Neun von zehn Unternehmen spüren die Auswirkungen des Coronavirus auf ihre Geschäfte. Das hat eine erneute Blitz-Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg ergeben. 20 Prozent der Unternehmen berichten von Umsatzrückgängen von über 50 Prozent, 27 Prozent von einem Rückgang zwischen 25 und 50 Prozent sowie 26 Prozent von einem Rückgang zwischen 10 und 25 Prozent.

„Die Krise nimmt auch in unserer Region existenzbedrohende Züge an“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille: „Wichtig ist kurzfristig, dass die Hilfe aus Zuschüssen und Liquiditätsprogrammen jetzt schnell bei den Unternehmen ankommen. Ferner benötigen die Unternehmen so bald wie möglich einen Plan für die Wiederaufnahme eines geregelten Wirtschaftslebens.“


Unternehmen beklagen insbesondere einen Rückgang der Nachfrage (66 Prozent), die Stornierung von Aufträgen (52 Prozent) sowie den Stillstand der geschäftlichen Tätigkeit (50 Prozent). Über Liquiditätsengpässe berichten 44 Prozent; eine drohende Insolvenz gaben 13 Prozent an. Positiv werden das Kurzarbeitergeld, die Soforthilfen in Form von Zuschüssen und Steuerstundungen eingeschätzt. Dennoch fordern 73 Prozent der Unternehmen weitere staatliche Zuschüsse und 53 Prozent sprechen sich für Steuersenkungen aus. 38 Prozent der Unternehmen gehen von einem Personalabbau in Folge der Coronakrise aus.

Hille: „Wir begrüßen Maßnahmen und Hilfsprogramme von Bund und Land, insbesondere die schnell und unbürokratisch angelaufene Soforthilfe. Bei vielen mittelständischen Unternehmen kann die Liquiditätslücke bei aktuellen Umsätzen nahe Null und absolut unsicherer Perspektive nicht mit Kreditprogrammen im banküblichen Verfahren geschlossen werden.”

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