Das Potsdamer Start-Up Feelbelt hat gestern seine Kickstarter-Kampagne erfolgreich beendet. Innerhalb von 48 Stunden nach Kampagnen-Launch war das Projekt zu 100% finanziert und erzielte im gesamten Verlauf der Kampagne 300% des festgelegten Finanzierungsziels. Das Erreichen des Kampagnenziels markiert den Startschuss für die Produktion der finalen Version des Sound-Gadgets, mit dem Feelbelt haptisches Feedback auf die nächste Stufe bringt und somit das Fühlen von Sound revolutioniert.

Die Kampagne lief vom 28. April 2020 bis zum 02. Juni 2020 auf der amerikanischen Crowdfunding-Plattform Kickstarter.com. Insgesamt wurde die Kampagne von 237 Backern unterstützt, die zusammen mehr als 60.000€ zum Projekt beitrugen. Die Projektunterstützer erwarben den Feelbelt zu einem vergünstigten Vorverkaufspreis, die Lieferung ist für September geplant.

Die Entscheidung, den Feelbelt im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne zu launchen, fiel laut Aussage der Geschäftsführung, um weltweit die Early Adapter der Tech-, Gaming- und Musik-Szene zu erreichen. Kickstarter biete eine hervorragende Plattform, um mit einer Produktinnovation die ganze Welt zu erreichen, so COO und Co-Founder Felix Weiß. „Insbesondere für Start-Ups wie uns, die vor ihrer ersten Produktionswelle stehen, ist Kickstarter eine gute Möglichkeit, um die zu produzierende Stückzahl gut einschätzen zu können.“, fügt CEO Benjamin Heese hinzu. Auch wenn das junge Unternehmen schon seit Ende 2018 in der Entwicklung und Produktion erfolgreich mit lokalen Partnern aus Berlin zusammenarbeitet, ist die Kickstarter-Kampagne ein wichtiger Schritt für die Finanzierung der ersten Produktionswelle und für die Etablierung am Markt. Die Entwicklung der Software und elektronischer Komponenten erfolgt in Zusammenarbeit mit Gesellschafter Torsten Brose von Brose Systeme. Für die mechanische Entwicklung arbeitet das Feelbelt Team mit Gesellschafter Lorenz Forster von Max Auer zusammen. Die Kampagne hat noch einmal verdeutlicht, wie groß die Nachfrage nach dem Feelbelt, insbesondere als ‚Made in Germany‘-Produkt, ist.


Der Feelbelt findet Anwendung in den Bereichen Gaming, Musik, VR und Film und basiert auf einem patentierten Verfahren, welches haptisches Feedback synchron zu jeder Soundfrequenz erzeugt. Feelbelts Alleinstellungsmerkmal ist die Abbildung des gesamten, wahrnehmbaren Frequenzspektrums. Er wird um die Hüfte getragen und überträgt alle Audiofrequenzen von 1-20,000Hz direkt auf den Körper und eröffnet Gamern und Musikliebhabern eine emotionalere und realistischere Sound-Wahrnehmung. Die patentierte Technologie nutzt zehn Impulsgeber, um ein komplexes Sound-Feedback aus allen Richtungen zu erzeugen. Diese Wirkungsweise unterstützt zudem gehörlose Personen, die durch die Wahrnehmung der Frequenzen wieder an Filmen und Musik teilnehmen können. Für hörgeschädigte Personen wird das Erleben von Film und Musik intensiviert. Gemeinsam mit externen Projektpartnern entwickelt die Feelbelt GmbH derzeit die Integration und Anwendung des Verfahrens in verschiedene Produkte.

„Unsere Vision ist es, das beste Sound-Erlebnis zu schaffen, das es jemals gab“, sagt Geschäftsführer und Co-Founder Benjamin Heese. „Mit unserem einzigartigen Ansatz revolutionieren wir die Wahrnehmung und Emotionalität von Sound und Musik. Unsere selbst entwickelten Impulsgeber ermöglichen es erstmals, jede Frequenz mit dem gesamten Körper zu spüren. Durch die Aktivierung eines weiteren Sinnesorgans erschaffen wir insbesondere im Gaming-Bereich ein Erlebnis der ganz neuen Art.“, fügt COO und Co-Founder Felix Weiß hinzu.

Über die Feelbelt GmbH

Die Feelbelt GmbH ist ein MediaTech Start-Up aus Potsdam, Babelsberg und wurde 2019 gegründet. Das Team aus Musik- und Gaming-Liebhabern hat die Mission, die emotionale Wirkung von Sound in den Bereichen Gaming, Musik und Film zu revolutionieren. Das Team hat sich bewusst für eine Produktion in Berlin und Brandenburg entschieden, um lokale Unternehmen zu unterstützen. Mit jedem weltweit verkauften Feelbelt wird ein Baum gepflanzt. Für die Software, Entwicklung und Produktion arbeitet das Team mit Max Auer und Brose Systeme zusammen.

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