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	<title>Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft, Autor bei Presseradar</title>
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	<description>Warum lange suchen – Wir finden die passenden Leser.</description>
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		<title>Staatsschulden in Afrika: große Zinsunterschiede je nach Gläubiger, private und chinesische Kredite am teuersten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 07:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neuer Datensatz des IfW Kiel zeichnet erstmals ein detailliertes Bild der Schulden Afrikas. Diese sind seit dem Kreditboom ab [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/05/02/staatsschulden-in-afrika-grosse-zinsunterschiede-je-nach-glaeubiger-private-und-chinesische-kredite-am-teuersten/" data-wpel-link="internal">Staatsschulden in Afrika: große Zinsunterschiede je nach Gläubiger, private und chinesische Kredite am teuersten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Ein neuer Datensatz des IfW Kiel zeichnet erstmals ein detailliertes Bild der Schulden Afrikas. Diese sind seit dem Kreditboom ab 2010 sehr stark angewachsen. Dabei wird deutlich, dass afrikanische Staaten privaten und chinesischen Geldgebern sehr viel höhere Zinssätze bezahlen als öffentlichen Finanzinstitutionen wie der Weltbank. „Da sich viele Länder gleichzeitig Geld von privaten und von öffentlichen Gläubigern leihen, bedeutet dies, dass am Ende Steuerzahler die Rendite privater Investoren und chinesischer Banken bezahlen“, sagt </i><a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/FlZncejC0DSDg26noH6iL5PC9r4kM4Z9gq8vnpP5CdGMvE_5wypTdMBX7OOO_vFtvUHdS2MicvIlnJsseG2hf9T_dUnH-uAD4_6mDmHLxosNqOeCcmLBLHJoMmO8uCeS2xYm7c-bE2nmUHvt3-jfhL0g6AC0NwKZiP6nEIy7N6TCMWzViRu62MM-xaFwKwsF2r80TZiAKLGj_9o4R2SNgvYlrpw1qQEQyrHiUcQg_ym99zjwWjiaHG3mR32muwrWlw" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><i>Christoph Trebesch</i></a><i>, Forschungsdirektor und Schuldenforscher am IfW Kiel.</i></p>
<p>Demnach erhalten private Geldgeber von afrikanischen Staaten Kreditzinsen von bis zu 10 Prozent. Dies sind in erster Linie die Käufer afrikanischer Staatsanleihen, etwa Investmentfonds. Im Durchschnitt liegt die Verzinsung privater Investoren bei 6,2 Prozent.</p>
<p>Dagegen erhalten öffentliche Gläubiger im Schnitt nur 1,1 Prozent, zu ihnen zählen etwa die Weltbank, der Internationale Währungsfonds oder einzelne Staaten. Dabei sind Kredite aus Deutschland und Frankreich mit durchschnittlich 1,7 Prozent verhältnismäßig teuer, am günstigsten sind Darlehen aus Japan mit 0,5 Prozent.</p>
<p>China nimmt als Gläubiger eine Sonderrolle ein. Obwohl die Kredite ebenfalls aus staatlicher Hand bzw. über staatliche Banken vergeben werden, setzt Peking mit durchschnittlich 3,2 Prozent deutlich höhere Zinsen an als die übrigen öffentlichen Gläubiger.</p>
<p>Grundlage der Auswertung ist der neue und frei zugängliche Datensatz Africa Debt Database (<a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/n6WBbyZg6r549JFAtH9uGMGHyoNO2Yhcq1-qyhwb8PBptxwcSvZn3_eP6cvfQM89atpQp6XMLowoKFnK5dPhco9-AUWzAHUAQTtNgWy9UllvNdJiab3HapBXNr8KWdTqmEBzdf-XYG7N7uKhBbpuVXuluPI92YsS5WF-7gmwnfLxhmQXeVo9345JOF8BIzZFmz6tF4eemkrWvhUWSJKNTff4c4gCfCY3LMXNrOLqvZGo8ewJ" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Who Lends to Africa and How? Introducing the Africa Debt Database</a>) des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel). Darin enthalten sind über 7.400 Darlehen und Anleihen von über 50 verschiedenen öffentlichen und privaten Geldgebern zwischen den Jahren 2000 und 2020 mit einem Gesamtvolumen von 790 Mrd. US-Dollar.</p>
<p>Bislang sind die Daten zu Schulden afrikanischer Staaten recht grob und vor allem in aggregierter Form zugänglich, also etwa mit Informationen zu durchschnittlichen Zinssätzen gegenüber allen Gläubigern. Informationen zu den Bedingungen einzelner Kontrakte und einzelner Gläubiger fehlten oder waren lückenhaft.</p>
<p>„Ein Hauptziel der Africa Debt Database ist es, die Transparenz von Afrikas Staatsschulden zu erhöhen. Einzelne Kredittitel sind enorm hoch verzinst, viele andere hingegen haben kaum oder keine Zinskosten. Wie stark die Unterschiede über verschiedene Gläubiger hinweg wirklich sind, hat uns überrascht und war in den bislang vorliegenden Daten praktisch nicht erkennbar“, so Trebesch. </p>
<p><b>Private Investoren aus dem Westen und chinesische Banken profitieren von subventionierten Entwicklungskrediten</b></p>
<p>Die Zinslücke zwischen privaten und öffentlichen Krediten an afrikanische Staaten wuchs in den letzten 20 Jahren deutlich an. In den 2000er Jahren betrug der Abstand durchschnittlich nur 0,5 bis 1 Prozentpunkte, in den letzten Jahren dagegen rund 5 Prozentpunkte. Grund ist, dass die afrikanischen Anleihezinsen am Kapitalmarkt deutlich stiegen, während öffentliche Geldgeber heute sogar geringere Zinssätze verlangen als damals.</p>
<p>„Die steigende Zinslast auf private Anleihen setzt die Staatshaushalte gerade ärmerer afrikanischer Länder zunehmend unter Druck. Bemerkenswert ist dabei weniger die Differenz der Kreditzinsen, denn öffentliche Geldgeber haben oftmals auch einen politischen Auftrag und das Ziel, afrikanischen Staaten in ihrer Entwicklung zu helfen. Dagegen steht bei privaten Investoren die finanzielle Rendite im Vordergrund“, so Trebesch. </p>
<p>„Bedenklich ist vielmehr, dass zahlreiche Länder wie etwa Ägypten oder Kenia sich gleichzeitig Geld sowohl bei privaten Anlegern als auch in großem Umfang bei öffentlichen Geldgebern leihen, so dass mit den günstigen Krediten aus öffentlicher Hand – also letztlich Steuergeld – die hohen Renditen privater Investoren wie Hedgefonds querfinanziert werden. Dasselbe gilt für chinesische Kredite afrikanischer Länder, die teilweise mithilfe günstiger Entwicklungskredite aus dem Westen bedient werden.“ </p>
<p><b>Riesiger Kapitalbedarf in einem aufstrebenden Afrika</b></p>
<p>Afrikanische Staaten verzeichneten in den letzten 20 Jahren teils sehr hohe Wachstumsraten, die typischerweise auch mit einem sehr hohen Kapitalbedarf, etwa für grundlegende Infrastruktur, einhergehen. Während im Jahr 2000 gut 50 Kredite mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Mrd. US-Dollar aufgenommen wurden, waren es 2020 über 80 Kredite mit einem Volumen von über 80 Mrd. US-Dollar.</p>
<p>Staatsanleihen am freien Kapitalmarkt und Kredite aus China spielten in den 2000ern nur eine geringe Rolle, waren dann aber maßgeblich für den afrikanischen Kreditboom ab 2010 verantwortlich. In einzelnen Jahren machen sie jeweils rund ein Viertel bis fast die Hälfte der Kreditaufnahme afrikanischer Staaten aus. </p>
<p>„Unsere Mikrodaten ermöglichen eine systematische Neubewertung der Staatsverschuldung in Afrika und beantworten die zentralen Fragen: Wer leiht den afrikanischen Regierungen Geld und zu welchen Konditionen? Dank dieser neuen Transparenz sind Analysen zur Schuldentragfähigkeit und zu möglichen Staatsbankrotten in Afrika einfacher durchzuführen.“</p>
<p>Jetzt Forschungspapier lesen und Datenbank entdecken: <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/-wHT_tmKMK97IdHOqnvfbGSI99-9njdjdhjSpo1Q5HMBEBJy2SCXooaSTDbvJatOz4E9hHEtFjwpxyKbRMbCl8t-BnDvJCvNm01No9PS7fKsLdlZic_EQ7Wf6A5tI6_1LmsovdYgk4zSO2NfUonwP4nPTT99oZRZqNwPkGPcaDHE5fV3xQWCh_7Kq4AOdXRpppLIYmpF6Bxy0RJ2Ka9eDwda0vXN7y4qQGgdmiUpmxKSDJyc" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Who Lends to Africa and How? Introducing the Africa Debt Database</a> </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kommentar: Deutsche Wirtschaft hat Talsohle erreicht, weitere Aussichten aber nur verhalten</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2023/04/28/kommentar-deutsche-wirtschaft-hat-talsohle-erreicht-weitere-aussichten-aber-nur-verhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Nils Jannsen, Leiter Konjunktur Deutschland am IfW Kiel, kommentiert die aktuellen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2023 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/04/28/kommentar-deutsche-wirtschaft-hat-talsohle-erreicht-weitere-aussichten-aber-nur-verhalten/" data-wpel-link="internal">Kommentar: Deutsche Wirtschaft hat Talsohle erreicht, weitere Aussichten aber nur verhalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sFW-lVQeUqdTJ2t3DE2cSQZgrMsSaXsnM0atazmJu6RFWSsMWkCS0kZNyySR2CQitBOGIa5WjzhOynhZKUycWQco_tBqBIvfJBUZa2-KTuRk-f86JHlYK7GKMQp3rlXQiTx8nBat3s26glM7xumCB69UabVwNKSgm3ZWfO2Q52juCycisz0ZT4K5HqJ7EwtZKa7piCnpcje3i3JEkelj3LEcjfvxDuW0JmTKXyPI7xpqIdIBaZ_CuCW7dg" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>Dr. Nils Jannsen</b></a><b>, Leiter Konjunktur Deutschland am IfW Kiel, kommentiert die aktuellen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2023 des Statistischen Bundesamtes, wonach dieses stagniert hat: </b></p>
<p>„Die deutsche Wirtschaft hat die Talsohle infolge der Energiekrise wohl erreicht, und die Wirtschaftsleistung dürfte bald wieder steigen. Die Frühindikatoren hatten nach einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes im vierten Quartal um 0,5 Prozent zuletzt sogar für einen Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion zum Jahresauftakt gesprochen, statt nur einer Stagnation. Insbesondere die Industrie hat ihre Produktion im ersten Quartal wohl deutlich ausgeweitet. Die privaten Konsumausgaben sind dagegen aufgrund des inflationsbedingten Kaufkraftentzugs der privaten Haushalte abermals zurückgegangen und haben einem stärkeren Anstieg der Wirtschaftsleistung entgegengestanden. Das in den vergangenen Monaten spürbar verbesserte Geschäftsklima der Unternehmen spricht dafür, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal steigen wird.</p>
<p>Die Bäume wachsen für die deutsche Wirtschaft aber nicht in den Himmel. So belastet der Kaufkraftentzug durch die höheren Energiepreise weiter die Konjunktur, auch wenn er deutlich geringer ausfällt, als es sich im Herbst des vergangenen Jahres – zum Hochpunkt der Energiekrise – abgezeichnet hatte. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt im weiteren Verlauf nur verhalten zunehmen und im Jahresergebnis nur ein schmales Plus herauskommen. Der leichte Anstieg des Bruttoinlandsprodukts verschleiert die tatsächlich großen Auswirkungen der Energiekrise: Im Vergleich zu Prognosen von vor dem Beginn des Kriegs in der Ukraine, die eine kräftige Erholung mit den nachlassenden pandemiebedingten Hemmnissen vorhergesagt hatten, dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr rund 3 Prozent niedriger ausfallen. Auch mittelfristig sind die Aussichten für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands düster. So trüben sich die Wachstumsaussichten durch den demographischen Wandel zunehmend ein und werden durch die höheren Energiepreise zusätzlich belastet. Insgesamt dürfte die deutsche Wirtschaft zukünftig durchschnittlich nur noch um rund 0,5 Prozent wachsen, während die Wachstumsraten zuvor im langjährigen Mittel noch bei 1,3 Prozent gelegen hatten.“ </p></div>
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<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/institut-fr-weltwirtschaft-an-der-universitt-kiel-ifw/Kommentar-Deutsche-Wirtschaft-hat-Talsohle-erreicht-weitere-Aussichten-aber-nur-verhalten/boxid/1155824" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft</a>
                    </li>
<li>
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                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/04/28/kommentar-deutsche-wirtschaft-hat-talsohle-erreicht-weitere-aussichten-aber-nur-verhalten/" data-wpel-link="internal">Kommentar: Deutsche Wirtschaft hat Talsohle erreicht, weitere Aussichten aber nur verhalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gemeinschaftsdiagnose 1/2023: Inflation im Kern hoch – Angebotskräfte jetzt stärken</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2023/04/05/gemeinschaftsdiagnose-1-2023-inflation-im-kern-hoch-angebotskraefte-jetzt-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose für den Anstieg der Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr auf 0,3 Prozent angehoben. Im Herbst hatten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/04/05/gemeinschaftsdiagnose-1-2023-inflation-im-kern-hoch-angebotskraefte-jetzt-staerken/" data-wpel-link="internal">Gemeinschaftsdiagnose 1/2023: Inflation im Kern hoch – Angebotskräfte jetzt stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose für den Anstieg der Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr auf 0,3 Prozent angehoben. Im Herbst hatten sie noch mit einem Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet. „Der konjunkturelle Rückschlag im Winterhalbjahr 2022/2023 dürfte glimpflicher ausgefallen sein als im Herbst befürchtet. Maßgeblich ist ein geringerer Kaufkraftentzug infolge deutlich rückläufiger Energiepreise“, sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser zur Begründung. Dennoch wird die Inflationsrate nur langsam zurückgehen von 6,9 Prozent im vergangenen Jahr auf 6,0 Prozent in diesem Jahr.</i></p>
<p>Staatliche Entlastungsmaßnahmen und absehbar hohe Lohnsteigerungen stärken die Binnennachfrage und halten den heimischen Preisauftrieb hoch. Erst im kommenden Jahr lässt auch von dieser Seite der Inflationsdruck nach, und die Inflationsrate bildet sich spürbar auf 2,4 Prozent zurück. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte dann mit plus 1,5 Prozent wieder kräftiger zulegen.</p>
<p>Gute Nachrichten gibt es für den Arbeitsmarkt: Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte weiter zunehmen, von 45,6 Millionen im Jahr 2022 auf 45,9 Millionen im Jahr 2023 und 46,0 Millionen im Jahr 2024. Die Zahl der Arbeitslosen steigt in diesem Jahr vorübergehend von 2,42 auf 2,48 Millionen, da die ukrainischen Flüchtlinge nicht sofort auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen. Im kommenden Jahr dürfte die Arbeitslosigkeit dann allerdings wieder sinken auf dann 2,41 Millionen Personen. </p>
