.
• Über 50 Experten entwickeln einen gemeinsames Datenmodell für den digitalen Austausch von Rohstoffdaten in der Chemie-Industrie
• DAW testet an einem Prototyp des Digitalen Produktpasses für Farben die Praxistauglichkeit des neuen Rohstoff-Datenmodells

Die Entwicklung Digitaler Materialpässe (DMP) für die Chemiebranche nimmt weiter Fahrt auf. Vom 30. September bis 2. Oktober kamen bei DAW mehr als 50 Vertreterinnen und Vertreter der Chem-X-Partnerunternehmen zusammen. Im Mittelpunkt des Chem-X-Projekts steht die Entwicklung eines einheitlichen Datenmodells für den Digitalen Materialpass (DMP), über den Rohstoffdaten künftig in digitaler Form bereitgestellt werden können. Dies wiederum erleichtert es Bauzulieferunternehmen wie DAW künftig Digitale Produktpässe (DPPs) zu erstellen. DPPs machen Produkt- und Nachhaltigkeitsdaten wie den CO₂-Fußabdruck oder den Anteil recycelter Rohstoffe transparent verfügbar. Darüber hinaus ermöglichen sie eine effiziente Einbindung dieser Produktdaten zu Qualität und Nachhaltigkeit in digitale Planungsprozesse wie das Building Information Modeling (BIM).

„Mit Chem-X schaffen wir erstmals die Grundlage für einen einheitlichen Austausch von Rohstoffdaten entlang der chemischen Wertschöpfungskette. Für uns als Hersteller von Farben und Bauprodukten ist das von besonderer Bedeutung, weil wir die Anforderungen unserer Kunden aus der Bauwirtschaft kennen. Künftig werden Hersteller deutlich mehr Produktinformationen digital bereitstellen müssen. Der Digitale Produktpass wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Durch unsere Mitarbeit in Chem-X können wir diese Datenmodelle aktiv mitgestalten und mit Hilfe des DPP unseren Kunden relevante Nachhaltigkeitsdaten einfach zugänglich machen“, betont Dr. Jörg Leuninger, Chief Innovation Officer der DAW SE.

Die Initiative Chem-X wird vom Deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit Next Level EU-Geldern gefördert und vereint die namhaften Partner BASF, Catena-X, coad, Cofinity-X, Covestro, Evonik, Henkel, Merck, SAP, Siemens, Spherity, Together for Sustainability (TfS) AiBSL, WACKER, Sika und DAW.

DAW bringt die Perspektive der Baubranche ein

Als Partner aus der Baubranche vertritt DAW im Chem-X-Konsortium die Perspektive der nachgelagerten Wertschöpfungskette. Dadurch fließen die Anforderungen des Marktes unmittelbar in die Entwicklung der Datenmodelle ein. Das Unternehmen entwickelt konkrete Anwendungsfälle, mit denen sich die spätere Nutzung Digitaler Produktpässe im Bausektor erproben lässt. Bereits auf der Hannover Messe 2026 hatte DAW mit dem Use Case „CHEM2PAINT“ gezeigt, wie Rohstoffdaten für einen Digitalen Produktpass für Farben genutzt werden können. Dabei werden Informationen für Planer, Verarbeiter und Gebäudeeigentümer transparent für Menschen lesbar und zur automatischen Übertragung in digitalem Format zur Verfügung gestellt.

„Die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, wie viel sich erreichen lässt, wenn Unternehmen entlang einer Wertschöpfungskette gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Das große Engagement und das breite Know-how aller Partner im Chem-X-Konsortium haben wesentlich zum Projekterfolg beigetragen. Unser Anspruch war von Beginn an, Lösungen zu entwickeln, die sich nicht nur technisch umsetzen lassen, sondern in der industriellen Praxis tatsächlich funktionieren und einen Mehrwert liefern“, sagt Dr. Nicole Borho, Managerin Portfolio Sustainability, DAW SE.

Praxisnahe Erprobung des Digitalen Material Passes

Im Mittelpunkt des Treffens in Ober-Ramstadt stand die Finalisierung eines ersten gemeinsamen Datenmodells für den Digitalen Materialpass Version 1.0 sowie die praktische Erprobung künftiger Prozesse für den unternehmensübergreifenden Austausch von Daten. Das Projekt Chem-X läuft noch bis Ende November 2026. Ziel ist es eine Grundlage für interoperable Datenräume für den standardisierten Austausch von Materialdaten entlang der chemischen Wertschöpfungskette zu schaffen. Ab 2027 können die Open-source-basierten Datenmodelle dann von einer breiten Zahl Wirtschaftsakteuren in der Praxis genutzt werden.

Weitere Informationen unter: www.daw.de, www.chem-x.de

Über DAW SE

DAW SE – Better building performance. Better life. Since 1895.

Die DAW SE mit Sitz in Ober-Ramstadt (Hessen) entwickelt, produziert und vertreibt seit über 130 Jahren innovative Beschichtungslösungen für Gebäude und Spezialanwendungen. Sie verfolgt die Vision, Gebäude in Räume zu verwandeln, die Menschen schützen, inspirieren und verbinden. Die DAW wird heute in fünfter Generation operativ von Dr. Ralf Murjahn geführt und ist Europas größter, vollständig im Familienbesitz befindlicher, Hersteller dekorativer Baubeschichtungen. Auf der Grundlage ihrer marktführenden Position in Deutschland ist DAW in rund 50 Ländern innerhalb und außerhalb Europas tätig. Das Unternehmen erzielte 2025 einen Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter. Ihre beiden bekanntesten Marken Caparol und Alpina sind europaweit Inbegriff für Qualität, Kundennutzen und Nachhaltigkeit.

Weitere Informationen unter: www.daw.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

DAW SE
Roßdörfer Straße 50
64372 Ober-Ramstadt
Telefon: +49 (6154) 71-0
Telefax: +49 (6154) 71-99420
http://www.daw.de

Ansprechpartner:
Dr. Matthias Eder
Group Communications Manager
Telefon: +49 (6154) 7170-422
E-Mail: matthias.eder@daw.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel