• Guidance 2017 bestätigt: Konzernumsatz zwischen 520 Mio. EUR und 540 Mio. EUR bei einer EBIT-Marge zwischen 3 % und 4 %
  • Konzernergebnis 2016:
    Umsatz leicht gesteigert
    Einmaleffekte führen zu EBIT von -14,5 Mio. EUR und Ergebnis je Aktie von -2,61 EUR

Die Schaltbau Gruppe, international führender Anbieter von zukunftsweisender Verkehrstechnik, hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem operativen Verlust (EBIT) von -14,5 Mio. EUR abgeschlossen und liegt damit in der auf Basis der vorläufigen Zahlen erwarteten Größenordnung. Insgesamt beliefen sich die Einmaleffekte aus Wertberichtigungen auf aktivierte Eigenleistungen und Vorräte, Drohverlustrückstellungen und Abschreibungen von Firmenwerten auf rund -30 Mio. EUR.

Neben rückläufigen Margen in einigen Geschäftsbereichen führten insbesondere die vorgenannten Belastungen zu einem negativen EBIT in Höhe von -14,5 Mio. EUR. Mit -2,61 EUR bewegt sich damit auch das Ergebnis je Aktie im deutlich negativen Bereich.


Der Konzernumsatz erhöhte sich um 1,4 % auf 509,1 Mio. EUR. Hierzu trugen die Vollkonsolidierung der spanischen Schaltbau Sepsa (Albatros S.L.U.) ab dem vierten Quartal 2016 und die ganzjährige Einbeziehung von SPII in Italien bei. Negativ wirkten sich das aufgrund auslaufender EU-Mittel rückläufige Geschäft in Polen (Mobile Verkehrstechnik) sowie ein Rückgang des Komponentengeschäfts in China aus. Das Segment Stationäre Verkehrstechnik verzeichnete ein leichtes Wachstum, das vor allem auf höheren Absätzen bei Bremssystemen basierte.

Der Auftragseingang der Schaltbau Gruppe stieg um 7,7 % auf 551,2 Mio. EUR, wozu Großaufträge für Sanitäreinheiten und Türsysteme sowie Konsolidierungseffekte im Segment Mobile Verkehrstechnik wesentlich beitrugen. Der Auftragseingang in den anderen Segmenten lag dagegen auf Vorjahreshöhe.

„Aufgrund von Fehlentwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das neue Vorstandsteam die strategische Ausrichtung des Konzerns eingehend geprüft und begonnen, Problemfelder konsequent zu bereinigen", kommentiert Dr. Bertram Stausberg, Sprecher des Vorstands der Schaltbau Holding AG. „Im laufenden Jahr werden wir diese Arbeit fortsetzen und die potenzialstarken Konzernaktivitäten weiter ausbauen, um mittelfristig Werte für unsere Anteilseigner zu schaffen."

Für das Gesamtjahr 2017 rechnet der Vorstand weiterhin mit einem Konzernumsatz zwischen 520 Mio. EUR und 540 Mio. EUR bei einer EBIT-Marge zwischen 3 % und 4 %. Die Ergebnisse des ersten Quartals 2017 (Zwischenmitteilung) werden am 18. Mai veröffentlicht.

Weitere Einzelheiten zum Konzernabschluss 2016 sind im heute veröffentlichten Geschäftsbericht 2016 erläutert, der auf www.schaltbau.de verfügbar ist.

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Diese Corporate News enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und die Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können.

Die Schaltbau Holding AG beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren.

Über die Schaltbau GmbH

Die Schaltbau Gruppe gehört mit einem Jahresumsatz von über 500 Millionen Euro und 3.370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den führenden Anbietern von Komponenten und Systemen für die Verkehrstechnik und die Investitionsgüterindustrie. Die Unternehmen der Schaltbau-Gruppe liefern komplette Bahnübergänge, Rangier- und Signaltechnik, Tür- und Zustiegssysteme für Busse, Bahnen und Nutzfahrzeuge, Toilettensysteme und Inneneinrichtungen für Schienenfahrzeuge, Industriebremsen für Containerkräne und Windkraftanlagen, sowie Hoch- und Niederspannungskomponenten für Schienenfahrzeuge und andere Einsatzgebiete. Innovative und zukunftsorientierte Produkte machen Schaltbau zu einem maßgeblichen Partner in der Industrie, insbesondere der Verkehrstechnik.

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