<p>Der Staat wird sein Finanzierungsdefizit im laufenden Jahr nur leicht auf 2,2 Prozent in Relation zum nominalen Bruttoinlandsprodukt verringern, weil die Finanzpolitik zunächst expansiv ausgerichtet bleibt. Erst im kommenden Jahr wird der Kurs deutlicher gestrafft und das Defizit auf 0,9 Prozent sinken. Ein Großteil der Terms-of-Trade-Verluste aus dem Vorjahr, die den gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftverlust durch die kräftig verteuerten Energieimporte messen, wird bis Ende 2024 wieder aufgeholt. In der Folge steigt der Leistungsbilanzsaldo wieder auf 6,0 Prozent der Wirtschaftsleistung, nachdem er im vergangenen Jahr vorübergehend auf 3,8 Prozent gesunken war.</p>
<p><b>Langfassung des Gutachtens </b></p>
<p><i>Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: </i>Inflation im Kern hoch – Angebotskräfte jetzt stärken, Frühjahr 2023. München 2023.<br />
Die Langfassung des Gutachtens ist am 5. April 2023 ab 10:00 Uhr <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/AZfJdHHPdpsaDSXT16y_BwCsM5KBwRy5wyrWWMpo5lWdYXiksoFoUKJDz8gqYLS_dESH56lXqnIRS9OaO0UixBeaUW7Ngnwyd7HFMWgO2uz4J3H5JUGmAV8HA3iIZtNO2yJHOzZBxvGPtKQeL4yZmOZlTS1LIucyfQ8BMEL7TOI1NDKIrnAcP_Led5kiJXFbTZAVK_3wOZ2qEVBpNndV1RvGs7CjZtqd0eF6n-rQNkcFa-YbN4U" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a> abrufbar.</p>
<p><b>Über die Gemeinschaftsdiagnose </b></p>
<p>Die Gemeinschaftsdiagnose wird zweimal im Jahr im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz erstellt. Am Frühjahrsgutachten 2023 haben mitgewirkt:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. in Kooperation mit Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)  </li>
<li>Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel)  </li>
<li>Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)  </li>
<li>RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Kooperation mit dem Institut für Höhere Studien, Wien</li>
</ul>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft<br />
Kiellinie 66<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Professor Dr. Timo Wollmershäuser<br />
Telefon: +49 (89) 9224-1406<br />
E-Mail: &#087;&#111;&#108;&#108;&#109;&#101;&#114;&#115;&#104;&#097;&#101;&#117;&#115;&#101;&#114;&#064;&#105;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Professor Dr.  Oliver Holtemöller<br />
Leibniz-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH) <br />
Telefon: +49 (345) 7753-800<br />
E-Mail: &#079;&#108;&#105;&#118;&#101;&#114;&#046;&#072;&#111;&#108;&#116;&#101;&#109;&#111;&#101;&#108;&#108;&#101;&#114;&#064;&#105;&#119;&#104;&#045;&#104;&#097;&#108;&#108;&#101;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Professor Dr.  Torsten Schmidt<br />
RWI &ndash; Leibniz-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung <br />
Telefon: +49 (201) 8149-287<br />
E-Mail: &#084;&#111;&#114;&#115;&#116;&#101;&#110;&#046;&#083;&#099;&#104;&#109;&#105;&#100;&#116;&#064;&#114;&#119;&#105;&#045;&#101;&#115;&#115;&#101;&#110;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Prof. Dr. Stefan Kooths<br />
IfW-Prognosezentrum<br />
Telefon: +49 (431) 8814-579<br />
E-Mail: &#115;&#116;&#101;&#102;&#097;&#110;&#046;&#107;&#111;&#111;&#116;&#104;&#115;&#064;&#105;&#102;&#119;&#045;&#107;&#105;&#101;&#108;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/institut-fr-weltwirtschaft-an-der-universitt-kiel-ifw/Gemeinschaftsdiagnose-1-2023-Inflation-im-Kern-hoch-Angebotskraefte-jetzt-staerken/boxid/1152828" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/institut-fr-weltwirtschaft-an-der-universitt-kiel-ifw" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
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            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---14/1152828.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/04/05/gemeinschaftsdiagnose-1-2023-inflation-im-kern-hoch-angebotskraefte-jetzt-staerken/" data-wpel-link="internal">Gemeinschaftsdiagnose 1/2023: Inflation im Kern hoch – Angebotskräfte jetzt stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ukraine Support Tracker: Weniger Dynamik bei zugesagten Hilfen – mit einigen Ausnahmen</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2023/04/04/ukraine-support-tracker-weniger-dynamik-bei-zugesagten-hilfen-mit-einigen-ausnahmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[hilfszusagen]]></category>
		<category><![CDATA[ifw]]></category>
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		<category><![CDATA[ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor allem Japan und skandinavische Länder haben zu Beginn des Jahres 2023 weitere große Unterstützungszusagen für die Ukraine gemacht. Dies [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/04/04/ukraine-support-tracker-weniger-dynamik-bei-zugesagten-hilfen-mit-einigen-ausnahmen/" data-wpel-link="internal">Ukraine Support Tracker: Weniger Dynamik bei zugesagten Hilfen – mit einigen Ausnahmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Vor allem Japan und skandinavische Länder haben zu Beginn des Jahres 2023 weitere große Unterstützungszusagen für die Ukraine gemacht. Dies ergibt die jüngste Datenauswertung des </i><a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/FO0sLGS9ie5vnQt0FfAbwoYh32L12d2LaSnMzVqSriWK9eRS-TAtpGbNwq4BGg9Ljom8_DY-HTtNdw5Rj9Jw80AsXQ1kvAQhgwHW5G3MKNw1GbukYqmSrO9H22hp_coE2T3PrELnIe5-L5XxdvxdsdaKOkiXTJkGkq8IVFtnE7dPlLgEgu9RuoaU5CmTX0sMSV9eJPplhvPtkq8twpIgmXUj0pIQw4_8yIsPFyNNtxVFe_XaMqCr68oCUtREEAMGvnc7GVoXsX2O4wFLOND6got6Ubs5jtNz9zKprf-hm80" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><i>Ukraine Support Trackers,</i></a><i> die nun auch die gesamten ersten zwölf Monate seit Beginn des russischen Angriffs umfasst. In Summe fielen die neuen Zusagen zu Jahresbeginn vergleichsweise gering aus.  </i></p>
<p>Im Vergleich zum Dezember 2022 sind im nun zusätzlich erfassten Zeitraum (16. Januar bis 24. Februar 2023) vergleichsweise wenige Zusagen an die Ukraine gemacht worden (12,96 Mrd. Euro, ein Anstieg von 9 Prozent). </p>
<p>Auffallend ist, dass mit Norwegen (1,11 Mrd. Euro, ein Anstieg von 90 Prozent), Schweden (0,33 Mrd. Euro, +41 Prozent), Dänemark (0,24 Mrd. Euro, +33 Prozent) und Finnland (0,56 Mrd. Euro, +165 Prozent) skandinavische Länder besonders großzügig waren. Darüber hinaus hat Japan erhebliche neue Zusagen gemacht über weitere Kredite in Höhe von 5,1 Mrd. Euro, ebenso die Niederlande über 2,5 Mrd. Euro, unter anderem für ein neues Patriot-Raketensystem für die Ukraine.</p>
<p>Ein neuer Trend sind längere Planungshorizonte für die Ukrainehilfe. Bisher waren die Hilfszusagen kurzfristig und schwer vorauszusehen. Lediglich die USA machten Zusagen für ein gesamtes Haushaltsjahr. Nun folgen andere Länder wie Großbritannien oder die Niederlande diesem Modell, beide versprachen, für das Jahr 2023 ebenso viel Hilfe zu leisten wie 2022. Norwegen kündigte sogar ein mehrjähriges Ukraine-Unterstützungsprogramm an mit Finanz- und Militärhilfe im Wert von ca. 7 Mrd. Euro über die nächsten 5 Jahre. „Die Entwicklung hin zu Ein- bzw. Mehrjahresplänen in der Ukrainehilfe ist sehr positiv zu bewerten. Bisher gab es ein Gewirr an nationalen Einzelzusagen. Dies erschwerte die Budget- und Militärplanung in der Ukraine erheblich. Es ist erfreulich, dass einige westliche Regierungen nun vorangehen und mittelfristige Zusagen machen”, sagt <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/mae1cG2o1O_HP6cwSxNLUAZrNyrqNF4KcnlmqfFrEbiril3CHgCYFJ-L3uVxV8Ypgxa7t22F1I7NejfILkOpqUXKNcI7XIGRh1KKoWPcTw5jvVPhklic2khaakHWyiswdHvgAS05FqulFFvShSvnKCds-Tp1VYKdJqQGCQLCR2eJFfQLGNwOOGhsZyqo-kUoMRb4NQlf1Kv6XcWWriTmNgesTs9CZVNwymE7ZyIXN94T6l0QNAAJUBQKgJCs3l9JsQ" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Christoph Trebesch</a>, Leiter des Teams, das den Ukraine Support Tracker erstellt, und Forschungszentrumsdirektor am IfW Kiel.</p>
<p><i>Über den Ukraine Support Tracker</i></p>
<p>Der Ukraine Support Tracker erfasst und quantifiziert militärische, finanzielle und humanitäre Hilfen, die der Ukraine seit dem 24. Januar 2022 (aktuell bis zum 24. Februar 2023) zugesagt wurden. Berücksichtigt sind 40 Länder, spezifisch die EU-Staaten, die weiteren Mitglieder der G7, Australien, Südkorea, Norwegen, Neuseeland, die Schweiz, die Türkei, China, Taiwan und Indien. Erfasst sind Zusagen, die Regierungen dieser Länder der ukrainischen Regierung gemacht haben; Hilfszusagen der EU-Kommission und der Europäischen Investitionsbank sind separat aufgeführt; private Spenden oder solche internationaler Organisationen wie des IWF sind in der Hauptdatenbank nicht enthalten. Ebenso nicht mitgezählt sind Hilfen an Nachbarländer der Ukraine wie Moldawien oder andere Länder – etwa für die Aufnahme von Geflüchteten.  </p>
<p>Datenquellen sind Bekanntgaben offizieller Regierungsstellen und Berichte internationaler Medien. In Sachmitteln geleistete Hilfe wie zum Beispiel Medizingüter, Lebensmittel oder militärisches Gerät werden anhand von Marktpreisen oder Angaben aus früheren Hilfskampagnen geschätzt. In Zweifelsfällen werden die höheren verfügbaren Werte angesetzt.  </p>
<p>Der Ukraine Support Tracker wird laufend erweitert, korrigiert und verbessert. Anregungen dazu sind sehr willkommen und können gerne an <a href="mailto:ukrainetracker@ifw-kiel.de" class="bbcode_email">ukrainetracker@ifw-kiel.de</a> geschickt werden.  </p>
<p>Mehr<b> Informationen und die kompletten Daten</b> finden Sie auf der Webseite:<a href="https://www.ifw-kiel.de/de/themendossiers/krieg-gegen-die-ukraine/ukraine-support-tracker/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.ifw-kiel.de/de/themendossiers/krieg-gegen-die-ukraine/ukraine-support-tracker/</a> </p>
<p>Mehr zur Methodik des Ukraine Support Trackers steht in einem vertiefenden <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/_B9WRKmL2tJYe6xtZj-Q7FMVP6a8sro0zuYIxWXhozlImv25B04cZOX1FvG2pNofiP3Rs-lSNhNu4Vyjym2QQ5SPLbg7R43TadEnWuQGOFkIVH4xrL2Vt9vUuDZI6VwYzzO-6hIfyHP01r-NiL0HpsMvIVtrvR4tJc1tcYlyDKh_h7UNmt1i_v4FOfJc2rdv3NdLAnxNnavMzu6Xwzrel2XHozdktB9-7KRjXw" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Kiel Working Paper</a>.</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft<br />
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<div class="pb-contact-item">Guido Warlimont<br />
Leiter Zentrum Kommunikation<br />
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E-Mail: &#103;&#117;&#105;&#100;&#111;&#046;&#119;&#097;&#114;&#108;&#105;&#109;&#111;&#110;&#116;&#064;&#105;&#102;&#119;&#045;&#107;&#105;&#101;&#108;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/institut-fr-weltwirtschaft-an-der-universitt-kiel-ifw/Ukraine-Support-Tracker-Weniger-Dynamik-bei-zugesagten-Hilfen-mit-einigen-Ausnahmen/boxid/1152573" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/institut-fr-weltwirtschaft-an-der-universitt-kiel-ifw" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
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<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---14/1152573.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/04/04/ukraine-support-tracker-weniger-dynamik-bei-zugesagten-hilfen-mit-einigen-ausnahmen/" data-wpel-link="internal">Ukraine Support Tracker: Weniger Dynamik bei zugesagten Hilfen – mit einigen Ausnahmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Seidenstraße: China muss immer häufiger seine Schuldner retten</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2023/03/28/neue-seidenstrasse-china-muss-immer-haeufiger-seine-schuldner-retten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2023 05:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[auslandskredite]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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		<category><![CDATA[trebesch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Schwellen- und Entwicklungsländer, die von China für den Bau von Infrastruktur im Rahmen der Neuen Seidenstraße Kredite aufgenommen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/03/28/neue-seidenstrasse-china-muss-immer-haeufiger-seine-schuldner-retten/" data-wpel-link="internal">Neue Seidenstraße: China muss immer häufiger seine Schuldner retten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Immer mehr Schwellen- und Entwicklungsländer, die von China für den Bau von Infrastruktur im Rahmen der Neuen Seidenstraße Kredite aufgenommen haben, können diese nicht mehr planmäßig bedienen. In der Folge hat Peking die Vergabe von Rettungskrediten in den letzten Jahren drastisch ausgeweitet. Eine Analyse von Forscherinnen und Forschern von AidData, der Harvard Kennedy School, dem Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) und der Weltbank macht die Dimension nun erstmals öffentlich.</i></p>
<p>Laut Studie sind mittlerweile 60 Prozent aller chinesischen Auslandskredite von einem Zahlungsausfall bedroht (Stand 2022). 2010 lag dieser Anteil noch bei gerade einmal 5 Prozent. Um die Ausfälle zu verhindern, vergibt Peking Rettungskredite im großen Stil. Bis Ende 2021 zählen die Autoren 128 Rettungsdarlehen an 22 Schuldnerländer im Gesamtwert von 240 Milliarden US-Dollar. Ein Großteil davon – 170 Mrd. US-Dollar – wird über Zentralbankkredite vergeben, die für internationale Organisationen und Ratingagenturen besonders schwer nachzuvollziehen sind.</p>
<p>Dabei handelt es sich zumeist um Refinanzierungskredite, also die Verlängerung von Laufzeiten oder Zahlungszielen bzw. um die Vergabe neuer Kredite zur Finanzierung fälliger Schulden. Der Erlass von Schulden findet  nur äußerst selten statt. Die reguläre Kreditvergabe für neue Infrastruktur- und Energieprojekte haben chinesische Banken als Folge der umfangreichen Rettungskredite drastisch reduziert, was laut Analyse Fragen zur Zukunft der Neuen Seidenstraße aufwirft. </p>
