Konzept von Anfang an

Konstruktionen werden häufig von verschiedenen Mitarbeitern bearbeitet, korrigiert, ergänzt und an andere Firmen weitergeleitet. Da enorme Datenmengen mit anspruchsvollen Entwicklungen „bewegt“ werden, ist professionelles Vorgehen besonders wichtig.  Für große Konstruktionsprojekte heißt das, alle weiteren Schritte von Anfang an einbeziehen und die Baugruppen so anzulegen, dass sie für alle Anwendungen sinnvoll aufgesetzt sind. Für einen späteren optimierten Workflow sollte man zum Beispiel die Bauteile in vereinfachter Form verknüpfen. Dabei spielt nicht nur einfaches Verknüpfen mit wenigen Mausklicks, sondern auch die Strukturierung der Baugruppe sowie die Anwendung der in SOLIDWORKS enthaltenen Funktionen für performantes Arbeiten eine Rolle.

Systemressourcen schonen

Was machen, wenn das System mit der großen Datenmenge einer komplexen Baugruppe überfordert ist? Trotz großer Rechnerkapazitäten ist der Rechner bei der Bearbeitung und Übernahme von großen Baugruppen schnell an seinen Grenzen. Dabei gibt es Tipps und Tricks, die allen Beteiligten die Arbeit erleichtern und die Qualität wesentlich verbessern.

Was sind große Baugruppen?

Was für den Außenstehenden einfach große Konstruktionen sind, ist zum Beispiel bei SOLIDWORKS eine Konstruktion aus über 500 Teilen. Für den Anwender sind große Baugruppen meist durch den Zeitaufwand und die Systemressourcen, definiert. Diese Projekte werden immer häufiger, denn die Produkte werden komplexer, die Details diffiziler, die Zeichnungsbearbeitung dauert länger. Umso wichtiger ist es, effizient zu arbeiten und vorhandene Funktionen optimal zu nutzen. Dazu gibt es viele Arbeitsschritte, die man unter die Lupe nehmen muss:

Laden Sie die Projekte richtig

Bereits mit dem richtigen Laden der zu aktualisierenden Daten kann man eine Menge Zeit und Energie sparen. Zunächst muss man sich bewusstwerden, was die Ladezeiten im Detail beeinflusst. Da ist die Dateigröße, der Ort der Speicherung, nicht konvertierte Daten und Referenzen. All diese Parameter beeinflussen meine Zeit und meine Ressourcen. Mit SOLIDWORKS können wir gezielt nur die für die nächsten Schritte notwendigen Informationen Laden. Hierzu bietet SOLIDWORKS z.B. die Möglichkeit die Modelle ohne Historie zu Laden. Ab der Version SOLIDWORKS 2020 funktioniert dies auch für Zeichnung. Konkret kann man Zeichnungen zur Detaillierung öffnen, ohne die dahinterliegenden Modelle laden zu müssen.

Warum benötigt man länger, wenn man eine Datei aus dem Netzwerk öffnet?

Beim Laden über Netzwerke bestimmt die langsamste Komponente in der Kette über die Geschwindigkeit beim Laden und Speichern. Diese ist in der Regel eine der Komponenten des Netzwerks. Selbst moderne Netzwerkhardware kann sich in der Geschwindigkeit nicht mit dem Laden von einer lokalen Festplatte messen. Schon gar nicht, wenn es sich dabei um eine SSD handelt.

Konvertieren und reparieren von Dateien

Viele kennen es: sind die Daten in einer älteren Version abgespeichert, werden sie beim Öffnen zeitaufwendig konvertiert. Sind diese Daten zu umfangreich, so ist das Risiko eines Aufbaufehlers sehr hoch. Ein reduziertes Laden sowie das Bereinigen von Fehlern im Vorfeld reduziert die Ladezeiten bis zu 60%.

Vereinfachen Sie Teile und Baugruppen

Vereinfachen hilft enorm. Der Einsatz moderner CAD Systeme bietet unglaubliche Möglichkeiten zur Detaillierung von Komponenten und Baugruppen. Ein hoher Grad an Detaillierung bedeutet natürlich automatisch auch hohe Anforderung an das System, speziell die Grafikkarte. Bei genauer Betrachtung ist jedoch nicht für jeden Einsatz die voll ausdetaillierte Darstellung jeder einzelnen Komponente nötig. Je größer die dargestellte Baugruppe ist, um so unwichtiger ist die exakte Darstellung von komplexen oder sehr kleinen Geometrien. Je nach Anwendung bietet auch hier SOLIDWORKS Werkzeuge zur einfachen Reduzierung des Detailgrads. Und das alles, ohne das ursprüngliche Komponentendesign zu beeinflussen.

Mit diesen Werkzeugen lassen sich für unterschiedlichsten Einsatzzwecke die jeweils passenden Strategien für Ersatzkomponenten erarbeiten.

Importgeometrie – aus groß mach klein

Zunächst ist es anzuraten, für eine importierte Baugruppe eine Importdiagnose zu erstellen, die Importteile zu reparieren und die Datenmenge zu reduzieren.

KnowHow der Mitarbeiter verbessern

Die Praxis zeigt, dass viele Unternehmen hier viel Zeit verlieren. Durch einen optimierten Workflow und Tricks im Umgang mit großen Baugruppe kann in diesem Arbeitsbereich, der ohnehin durch extremen Fachkräftemangel gekennzeichnet ist, viel gewonnen werden. Spezialisierte Softwarehäuser bieten dazu gezielte Schulungen an.

Eine auf SOLIDWORKS Anwender zielende Schulung bietet DPS Software an 21 Orten in D-A-CH unter „Dos und Don’ts bei großen Baugruppen“ an: https://www.dps-akademie.de/

Wertvolle Tipps, Tricks und Videoanleitungen findet der Anwender auf der Wissensplattform iKnow von DPS Software: https://www.iknow-solidworks.de/

www.dps-software.de

Über die DPS Software GmbH

Die DPS Software wurde 1997 gegründet und ist heute der größte selbstständige SOLIDWORKS Reseller in Europa und der größte Sage-Reseller in D-A-CH. Exklusiv vertreibt DPS die ERP Software RPS im deutschsprachigen Raum. Neben den Produkten von SOLIDWORKS hat DPS die CAM-Produkte von SolidCAM im Portfolio. Hinzu kommen DPS eigene Module und Lösungen.

Für die Möbelbranche vertreibt DPS in Zentraleuropa die Softwarelösung SWOOD auf Basis von SOLIDWORKS.

Das Unternehmen hat 40 Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen und Tschechien und beschäftigt 600 Mitarbeiter.

Unterstützt werden über 11.000 Kunden in der gesamten Prozesskette von der Konstruktion, über die Berechnung und Fertigung bis hin zur Datenverwaltung und der Abbildung der damit verbundenen kaufmännischen Prozesse. Software- und Schnittstellenentwicklungen sowie Schulungs- und Beratungs-dienstleistungen vervollständigen die kundenorientierte Ausrichtung.

http://www.dps-software.de/

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