Auf Freiwilligkeit beim Austausch der Dieselfahrzeugflotte setzt die Vollversammlung der Handwerkskammer Region Stuttgart. Bei der Herbst-Konferenz am Montag in Stuttgart erklärte das Gremium, dass es statt einer förmlichen Selbstverpflichtung den Unternehmern empfiehlt, insbesondere ältere Dieselfahrzeuge zeitnah auszutauschen. Im Gegenzug erwartet das Handwerk, dass die erforderlichen Rahmenbedingungen und Infrastrukturen für nachhaltige Mobilität geschaffen werden. Außerdem soll den Betriebsfahrzeugen freie Fahrt  in der grünen Umweltzone der Landeshauptstadt gewährt werden, um Aufträge abarbeiten zu können.

Vor dem Gremium erklärte Kammerpräsident Rainer Reichhold, dass es für eine förmliche Selbstverpflichtung keine Rechtsgrundlage gebe. „Wir werden den Betrieben aber empfehlen, insbesondere Dieselfahrzeuge der Euro 4/IV-Norm oder schlechter auszutauschen. Dabei setzen wir konsequent auf die Freiwilligkeit der Unternehmen.“ Flankiert wird die Empfehlung durch  umfangreiche Informationen und ein neues kostenfreies Beratungsangebot der Handwerkskammer für das betriebliche  „Fuhrparkmanagement“. Mit dem Service werden die Handwerksbetriebe und ihre Beschäftigten auf dem Weg zu einem nachhaltigen Umgang mit betrieblicher Mobilität unterstützt. Ziel ist es, so Kammerpräsident Reichhold, bis zum 31.12.2022 den Anteil der Euro 4/IV-Dieselfahrzeuge oder schlechter von derzeit 32 Prozent um 80 Prozentpunkte auf 6 Prozent zu senken.

Im Fall von Fahrverboten für Euro 5/V-Dieselfahrzeuge erwarte das Handwerk – so die Erklärung – , dass für diese Schadstoffnorm die Ausnahmen für Euro 4/IV-Diesel übernommen werden. Darüber hinaus sei es erforderlich, dass sich die Landesregierung beim Bund für eine zeitnahe, rechtssichere und für die Kunden kostenneutrale Nachrüstung der Euro 5/V-Diesel stark mache. Nachgerüstete Fahrzeuge müssten der Schadstoffklasse Euro 6/VI gleichgestellt sein.


Imagekampagne soll fortgeführt werden

Einstimmig sprachen sich die Mitglieder der Vollversammlung für die Fortführung der Imagekampagne des deutschen Handwerks aus. „Die Ergebnisse der seit 2010 laufenden Kampagne zur besseren Wahrnehmbarkeit des Wirtschaftsbereichs sind bestens – dies merken wir nicht zuletzt an den steigenden Ausbildungszahlen im Handwerk“, kommentierte Kammerpräsident Rainer Reichhold die erfreuliche Situation. Die Investitionen für die nächsten Jahre seien gut angelegt, die Rendite offensichtlich. Im kommenden Jahr werde das deutsche Handwerk über die Weiterführung final entscheiden. Unter dem Werbeclaim „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ setzen die Handwerkskammern bundesweit nachhaltige Aktionen wie Plakatierung, Anzeigenschaltung, TV-Spots oder Buswerbung aufmerksamkeitsstark um. Die Kampagne wird von den Kammern gemeinsam finanziert.

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