<p>Die Studie „<a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/K8OjmIYTtKiiSXDXUW9Rcs0xRJW96F3xkI-kj1Qnl9M6iG98i43UJtw3Sys2ZDSpnTZ3GRNDFd13IK7MF7w4QiATXkeDHp9FgbPpxAcIf9XW_OuHXJHvfnOtuwYfSCXA73ReePepy-QWlcg6p5--G7Xw2g05uf7J1xwzJ7zp5bRo1mA8dcaci0D35ImNgwx9j2r5IW-vtKbSLNgG2u7XTmmkKhxU7EqpwUQmfg" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">China as an International Lender of Last Resort</a>&quot; wurde von Sebastian Horn (Weltbank), Brad Parks (AidData, William &amp; Mary University), Carmen Reinhart (Harvard Kennedy School, ehemalige Chefvolkswirtin der Weltbank) und Christoph Trebesch, (Kiel Institut für Weltwirtschaft) verfasst. Für den zugrundeliegenden Datensatz zu Rettungskrediten, der frei zugänglich ist, haben die Autoren unter anderem systematisch die Bilanzen von Zentralbanken ausgewertet.</p>
<p>Den Autoren zufolge behandelt Peking Schuldnerländer mit Zahlungsschwierigkeiten sehr unterschiedlich. Länder mit mittlerem Einkommen stellen große Bilanzrisiken für die chinesischen Banken dar, weil auf sie 80 Prozent bzw. mehr als 500 Mrd. US-Dollar  der gesamten chinesischen Auslandskredite entfallen. Chinas Führung hat daher große Anreize, einen Zahlungsausfall dieser Länder auf jeden Fall zu verhindern. Sie bietet ihnen im Fall von Zahlungsschwierigkeiten in der Regel neue Kredite an, um damit die alten Schulden zu tilgen. Da viele dieser Länder eine schwache Bonität und geringe Devisenreserven haben, ist das Ausfallrisiko für die neuen Kredite also entsprechend hoch.</p>
<p>Auf Länder mit niedrigem Einkommen entfallen nur 20 Prozent der chinesischen Auslandskredite. Diese Kredite sind für die Stabilität des chinesischen Bankensektors daher weniger wichtig. Niedrigeinkommensländer erhalten deswegen selten neue Gelder. Bei Zahlungsschwierigkeiten steht ihnen in der Regel nur die Option eines Staatsbankrotts oder einer Umschuldung, etwa durch eine Streckung der Fälligkeiten, zur Verfügung.  </p>
<p><b>„Peking versucht, eigene Banken zu retten“ </b></p>
<p>„Chinesische Banken haben ein Interesse daran sicherzustellen, dass ihre größten ausländischen Kreditnehmer ausreichend liquide sind, um die ausstehenden Schulden für Infrastrukturprojekte der Neuen Seidenstraße weiter zu bedienen. Peking versucht letztlich, seine eigenen Banken zu retten. Deshalb hat es sich auf das riskante Geschäft der internationalen Rettungskredite eingelassen&quot;, sagt Carmen Reinhart. „Aber wenn man einen Schuldner retten will, der in Verzug ist oder kurz davor steht, muss man sich im Klaren darüber sein, ob man versucht, ein kurzfristiges Liquiditätsproblem oder ein langfristiges Solvenzproblem zu lösen.“</p>
<p>Die Autoren der Studie sehen Parallelen zu den europäischen Rettungskrediten an Griechenland und andere südeuropäische Länder während der Eurozonenkrise. Auch damals spielte die Rettung von einheimischen Banken eine wesentliche Rolle bei der Vergabe von Rettungskrediten.</p>
<p>Bislang hat China Rettungskredite an 22 Länder vergeben, darunter Ägypten, Argentinien, Ecuador, Laos, die Mongolei, Pakistan, Surinam, Sri Lanka, die Türkei, die Ukraine, Venezuela und Weißrussland. Dabei liegt der durchschnittliche Kreditzins mit 5 Prozent sehr hoch. Ein typischer Rettungskredit des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird mit nur 2 Prozent verzinst.  </p>
<p>„Dank unserer Daten können wir Chinas wachsenden Einfluss auf die internationale Finanzordnung verstehen. Bisher war nicht bekannt, dass China ein System zur Rettung von Krisenstaaten aufgebaut hat, geschweige denn das große Ausmaß und die Empfänger der Rettungskredite“, so Trebesch.  </p>
<p>„Chinas entschlossenes Handeln in Finanzkrisen des globalen Südens könnte ein Vorbote eines neuen, fragmentierten globalen Finanzsystems sein, in dem Rettungspakete nicht mehr allein aus Washington DC vergeben werden. Ehemalige Schwellenländer wie China oder Indien, die früher vom Westen abhängig waren und Notkredite erhielten, werden heute immer häufiger selbst zu aktiven Gläubigern.“</p>
<p>„Peking hat ein neues globales System für grenzüberschreitende Rettungsdarlehen geschaffen, aber auf undurchsichtige und unkoordinierte Weise&quot;, so Parks. „Sein strikt bilateraler Ansatz hat die Koordinierung der Aktivitäten aller wichtigen Kreditgeber erschwert, was bedenklich ist, da die Lösung von Staatsschuldenkrisen in der Regel ein gewisses Maß an Koordination zwischen den Gläubigern erfordert.“</p>
<p>Jetzt Studie lesen und Datensatz entdecken: Horn, Parks, Reinhart und Trebesch: <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/6k1nDqQw7mfJ1TfNoku5c1g-zf80YFwRF6klFPH3_geIbWGaWXucTAYRgaO94_pShzyjjWOEFQDII3jL-jGWLGQg-26VSZc4kYI992G8ZHwmC9vihQg0K7e26InXGzdC-7dv_YkKKL4sGYf9xyE3Hn91rpfJyTJ7uIij-50f9VOGyo-pH1JEsivA3svFQlOVv6BVtSh0vvVES2PESrVsxTVmnJh04K06Oj1y9Q" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">China as an International Lender of Last Resort</a></div>
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		<title>IfW-Mittelfristprojektion: Hohe Energiepreise verschärfen strukturelle Wachstumsschwäche</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2023/03/17/ifw-mittelfristprojektion-hohe-energiepreise-verschaerfen-strukturelle-wachstumsschwaeche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2023 10:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[abgabenquote]]></category>
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		<category><![CDATA[bericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Höhere Energiepreise verschlechtern die Aussichten für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands dauerhaft. Damit verschärft sich der bereits in Gang gekommene demografisch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/03/17/ifw-mittelfristprojektion-hohe-energiepreise-verschaerfen-strukturelle-wachstumsschwaeche/" data-wpel-link="internal">IfW-Mittelfristprojektion: Hohe Energiepreise verschärfen strukturelle Wachstumsschwäche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Höhere Energiepreise verschlechtern die Aussichten für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands dauerhaft. Damit verschärft sich der bereits in Gang gekommene demografisch bedingte Schwund der Wachstumskräfte. Mittelfristig flacht sich der Wachstumspfad der deutschen Wirtschaft spürbar auf nur noch 0,4 Prozent pro Jahr ab, ein Drittel des vormals langjährigen Durchschnitts. Dies geht aus der heute erschienenen Mittelfristprojektion des IfW Kiel hervor, die im Gegensatz zur Konjunkturprognose die mittelfristigen Wachstumsaussichten in den Blick nimmt.</i></p>
