Wenn der IoT Solutions World Congress vom 16. bis 18. Oktober 2018 in Barcelona seine Tore öffnet und zum weltweit größten Treffpunkt für Experten aus Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft wird, ist auch die International Data Spaces Association dabei: Der Verein mit mehr als 90 Mitgliedern aus 18 Ländern setzt Maßstäbe, um einen globalen De-facto-Marktstandard für sicheren, herstellerunabhängigen, konformen und revisionssicheren Datenaustausch zu etablieren: den IDS.

Wie der IDS funktioniert und was seine Umsetzung auch für das Internet of Things bedeutet, können Besucher des FIWARE- und IDSA-Gemeinschaftsstands auf dem IoT Solutions World Congress in Barcelona live erleben. Zusammen mit Mitgliedsunternehmen wie Advaneo, Engineering, FIWARE, Innovalia, nicos und Welotec stellt die IDSA konkrete Implementierungen von IDS-Kernkomponenten vorstellen, um den IDS MVP1 als nächsten Schritt für einen IDS Go Live zu demonstrieren. Sichere IoT-Gateways, digitale Identitäten und souveräner Datenaustausch stehen im Mittelpunkt der Demonstratoren.

Aufbau der ersten vollständigen IDS-Infrastruktur


Ein Gemeinschaftsprojekt von nicos, Advaneo und Welotec feiert auf dem IoT Solutions World Congress in Barcelona Premiere – erstmals wird ein voll funktionsfähiges Daten-Ökosystem zwischen verschiedenen Unternehmen zeigen, wie Daten zwischen Maschinen, Prozessen und Systemen nach definierten Standards ausgetauscht und genutzt werden können, ohne die Datenhoheit zu verlieren. Die drei beteiligten Unternehmen bauen eine komplette IDS-Infrastruktur für den sicheren Datenaustausch.

nicos Use Case präsentiert IDS Usage Control

Eine weitere Demonstration von nicos gibt einen Einblick in die Funktionen der IDS Usage Control. Die Konnektoren „Wall-E“ und „Bee“ zeigen, wie mit einer Nutzungskontrolle versehene Daten in einem vordefinierten Rahmen verwendet werden können und anschließend gelöscht werden müssen.

IDS-Konnektoren und FIWARE-Plattformtechnologien arbeiten zusammen

Die Demo des Schweizer Maschinenbauers Georg Fischer AG und der Innovalia-Gruppe zeigt, wie die Wartung von Fräsmaschinen und die Funktionalität von Koordinatenmessgeräten (KMGs) verbessert werden kann, wenn jede der beiden Maschinen einen Teil der von der anderen Maschine erzeugten Daten verwendet. Die Kontextdaten werden direkt aus der Fertigung in einer Fabrik über IDS-Konnektoren exportiert, umgesetzt durch die Nutzung von FIWARE Open-Source-Plattformtechnologien.

Plattform für prädiktive Instandhaltung

Der Kern der Anwendung „Predictive Fleet Maintenance“ ist eine von Stratio Automotive entwickelte Plattform für die prädiktive Instandhaltung von Fahrzeugen in verschiedenen Flottentypen. Durch den Einbau eines Stratio Plug IoT-Gerätes in z.B. Bussen oder LKWs werden über das FIWARE-basierte Stratio-System verschiedene Variablen genannt und die prädiktive Instandhaltung und Verfügbarkeit von Fahrzeugflotten erhöht.

Neben den marktreifen Lösungen wird das europäische Forschungsprojekt "Boost 4.0" mit 60 teilnehmenden Unternehmen vorgestellt, die zehn beeindruckende Piloten in verschiedenen Branchen wie Automotive und Konsumgüter anführen.

Lars Nagel, Managing Director der IDSA, ist sicher: „Es stehen mehrere Veranstaltungen zu Data Sovereignty, Big Data und Blockchain auf dem Programm, mit denen der IDSA-Auftritt in einen starken Einfluss auf die IoT-Community haben wird.“

Über International Data Spaces Association

Mit der Gründung der International Data Spaces Association beteiligen sich Wirtschaft und Forschung aktiv an der Gestaltung einer vertrauenswürdigen Architektur für die Datenwirtschaft. Mehr als 90 Unternehmen und Institutionen unterschiedlicher Branchen und Größen aus 18 Ländern, darunter mehrere Fortune-500-Unternehmen, global agierende mittelständische Unternehmen, Software- und Systemhäuser, sind Mitglieder des Verbandes. Ziel der IDSA ist es, die Datenhoheit durch eine offene, herstellerunabhängige Architektur für ein Peer-to-Peer-Netzwerk zu gewährleisten, das die Nutzungskontrolle von Daten aus allen Bereichen ermöglicht.

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