Valmet Automotive entwickelt an neuen Möglichkeiten für eine standardisierte, optimale Kommunikation und Datenübertragung von einzelnen Zellen zum Batterie Management System (BMS) für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Ein wichtiger Gesichtspunkt dabei stellt die Kompatibilität mit heutigen und künftigen Sicherheitsanforderungen für rein elektrische Fahrzeuge dar. Erste Ergebnisse präsentiert das Unternehmen nun beim 28. Aachener Motorenkolloquium (7.-9. Oktober).

„Im vergangenen Jahrzehnt hat das konventionelle kabelgebundene BMS bei der Elektrifizierung von Fahrzeugen gute Dienste geleistet. Mit der wachsenden Zahl rein elektrischer Fahrzeuge zusammen mit der Forderung nach größeren Reichweiten und der Verwendung von größeren Batterien ist aber die Zeit gekommen, sich intensiv Gedanken über die Weiterentwicklung des BMS zu machen“, unterstreicht Dr. Robert Hentschel, Senior Vice President Engineering bei Valmet Automotive.

Einen der wichtigsten Ansätze für kompaktere Akkupacks, weniger Ressourcenverbrauch und höherer Stabilität bestehender Architekturen, sieht Dr. Martin Lenz, Director Electrics/Electronics bei Valmet Automotive, in dem intelligenten Einzel-Zell-Monitoring und der Near-Field-Kommunkationsstrecke zwischen den Batteriezellen und der BMS-Master-Einheit.


Diese Technologie, bei der die Daten unabhängig voneinander über eine NFC-Antenne übertragen werden, habe zum einen das Potenzial, die Größe des Batteriepakets um etwa 10 Prozent zu verringern und die Kosten für das BMS um etwa 25 Prozent zu senken. Zum anderen garantiere es bereits die Zellüberwachung in der Zellproduktion und später die Rückverfolgbarkeit jeder Zelle für den Batteriehersteller und den Pack-Anwender.

Neue Technologie basiert auf Überwachung der einzelnen Zellen 

Weiterer Vorteil: Die Lösung ermöglicht einen sofortigen Zugriff auf eine Vielzahl von Daten, die bei einem herkömmlichen Verfahren nicht verfügbar sind. Ebenso könne über die gesamte Lebensdauer der Zelle auf wertvolle Daten für Systemkonfiguration, Leistung, Wiederverwendung und Recycling zurückgegriffen werden. Zwar gelte es vor einer Serienreife noch einige Hürden zu nehmen, Martin Lenz ist aber überzeugt, dass die bisherigen Ergebnisse eine weitere intensive Auseinandersetzung mit der Thematik rechtfertigten.

Experten von Valmet Automotive stellen die drahtlose Kommunikation von Zelle zu Zelle und zum Batteriemanagement-System erstmals beim 28. Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik am 7. – 9. Oktober vor. Zu sehen gibt es dort auch eine modellhafte Darstellung anhand einer 48-Volt -Batterie. Der Vortrag im Eurogress Aachen beginnt am 8. Oktober, 15:30 Uhr, im Saal „Brüssel“.

Über Valmet Automotive Group

Die Valmet Automotive Group ist einer der größten Fahrzeug-Auftragsfertiger der Welt, Tier-1 Systemlieferant im Bereich Roof Systems und wichtiger Entwicklungspartner für die globale Automobilindustrie. In der strategischen Weiterentwicklung fokussiert sich die Valmet Automotive Group auf Elektromobilität und Batteriesysteme. Die Aktivitäten in der Gruppe gliedern sich in die vier Business Lines Manufacturing, Engineering, EV Systems und Roof & Kinematic Systems. Seit der Gründung im Jahr 1968 hat Valmet Automotive im Werk in Uusikaupunki/Finnland mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge produziert. Im Jahr 2018 wurden 110.000 Fahrzeuge gefertigt, so viele wie noch nie in der über 50-jährigen Geschichte des Unternehmens. In Salo, unweit dem Werk Uusikaupunki, eröffnet Valmet Automotive im Herbst 2019 seine erste Volumenfertigung für Batterien für die Automobilindustrie. Das Unternehmen beschäftigt an seinen Standorten in Finnland, Deutschland, Polen und Spanien rund 6.000 Mitarbeiter (Stand: 31.12.2018). Die größten Anteilseigner an der Valmet Automotive Group sind die staatliche finnische Investmentgesellschaft Tesi und die Pontos Group mit einem Anteil von je 38,46 Prozent. 23,08 Prozent werden von der chinesischen Contemporary Amperex Technology Limited (CATL) gehalten, weltweit führender Hersteller von Batterien und Batteriezellen für Elektrofahrzeuge.

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