<p>„Deutschland steht ein schwieriges Jahrzehnt bevor, das mehr als bislang durch Verteilungskonflikte geprägt sein wird“, sagt Stefan Kooths, Konjunkturchef und Vizepräsident des IfW Kiel, anlässlich der Mittelfristprojektion des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) („<a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/Mo1oQZj0vRGaiIVp7KB-RG0Qnxp3bBMUhO8hvlizodAGrqKHxnrSdAgk9Re-R3MlqzwgcPKpRe0OMy__PSZ-iARmNBajhKawRgsQ8xooMCqwW1dtAPaY9WQpBOnk_WUjsmE4UO2T9qADwWFjlGQXCyWuQmLVnqMsrBGo0isJV8obMmdN_aynXRac__I4kolQqxNQxzgbPNhCpFi5DfASEz10cT1iSaEYKiAch2j5AtGOwvJiQzHrhMO2JcnXfAAY3ALXeKBzk90IqiiWXKNqNAYmVU_KQIwpiGdG1xnECjS3WebrzKYQnYn39FT06qRkkz-6NKjMNfbQ2oxRVMKYI1qFvHw94D_CpxuSK0EAJRfUwH8H3yIUMEo-tz13qKxR" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Wachstumspfad flacht sich merklich ab</a>“).</p>
<p>„Weniger Menschen müssen künftig unter schwierigeren Rahmenbedingungen in Deutschland Wohlstand erwirtschaften. Gleichzeitig nimmt die Anzahl derer zu, die im Alter Ansprüche an die Sozialkassen erheben, ohne nennenswert zu deren Finanzierung beizutragen, vor allem im Gesundheits- und Rentensystem.“</p>
<p>Bis 2027 <b>flacht sich der</b> <b>Wachstumspfad der deutschen Wirtschaft auf nur noch 0,4 Prozent pro Jahr ab</b> und beträgt damit nur noch rund ein Drittel des vormals langjährigen Durchschnitts von rund 1,3 Prozent. Maßgeblich dafür ist die Alterung der Gesellschaft und damit der Mangel an Arbeitskräften, hinzu kommt die Belastung durch strukturell höhere Energiepreise.</p>
<p><b>Weniger Arbeitskräfte, teurere Produktion</b></p>
<p>Auf dem Arbeitsmarkt wird 2024 der Zenit mit 45,9 Millionen Beschäftigten überschritten. Fortan scheiden mehr Personen aus dem Erwerbsleben aus, als neue hinzukommen. Im Schnitt <b>verliert der deutsche Arbeitsmarkt dann fast 200.000 Erwerbspersonen pro Jahr</b>. Obwohl im Projektionszeitraum laut Bericht jährlich rund 350.000 Menschen aus dem Ausland einwandern, was im historischen Vergleich ausgesprochen hoch ist, schrumpft die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter.</p>
<p>Mehr Menschen in den Arbeitsmarkt zu bringen – etwa über bessere Kinderbetreuung oder flexiblere Arbeitszeitmodelle –, kann den Rückgang an Arbeitskräften zwar dämpfen, ihn aber nicht aufhalten.</p>
<p>Auch die <b>Arbeitszeit je Erwerbstätigen ist rückläufig</b>. Ursächlich hierfür sind ein Anstieg der Teilzeitquoten sowie ein sinkender Anteil an Selbstständigen, die überdurchschnittlich viel arbeiten.</p>
<p>Zusätzlich <b>belasten die mittelfristig höheren Energiepreise die Wachstumsaussichten</b>, weil für die Produktion wichtige Inputfaktoren knapper und teurer werden. Die genauen Auswirkungen sind schwierig zu quantifizieren, weil Energie als Produktionsfaktor in den gängigen Schätzverfahren bislang nicht explizit berücksichtigt wird. Im Vergleich zur Schätzung vor Beginn der Pandemie liegt <b>das bei normaler Auslastung mögliche Produktionsvolumen mittelfristig knapp 80 Mrd. Euro pro Jahr niedriger</b>. Diese Abwärtsrevision dürfte in erster Linie den Folgen der Energiekrise geschuldet sein.</p>
<p>„Für die Wirtschaftspolitik kommt es nun darauf an, diejenigen Standortfaktoren zu stärken, die sie selbst in der Hand hat, um die Wachstumskräfte zu stärken. Dazu zählen die Qualität des Bildungssystems und der Infrastruktur, die Zweckmäßigkeit der Regulierung, unbürokratische staatliche Abläufe, eine angebotsorientierte Energiepolitik sowie eine maßvolle Abgabenquote, die nicht zuletzt im internationalen Standortwettbewerb um Fachkräfte entscheidend ist”, so Kooths.</p>
<p>„Erwartungen an positive Wachstumseffekte durch Dekarbonisierungsinvestitionen sind unrealistisch, weil hierdurch in erster Linie vorhandene Produktionskapazitäten umgebaut, nicht aber neue aufgebaut werden. Von daher wirken sie auf absehbare Zeit eher wachstumsdämpfend. Zwar profitieren einzelne Branchen, dafür verlieren aber andere, von denen knappe Ressourcen abgezogen werden. Die Arbeitskräfte für das vom Wirtschaftsminister ausgerufene, gigantische Beschäftigungsprogramm‘ sind schon jetzt nicht da. Sie können daher nur aus anderen Branchen kommen, die dann weniger produzieren. Ein <i>Wirtschaftswunder</i> lässt sich auf diese Weise nicht herbeiführen.”</p>
<p>Jetzt IfW-Mittelfristprojektion lesen: „<a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/WUamgwn6cYtsgNdxU3EVZw84Ym8ZtQtVv53rTQsthJhiB2TKGAZzSlzSNjGrmX_y-lkjaokFayikmR4Oha9ucx0w_lgZ5198B36LuaWJ23Zd_uIE7NfRz1xc75Vf_OSPz0vEiJhNm8hjNBDrcKLkl6a3nlVwu80Iusa7SpOBwxRFEorV1JfJ2wT3OtQ9uB0V406Ww68zcXgaBJMGmnEvmuTVWT6V_SME6WC8S2F7JpaXHUFdvkR8t0msMMUBsMNitNRgGWwSya9Fk3zfCpF4Fq3y17G_1IntP8qdTXLXRGKB-EhcAYdkCsefEIRe2dzTht34VjjVJk7JCkVg1Y0xgkiIo2mSHygrUhn2PKwXINM2lOozE3MfpXXGoYndnFJz" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Wachstumspfad flacht sich merklich ab</a>“</p>
<p><b>Über die Mittelfristprojektion:</b></p>
<p>In seiner Mittelfristprojektion schätzt das IfW Kiel die Wirtschaftsleistung in Deutschland, die bei normaler Auslastung der Produktionsstrukturen, also aller Arbeitskräfte und des Kapitalstocks, zu dem etwa Maschinen oder die technische Ausstattung eines Unternehmens zählen, erbracht werden kann. Dies entspricht dem sogenannten Produktionspotenzial und beschreibt den mittel- bis langfristigen Wachstumspfad der deutschen Wirtschaft.</p>
<p>Der technische Fortschritt, mehr Arbeitskräfte und Investitionen erhöhen grundsätzlich das Potenzial. Bürokratische Hemmnisse und unrentabel gewordene Produktionsstrukturen schmälern es.</p>
<p>Die tatsächliche Produktion in einem Jahr – das Bruttoinlandsprodukt – weicht in aller Regel vom Produktionspotenzial ab. Im Boom überschießt das Bruttoinlandsprodukt sein Potenzial – Menschen machen Überstunden, Maschinen laufen länger. In der Rezession fällt es unter das Normalniveau – Menschen gehen in Kurzarbeit, Maschinen stehen still.</p></div>
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		<title>Frühjahrsprognose IfW Kiel: Deutsche Konjunktur stabilisiert sich</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2023/03/15/fruehjahrsprognose-ifw-kiel-deutsche-konjunktur-stabilisiert-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitslosenquote]]></category>
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		<category><![CDATA[china]]></category>
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		<category><![CDATA[kooths]]></category>
		<category><![CDATA[rückgang]]></category>
		<category><![CDATA[themendossier]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presseradar.de/2023/03/15/fruehjahrsprognose-ifw-kiel-deutsche-konjunktur-stabilisiert-sich/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Aussichten für die deutsche Konjunktur haben sich leicht aufgehellt. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte laut Frühjahrsprognose des IfW Kiel in diesem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/03/15/fruehjahrsprognose-ifw-kiel-deutsche-konjunktur-stabilisiert-sich/" data-wpel-link="internal">Frühjahrsprognose IfW Kiel: Deutsche Konjunktur stabilisiert sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Die Aussichten für die deutsche Konjunktur haben sich leicht aufgehellt. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte laut Frühjahrsprognose des IfW Kiel in diesem Jahr um 0,5 Prozent und im nächsten Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Die Raten liegen um 0,2 (2023) bzw. 0,1 Prozent (2024) höher als noch in der Winterprognose erwartet. Der Preisanstieg hält sich hartnäckig und betrifft die gesamte Breite des Warenspektrums. Durch die hohen Preise sind die realen Lohnkosten so niedrig wie lange nicht mehr, und die Einnahmen der öffentlichen Haushalte sprudeln. Erst 2024 dürfte die Inflation wieder bei rund 2 Prozent liegen. </i></p>
