ARTEC IT Solutions, Spezialist für Archivierung, Datenmanagement und Datensicherheit, hat die Version 7.20 der Firmware AOS (ARTEC OS) für das Live-Archiv EMA veröffentlicht. Zwei neue, kostenfreie API-Schnittstellen bieten zusätzliche Optionen für die Integration von EMA in unterschiedlichste Geschäftsprozesse. Gleichzeitig ermöglichen sie die flexible Anbindung beliebiger KI-Modelle ohne Vendor Lock-In oder sonstige Abhängigkeiten. ARTEC folgt damit konsequent der Philosophie, Kunden beim Thema KI völlige Wahlfreiheit sowie die jederzeitige und vollständige Kontrolle über ihre Daten zu belassen.

Die beiden neuen APIs unterscheiden sich unter anderem durch die mit ihnen verbundenen Zugriffsrechte. Die neue System API ist für Integrationen gedacht, die im Kontext eines Administrators mit Vollzugriff auf das Archiv arbeiten. Dazu zählen beispielsweise Migrationen, Compliance-Abläufe oder regelmäßiges Reporting. Die Anmeldung erfolgt mit einem API-Schlüssel und einem API-Kennwort.

Die ebenfalls neue User API hingegen arbeitet im Namen eines bestimmten Benutzers. Ein Administrator registriert dazu in EMA eine App und die Anmeldung erfolgt über OAuth 2.0. Dabei wird auch eine bestehende Single Sign-On-Konfiguration in EMA unterstützt. Bei jedem Aufruf gelten dann die Berechtigungen des angemeldeten Benutzers und die für die Anwendung freigegebenen Zugriffsbereiche. Die über die API angebundene Anwendung sieht also das, was auch der Benutzer in der Weboberfläche sehen könnte. Für beide APIs steht zudem ein .NET Framework Software Development Kit (.NET SDK) zur Verfügung.

Mehr Performance bei der Synchronisierung

Mit AOS 7.20 führt ARTEC darüber hinaus eine neue Postfachsynchronisierung ein, die die bisherige Ordnersynchronisierung erweitert und ablöst. Die neue Postfachsynchronisierung unterstützt Exchange Server über EWS, Exchange Online über Microsoft Graph (wie von Microsoft ab Oktober 2026 vorgesehen), Gmail über die Google Workspace API und IMAP-Server mit Master-User-Authentifizierung.

Auch funktional präsentiert sich die Postfachsynchronisierung leistungsfähiger. So lässt sich beispielsweise in einem laufend aktualisierten Ablaufprotokoll verfolgen, welche Postfächer und Ordner gerade von EMA verarbeitet werden. Die neue Engine hinter der Postfachsynchronisierung speichert ihren Fortschritt außerdem in EMA, anstatt jede verarbeitete Nachricht auf dem Server mit einer unsichtbaren Markierung zu versehen. Unveränderte Ordner können bei späteren Durchläufen deshalb deutlich schneller übersprungen werden. In den meisten Fällen ist die Postfachsynchronisierung deutlich performanter als die bisherige Ordnersynchronisierung und der Mailserver wird entlastet.

Weitere Neuerungen in AOS 7.20 umfassen zum Beispiel die Weboberfläche, die für noch mehr Übersicht und Transparenz weiter modernisiert wurde.

EMA: Daily Tool in vielen Unternehmen und Organisationen

Als in vielen Organisationen täglich genutztes Tool deckt EMA sämtliche Prozesse entlang des Lebenszyklus von Unternehmensdaten verschiedenster Art ab: Von der zentralen Erfassung über die effiziente, kontrollierte Nutzung bis hin zur sicheren Speicherung und langfristigen, rechtssicheren Archivierung. Die komplett in Deutschland entwickelte Lösung bietet Kunden dabei die jederzeitige Hoheit über ihre Daten – sowohl On-Premises als auch in der Cloud mit sicherer Datenhaltung in zertifizierten deutschen Rechenzentren.

Verfügbarkeit:

AOS 7.20 wurde von ARTEC umfassend für den produktiven Einsatz in EMA getestet. Das Release ist ab sofort als manuelles Update für Systeme mit aktiver EMA Service Subscription abrufbar. Ab dem 20. Oktober 2026 erfolgt die Verteilung als automatisches Update.

Markennamen und geschützte Warenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

Über die ARTEC IT Solutions GmbH

ARTEC IT Solutions GmbH

Der unabhängige deutsche Hersteller ARTEC IT Solutions entwickelt seit 1995 sichere und souveräne Lösungen für die Archivierung und das Management digitaler Unternehmensdaten. Mit langjähriger Erfahrung, umfassender technischer Expertise und einem klaren Fokus auf Datensicherheit unterstützt ARTEC Unternehmen und öffentliche Einrichtungen dabei, ihre Informationen zuverlässig zu schützen, rechtskonform zu archivieren und jederzeit verfügbar zu halten.

Die Archivierungslösung EMA von ARTEC archiviert E-Mails, Dokumente und Chats langfristig und rechtssicher, unabhängig von Microsoft 365, Google Workspace und anderen Primärsystemen. EMA lässt sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen integrieren und archiviert Informationen aus Microsoft 365, Exchange Online, Microsoft Teams, Dokumentenbibliotheken in SharePoint, OneDrive for Business und Google Workspace einschließlich Drive und Chat zentral an einem Ort.

Mit Zero-Knowledge-Architektur und Ende-zu-Ende verschlüsselt ist EMA verfügbar in EMA Cloud, gehostet in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland (ISO/IEC 27001 und BSI C5). Alternativ kann EMA als On-Premise-Lösung zum Kauf oder zur Miete und auch hybrid betrieben werden. Optional ergänzen lässt sich EMA durch die maßgeschneiderten VSTOR Vault Storage-Lösungen.

ARTEC hat seinen Hauptsitz in Deutschland und verfügt über eine Niederlassung in den USA. Das Unternehmen arbeitet weltweit mit qualifizierten IT-Systemhäusern und Vertriebspartnern zusammen.

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