebereitstellung durch Ineffizienzen in der Zusammenarbeit von Teams, Tools, Technologie-Stacks und Bereitstellungsprozessen blockiert wird“, erläutert Shawn Ahmed, Senior Vice-President und General Manager, Software Delivery Automation, bei CloudBees. „Software Delivery Management kann diese Fehler beheben und Blockaden im Prozess der Softwareentwicklung entfernen. Der Einsatz von SDM wird Unternehmen helfen, ihre digitale Transformation durch Rationalisierung und Modernisierung ihrer Technologie, optimierte Prozesse, kulturelle Entwicklungen und organisatorische Veränderungen zu beschleunigen.“


Für die Studie befragte die ASG IT-Experten, Abteilungsleiter und Führungskräfte in kleinen, mittleren und großen Organisationen in den Vereinigten Staaten und neun anderen Ländern. Die Untersuchung zeigt, dass die Mehrzahl der befragten Unternehmen vor erheblichen Herausforderungen steht, die durch die Prinzipien des SDM besser bewältigt werden können:

  • 84% der Befragten gaben an, die mangelnde Zugänglichkeit von Informationen behindere ihre Fähigkeit, ihre Arbeit zu erledigen und/oder datengesteuerte Entscheidungen zu treffen. Die Befragten führten dies auf organisatorische und funktionale Silos zurück, die den freien Informationsfluss zu IT-Fachleuten und Führungskräften stören.
  • Fast zwei Drittel (65 %) gaben an, dass sie nicht in der Lage sind, die Kosten für Bereitstellungsverzögerungen von Funktionen zu beziffern. Somit sind sie auch nicht imstande, die allgemeinen Kosten durch entgangene Gelegenheiten zu prognostizieren.
  • Des Weiteren diagnostizierten die Untersucher in vielen Unternehmen eine Art Software-Wildwuchs. Dieser behindert die datengesteuerte Entscheidungsfindung durch die Nutzung mehrerer Technologie-Stacks verschiedener Generationen und Versionen. Dieser Umstand wirkt sich auch negativ auf die Zusammenarbeit im Unternehmen aus.

Viele Betriebe können SDM zumindest teilweise umsetzen: So können 61% der Befragten die Vorlaufzeit für die Bereitstellung von Features verkürzen und 67% die Entwicklung von Features auf der Grundlage der erwarteten geschäftlichen Auswirkungen priorisieren. Von einer vollständigen Umsetzung von SDM sind die Unternehmen aber noch weit entfernt.

Auf der Grundlage der Untersuchung identifizierte die ASG drei entscheidende Voraussetzungen, mit denen Unternehmen die Effizienz der Softwarebereitstellung steigern können:

  • Auswirkungen von Investitionen in die Software-Bereitstellung quantifizieren: Mehr als 50% der Umfrageteilnehmer können die Zeit, die Entwickler für die Entwicklung neuer Funktionalitäten aufwenden, nicht mit der Zeit vergleichen, die sie für die Tilgung sogenannter „technischer Schuld“ benötigen. SDM-Prinzipien unterstützen universelle Einsichten – Einsehbarkeit von Daten über den gesamten Softwareentwicklungsprozess hinweg, die für alle Beteiligten innerhalb einer Organisation zugänglich sind. Die Opportunitätskosten (bei Ignorieren technischer Schuld) und der Geschäftswert (Entwicklung neuer Features) können genauso wie viele andere Metriken und Erkenntnisse ausgelesen werden.
  • Effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit von Software-Entwicklungsteams: Mehr als 60% der Befragten gaben an, dass in ihren Betrieben noch funktionale Silos existieren. Innerhalb einer SDM-Strategie sorgt der Informationsaustausch für die Anpassung der Prozesse an die Softwarebereitstellung. So wird eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen allen Abteilungen und Teams möglich.
  • Komplett transparenter Mehrwert der Softwarebereitstellungs-Prozesse: Mehr als 50 % der Befragten haben keinen Zugriff auf Daten aus Tools über mehrere Anwendungen und Projekte hinweg. Die SDM-Prinzipien beinhalten ein gemeinsames Datenmodell, das die Daten aus den verwendeten Tools und Systemen vereinheitlicht sowie demokratisiert. So sorgen sie für die nötigen Einsichten und umsetzbare Erkenntnisse, die zur Messung und Verwaltung der Entwicklungsprozesse erforderlich sind. Interessengruppen in der gesamten Organisation haben jederzeit Zugriff auf die relevanten Daten, um Aufgaben effektiv und zu jeder Zeit zu bewältigen.

„Bei SDM haben wir gerade erst an der Oberfläche gekratzt“, kommentiert Mitchell Ashley, CEO und leitender Analyst der ASG. „Der Bedarf ist da, und die Studie zeigt, dass Betriebe, die sich in Richtung SDM bewegen, an Zugkraft gewinnen. Diese Unternehmen reifen schneller als ihre Konkurrenten, und in Zukunft werden sie sich strategischer positionieren, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen.“

Zusätzliche Ressourcen:

  • Lesen Sie den „State of Software Delivery Management Report“ des Jahres 2020
  • Hören Sie rein beim DevOps Radio Podcast zu den Studienergebnissen
  • Hier Whitepaper herunterladen – Continuous Everything: Warum Software Delivery Management wichtig ist
  • Erfahren Sie mehr über Software Delivery Management auf der Webseite von CloudBees
Über CloudBees, Inc

CloudBees bietet mit der CloudBees Suite das weltweit erste End-to-End-System zur Automatisierung der Software Delivery. Die Suite baut auf den neuen DevOps-Praktiken und der Automatisierung von Continuous Integration (CI) und Continuous Delivery (CD) auf und fügt Governance, Transparenz und die notwendigen Erkenntnisse hinzu, die für eine optimale Effizienz und Kontrolle neuer Risiken erforderlich sind. Da Software in der Industrie mehr und mehr eine zentrale Rolle spielt, wird dieses neue automatisierte Software-Delivery-System eine wichtige Komponente für den Erfolg eines modernen Unternehmens werden. Als einer der Marktführer im Bereich CI/CD ist CloudBees in der Lage, die Kategorie der automatisierten Software Delivery mitzubestimmen. CloudBees unterstützt Unternehmen dabei, Geschäftsideen in hochwertige Software umzuwandeln. Unterstützt von Matrix Partners, Lightspeed Venture Partners, Verizon Ventures, Delta-v Capital, Golub Capital und Unusual Ventures, wurde CloudBees 2010 von dem ehemaligen JBoss CTO Sacha Labourey und einem Team von Experten für Continuous Integration, Continuous Delivery und DevOps gegründet. Folgen Sie CloudBees auch auf Twitter, Facebook, LinkedIn and Google+.

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