<p>„Der Konjunkturkompass zeigt wieder nach oben, allerdings bleibt die Aufwärtsdynamik verhalten. Die zuletzt deutlich rückläufigen Gaspreise stimulieren die Konjunktur hierzulande zunächst nur wenig, sie entlasten vor allem den Staatshaushalt, der nun mit weniger Subventionen im Rahmen der sogenannten Energiepreisbremsen einspringen muss. Im Ergebnis ersetzen nun niedrigere Importpreise den Impuls staatlicher Energiesubventionen, was konjunkturell ähnlich wirkt“, kommentiert Stefan Kooths, Vizepräsident und Konjunkturchef des IfW Kiel, die aktuelle Frühjahrsprognose für Deutschland (<a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/c7kBYXGcaCsStCaJFXAY0430ziNJdK-xrRqldR3mrNkxGdubW7-AZdSmZCcwRzYoanoFb0urp1U0x07__55zs5g8QAI4zVv4hZ9y0MZpN26ShH-47Uoo0xWPj_ode3OIZgFs1fMFi2UZhFs2WcTdntJC77XdjMZm7kaK2jIlvXMltZZajUhHid04-QQQYgryBU11DK8Hyzmygk6tVk5Ck0LGBe0LrR-5S52YpVGNTxgsrQou" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2023: Konjunktur fängt sich, Auftriebskräfte eher gering</a>), den Euroraum (<a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/JuCSuR-_20wsd9gbfFVUYzFMz8-0u0IPeOL4OKYQCYk8hPCFrIgcUWvcF5kZP0fOov1RJ5ijD8yI7GoW4kXKrCORjVKyPDfkgOLemnQx9p19rzBXfeYWMc1XAuIEv_mCANg1NUQXotv8WfjPJOQyZfg5lsMLT2Mkx_VtN6yQx12CJdUOfyMIkOLZd6nM4_HJHE6mbMO33VJHk2kJ7O3xHztqPCpZFJ-MKxcOXZOQrxKJ7Mr0" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Euroraum im Frühjahr 2023: Energiekrise flaut ab, Konjunkturaussichten hellen sich auf</a>) und die Weltwirtschaft (<a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/M_GJbt3Y2L7_upEZF9NdEg3bNPxjUToZD1AFplIX1Rn0mrjzMQWWgXpxaDHU12rHS3CzBk80jQ-Hk8L8b-tsGVD9H_AUXO19mJIDSHJ6rDuYNq-cRfEIAuD0tEsVuYHuC7Jor1-PI1fQqMFouZ6es2d1zcM7U29ecqGE1-7EAkuevb5v4lxUBbpsTlWcCubKjlWd5ux6H71XA-jJG2yLLbYAwVTbyEt5fLGa8wZOnRUnLjRv" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Weltwirtschaft im Frühjahr 2023: Hartnäckige Inflation, gebremste Expansion</a>).</p>
<p>Nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 4. Quartal 2022 zeichnet sich für den Jahresauftakt 2023 ein moderater Anstieg um gut 0,2 Prozent ab. Eine technische Rezession – also ein Rückgang der Wirtschaftsleistung für zwei oder mehr Quartale in Folge – wäre damit abgewendet. </p>
<p>Der Preisauftrieb bleibt zunächst hartnäckig, aber die Triebkräfte wechseln. Während sich die Energiepreisdynamik auf der Verbraucherstufe abschwächt, beschleunigt sich die Teuerung bei übrigen Gütern und betrug zuletzt über 7 Prozent. Insgesamt wird die <b>Inflation </b>im Jahr 2023 laut Schätzung 5,4 Prozent und im Jahr 2024 rund 2 Prozent betragen.</p>
<p>„Wichtig ist nun ein entschlossenes Gegensteuern der Geldpolitik“, so Kooths. „Nachlassende Lieferengpässe und <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/oaRzfPu-zwbYyMUTObo4jsxvCZt5CBw329rIhVbSktEPf-ELNl6cPRF_ajDegGIhSIrTDYkHXs6yGVPgLYGQNaX5Qimd7H_2DJQ_NCC9czyf5cgpiQbND_FZr94Brn0EFd99aL83ajLaJj_S3striKYldFU-Q7RFJAZgCCbnoa0xKRpf5GraqzQ3v6SVpf3qll_Psu00uyV-X8bj9ySaDGfUcI_YYRdw3QTVGqgHrVE55-LMnylbOFozFZwNpNgC_GSivcMkOFJxn2l9psTZZOcjo5cO3bcfKyBaq5KqjMStygAgQVWKgyczsILNwkcAF4PHNWuVJWMNtJg" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">weniger krankheitsbedingte Fehltage</a> können etwas Druck aus dem Kessel nehmen, mehr aber auch nicht. Auch der Staat muss seine Ansprüche den gesamtwirtschaftlichen Möglichkeiten anpassen. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hat durch die Krisen gelitten, dementsprechend schneller fachen defizitfinanzierte Mehrausgaben die Inflation an.“</p>
<p><b>Erwartete Lohnerhöhungen stabilitätsgerecht</b></p>
<p>Die realen <b>Lohnstückkosten </b>sanken in den vergangenen beiden Jahren ungewöhnlich stark, weil die Löhne den heimischen Preisen deutlich hinterherhinken. „Das Verhältnis zwischen dem, was Arbeitskräfte kosten, und dem, was sie erwirtschaften, ist im langjährigen Vergleich außergewöhnlich günstig. Dies ist beschäftigungsfreundlich und wirkt den dämpfenden Effekten der Energiekrise entgegen. Die sich abzeichnenden <b>Lohnerhöhungen </b>von gut 5 Prozent in diesem und knapp 6 Prozent im kommenden Jahr dürften von der Kostenseite keine Zweitrundeneffekte auf die Inflation haben und sind daher stabilitätsgerecht“, so Kooths.</p>
<p>Auch aus diesem Grund bleibt der Arbeitsmarkt trotz der wirtschaftlichen Schwächephase robust. Die Beschäftigung war bis zuletzt aufwärtsgerichtet. Die <b>Zahl der Erwerbstätigen</b> steigt seit Sommer ohne große Tempoveränderung und betrug zuletzt knapp 46 Mio. Personen. Damit dürfte sie ihren Zenit erreicht haben und ab nächstem Jahr aufgrund der demografischen Entwicklung rückläufig sein. Die <b>Arbeitslosenquote </b>sinkt von zuletzt 5,5 Prozent auf durchschnittlich 5,4 Prozent in diesem und 5,2 Prozent im nächsten Jahr.</p>
<p><b>Strukturell höhere Energiepreise belasten den Wirtschaftsstandort</b></p>
<p>Sprudelnde Einnahmen und weniger Ausgaben für Energiesubventionen nehmen Druck von den <b>öffentlichen Haushalten.</b> Deren Defizit in Relation zum nominalen BIP dürfte von 2,6 Prozent im Jahr 2022 auf 1,4 Prozent im Jahr 2024 abschmelzen. Der <b>Schuldenstand </b>wird in diesem Zeitraum dann wohl von 66,4 Prozent auf 63,5 Prozent zurückgehen.</p>
<p>Hohe Energiepreise und eine verhaltene Weltkonjunktur lasten auf den deutschen <b>Exporten.</b> Insbesondere die Erholung des Euroraums sowie der Schwellenländer wirken ab der Jahresmitte aber belebend. Zudem profitieren Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe von ihren hohen Auftragsbeständen, die sie nun angesichts nachlassender <b>Lieferengpässe </b>abarbeiten können. Insgesamt rechnet das IfW Kiel mit einem Zuwachs der Exporte von 0,5 Prozent in diesem und 3,5 Prozent im kommenden Jahr.</p>
<p>„Die insgesamt schwache wirtschaftliche Dynamik ist auch als ein deutlicher <b>Verlust an dauerhafter Wirtschaftskraft</b> zu lesen“, so Kooths. „Strukturell höhere Energiepreise machen energieintensive Produktion hierzulande zunehmend unrentabel und belasten den Standort auch insgesamt. Darüber hinaus steht es mit wichtigen anderen Standortfaktoren wie Fachkräftepotenzial, Infrastruktur, Abgabenlast und Regulierung nicht zum Besten. Das kostet nicht nur Wohlstand, sondern verschärft auch Verteilungskonflikte.“</p>
