„Es geht nicht darum, weniger zu tanken, sondern früher“, sagt Katharina Fritsch, Director Customer Experience bei Shiftmove. „Kein Kostenhebel im Fuhrpark ist so einfach wie dieser: keine Investition, kein neues Fahrzeug, kein Eingriff in den laufenden Betrieb. Trotzdem lassen die meisten Flotten ihn ungenutzt, weil sie ihre eigenen Tankdaten nicht kennen.“
Große Flotten: bis zu 209.000 € pro Jahr
Bei Großflotten mit 1.000 bis 4.000 Fahrzeugen ist der Hebel absolut am größten. Mit Quoten von teils nur rund 50 Prozent der Betankungen am Vormittag lassen sie je nach Flottengröße in dieser Auswertung zwischen 119.000 und 209.000 € pro Jahr liegen. Die Kostenersparnis ergibt sich aus der Verlagerung der Betankungen vom Nachmittag in den günstigeren Vormittag.
Zwei Drittel der mittelständischen Flotten schöpfen Potenzial nicht aus
Bei 83 der 126 ausgewerteten Unternehmen mit 80 bis 120 Fahrzeugen, der typischen Größe mittelständischer Fuhrparks, entfallen nur 39 Prozent der Betankungen auf den Vormittag. Das Sparpotenzial liegt hier bei etwa 2.000 € pro Flotte und Jahr. Bei den acht Unternehmen mit klaren Tankregeln (rund 76 Prozent Vormittagsquote) sind es nur noch 1.000 €. „Eine einfache Tankregel halbiert die vermeidbaren Kosten”, sagt Fritsch.
Vorreiter zeigen, dass es funktioniert
Eine Lebensmittel-Verteilflotte mit 110 Fahrzeugen tankt beispielsweise 83 Prozent ihrer Betankungen vor 12 Uhr, ein Energieversorger mit knapp 100 Fahrzeugen 75 Prozent. Auch große Zustell- und Serviceflotten mit festen Routen erreichen Vormittagsquoten zwischen 74 und 85 Prozent…………….. Lesen Sie hier weiter.
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