ENOVA konnte sich in der jüngsten EEG-Ausschreibung für alle eingereichten Projekte einen Zuschlag über dem Durschnittszuschlag sichern. Damit schafft das Unternehmen die Grundlage für die Realisierung der Windparks Grashaus (Niedersachsen) sowie eines weiteren Windparks in Schleswig-Holstein. 

Für den Windpark Grashaus (Landkreis Aurich) liegt seit Dezember 2025 die Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) vor. Geplant sind zwei Enercon-Anlagen des Typs E-160 EP5 mit einer Leistung von je 5,56 MW. Jährlich sollen so rund 31.000 MWh grüner Strom erzeugt werden – genug, um den durchschnittlichen Energiebedarf von etwa 12.000 Zwei-Personen-Haushalten zu decken. Der Baubeginn für die Windenergieanlagen sowie die zugehörige Netzinfrastruktur ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen; in Betrieb gehen soll das Projekt dann 2027.  

Auch für ein weiteres Projekt konnte sich ENOVA einen Zuschlag sichern. Der geplante Windpark in Schleswig-Holstein umfasst sechs Anlagen mit einer Gesamtkapazität von rund 34 MW, deren Bau im vierten Quartal dieses Jahres starten soll. Mit der Inbetriebnahme im ersten Halbjahr 2028 wird der Windpark einen Energieertrag von rund 90.000 MWh erzielen und damit 36.000 Zwei-Personen-Haushalte mit nachhaltiger Energie versorgen. 

Über die ENOVA Holding GmbH & Co. KG

Die ENOVA-Gruppe gestaltet als Entwickler, Investor, Serviceanbieter und Betreiber die Stromerzeugung Deutschlands. Mit Entschlossenheit und einer hohen technischen sowie kaufmännischen Expertise entwickelt das Familienunternehmen Windparks und investiert in Bestandsanlagen sowie Projektrechte. Im Service verlängert das Unternehmen durch die Aufbereitung, die Reparatur und den Austausch von (Groß-)Komponenten sowie begleitende Serviceleistungen gezielt die technische Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit von Enercon-Anlagen.

ENOVA zählt mit 1 GW im Bestand zu den größten Onshore-Windenergie-Betreibern Deutschlands und versorgt aktuell rund eine Million Haushalte mit grünem Strom. Bis Ende 2030 will das Unternehmen einen Bestand von 3 GW aufbauen und die Assets under Management auf 5 Milliarden Euro erhöhen.

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