Im Rahmen des Bundesprojektes "Berufsbildung ohne Grenzen" und der „Frankreichstrategie“ des Saarlandes beschäftigt die IHK Saarland mit Unterstützung des Ministeriums für Finanzen und Europa eine zweisprachige Mobilitätsberaterin. Eingebunden ins Netzwerk des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) berät und unterstützt sie Betriebe wie auch Auszubildende und junge Fachkräfte in allen Fragen rund um einen Auslandsaufenthalt. „In einer immer stärker globalisierten Arbeitswelt wird das Kennenlernen anderer Länder, deren Sprache und Kultur immer wichtiger; und dies am besten bereits während der Ausbildung“, so Dr. Heino Klingen, Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland.

Das Netzwerk der Mobilitätsberater im Verbund des DIHK erstreckt sich auf viele europäische Länder. Aufgrund der besonderen sprachlichen und interkulturellen Kompetenz ist die Mobilitätsberatung für den französischsprachigen Raum – Frankreich, Belgien und Luxemburg – im Saarland angesiedelt worden. Damit werden von Saarbrücken aus alle deutschen Industrie und Handelskammern unterstützt.

Die Mobilitätsberatung klärt über Kosten und Fördermöglichkeiten auf, hilft bei Themen wie Versicherungsschutz und vertraglichen Regelungen sowie bei der Suche nach geeigneten Partnerbetrieben im Ausland. Die Auszubildenden und jungen Fachkräfte erhalten Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung des Auslandsaufenthaltes, sei es durch die Organisation von Sprachkursen und von interkulturellen Trainings oder bei der Freistellung von der Berufsschule.


Gerade kleineren und mittleren Betrieben und ihren Auszubildenden soll somit der „Schritt ins Ausland“ geebnet werden.

Fachlich unterstützt wird die neue Mobilitätsberatung der IHK Saarland durch die Region und Académie Grand Est, das Ministerium für Finanzen und Europa, das Ministerium für Bildung und Kultur und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. „Gemeinsames Ziel ist die grenzüberschreitende Berufsausbildung zu einem festen und selbstverständlichen Bestandteil der saarländischen und der französischen beruflichen Bildung in der Großregion zu machen“ unterstrich Minister Stephan Toscani.  

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