<p><i>Mehr Informationen zur Entwicklung des deutschen Produktionspotenzials nach der Energiekrise finden Sie in unserer Mittelfristprojektion, die am Freitag veröffentlicht wird.</i></p>
<p><b>Euroraum und Weltwirtschaft: Aussichten hellen sich auf</b></p>
<p>Im <b>Euroraum </b>dürfte die Konjunktur von einem stärkeren privaten Konsum gekennzeichnet sein, die gesamtwirtschaftliche Dynamik bleibt aufgrund der deutlichen Straffung der Geldpolitik aber verhalten.</p>
<p>Insgesamt wird das BIP im laufenden Jahr laut Prognose um 1,1 Prozent zulegen, gefolgt von einem Zuwachs um 1,6 Prozent im kommenden Jahr. Die <b>Teuerungsrate </b>dürfte nach 5,5 Prozent in diesem Jahr mit 2,6 Prozent im nächsten Jahr wieder vergleichsweise moderat ausfallen.</p>
<p>Aus globaler Sicht entspannt sich die Lage an den Energiemärkten. Allerdings bremst die Geldpolitik zunehmend, und stützende Fiskalprogramme laufen aus. In China wird sich die Konjunktur nach dem Ende der Corona-Politik wieder spürbar beleben. Insgesamt wird die <b>Weltproduktion </b>2023 mit 2,5 Prozent nur schwach zunehmen und 2024 mit dann 3,2 Prozent wieder etwas stärker expandieren. </p>
<p><b>Hinweis für den Hörfunk: </b>Ein Audio-File mit <b>O-Tönen von IfW-Konjunkturchef Stefan Kooths </b>steht zum Download zur Verfügung am Ende unserer <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/j-DxqouCwwDFRDWRqFyIqpQ5hTrZgm1d7_C5BhMeOPFUpMCt3Dqt7ZlF5EbzE2tLjrf6R5RPVlM4FsW3SNrwpQyQsX_k2jWkuNA4xgPtSRA5LoiKluoR6vb0Bj279UlkYrwSfdfYF_3yx4hFcSyarUZchmUsAY0s4LrbPwWTG4dYg-7YjYAjH1bHZodL4zJzSnEmM6vTxBeCQeN8EgP0HgK7ckLsZwdhmV2Jyvh7X2hpKYgN" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Medieninformation auf der Website</a>.<br />
Fragen: </p>
<p>– Wie sieht die Konjunkturprognose für Deutschland für 2023 und 2024 aus?<br />
– Die Energiepreise sind deutlich gesunken. Warum stellt sich das Konjunkturbild nicht noch deutlich besser dar?<br />
– Wer profitiert von den geringer als erwarteten Energiepreisen?</p>
<p>Die vollständigen Konjunkturberichte für <b>Deutschland, </b>den<b> Euroraum </b>und die <b>Weltwirtschaft </b>sind spätestens ab 9.30 Uhr hier abrufbar:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>„<a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/MOhhVPRw2H8-a-gOY8tGN-qGDrMQrzNejqKAQJMICL8H8tX5eTZAyRAhNCmvumWcgZIUvZIVA2uraToCE2_J22TfmuU0cDSFgg8JkizKbDarv23REzArBGbduP3XMP0qBLo-rWjwGRJfm-N4teAJ8kqmrMmTYCbHRyPSXgD7o2TC1mYVa9DlTY_3j8OQR1_-cZ-Ma6i4QjCCjPMg6hl01Ni7lef-A8wiP9bXY-k4EKF4bnT8" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2023: Konjunktur fängt sich, Auftriebskräfte eher gering</a>“ </li>
<li>„<a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/E5Fh8UorZSJ2dI0E7GrE0qoXvn7Iy-LwTO5IhMn56RaDiUfycwdOlRSPIKbeh1Oza1VrbfvpqY1IAKVU2XUASqRX2_A6y2ExExu4ezlXjf_Y6EPqoTlGD-DNlA6c-6FQR-7oRkVVC2kmFRpek1w-MdMYYhPjQwuCXCpXA59Ua4NEXB16hRvDtt1Kbs6F4PNqqDTaqf2xBac87gYCZmQZ_lGTtpw4dRb8WkbIi65Xz5xYk--t" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Euroraum im Frühjahr 2023: Energiekrise flaut ab, Konjunkturaussichten hellen sich auf</a>“</li>
<li>„<a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/p-dbsNi1CDKPbRq3OTOyYC2S2OpV0R-2o88tzHUMb8Tp3lXtO9lx5jiBgedpRiHvEz6DIzYZbBwV1oulqur_z9urG_1UDb-Qy4RP-fJxEOdV8OIeClfDFlUYQf5gR7Fl_KsQqnTJ_fbyYeRF1wPKgJXV0VmEJswojmQqQaFGV3kvmZA5RqafQRknNSBUUK5Hz_ywUMdch07vTFiHAaqIRhryyZZAFjzarS7o0f6BSrIgkcre" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Weltwirtschaft im Frühjahr 2023: Hartnäckige Inflation, gebremste Expansion</a>“</li>
</ul>
<p>Unser <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/ZqAB-a5YFr1j9_SMnX3EG248RDKcca6K6rcJEoS05bFGTvax9D50R1udeMZmQK1gxRnVyHWuRZjupQSj6chQe60N9VGmQl7F4NMaoaBefAf_47VzTNR5kEQZrvzYq7sBJ2UTINQutYrwSM5QBc86V4hzk2BOo7AhS5gsnnokfMO3DQ3VxxWZ7I0JyejMrWCbB7zL1OMaUzt6-ROAZtc7S-eHT5f-hr6KYxvfJnaxs0L2bKoPqkRz7kw" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Themendossier Konjunktur</a> gibt eine Übersicht über alle unsere Prognosen.</p>
<p>Mehr Infos zum <b>IfW-Forschungszentrum Konjunktur und Wachstum </b>auf dessen <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/9lWZSMSfcLsBPPHeiJbE2k7poCz7GhdJJaJf66bimaOREb7AKABbeBxkIrg5BbU-puo2SkRbFOAfK-2MUWIhopO637F2HWw0E5WU9owhsSto2uMhPDKa1sj7Pmr0_D42iIwyO6YUwC-y28ugfKDl5-mSb8zRSIE3lzpadvxd0_W2PPHvgC4ASdeRqVCb53l3I1atKn6t0vxjRskUDlBbk25b1H_B7koN5nkQ3Z28ZjpUsmsAll9GwTz1WBgjqOtzoUpzUsq79RLGhiZSZLVuxQan-Pt9" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Webseite</a>.</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/03/15/fruehjahrsprognose-ifw-kiel-deutsche-konjunktur-stabilisiert-sich/" data-wpel-link="internal">Frühjahrsprognose IfW Kiel: Deutsche Konjunktur stabilisiert sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krankenstand kostete 2022 bis zu 42 Mrd. Euro Wertschöpfung</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2023/03/14/krankenstand-kostete-2022-bis-zu-42-mrd-euro-wertschoepfung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2023 06:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[anstieg]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[atemwegsinfekte]]></category>
		<category><![CDATA[bip]]></category>
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		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Krankenstand stieg 2022 im Vergleich zum Vorjahr 2021 sprunghaft an und hat die deutsche Wirtschaft erheblich belastet. Dies hat [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/03/14/krankenstand-kostete-2022-bis-zu-42-mrd-euro-wertschoepfung/" data-wpel-link="internal">Krankenstand kostete 2022 bis zu 42 Mrd. Euro Wertschöpfung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Der Krankenstand stieg 2022 im Vergleich zum Vorjahr 2021 sprunghaft an und hat die deutsche Wirtschaft erheblich belastet. Dies hat auch Folgen für die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr. Die Berechnungen sind Teil der morgen erscheinenden Frühjahrsprognose des IfW Kiel. </i></p>
<p>Der ungewöhnlich hohe Krankenstand 2022 dürfte die deutsche Volkswirtschaft 0,7 bis 1,1 Prozent an Wertschöpfung gekostet haben, umgerechnet rund 27 bis 42 Milliarden Euro. Bezogen auf die Zuwachsrate hätte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) damit 2022 statt um 1,8 Prozent um 2,5 bis 2,9 Prozent zugelegt. Dies geht aus einem Kiel Insight hervor, das Teil der morgen erscheinenden Kieler Konjunkturberichte ist (<a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/_5MT85mqliXHnXiCjhiZ3OOt760uCq4_KKYbJzn5N3dOsE6fEuWdJ4rGxkEzRV7AXEo9Hl7QCnygbWSWXvSbtxWq2I6RMMaRy4-odwWQm9vaMltBI54_5-OSX5RjT5iojOhQHeFf2mtJSDS9qU74qfyMjS1pMJHGYiUQI2Nd1D42eVzU9sMer4M1xXhoTa3GUYfpDVB1DwcNQHH6opa0hFP23tyExfyzwjkRbcyvGJdJQ02g" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Kiel Insight: Zu den gesamtwirtschaftlichen Folgen des hohen Krankenstands</a> (Groll, 2023)).</p>
<p>Demnach stieg der Krankenstand von gut 68 Stunden je Arbeitnehmer im Jahr 2021 sprunghaft auf gut 91 Stunden 2022 an. Ursache waren in erster Linie Atemwegsinfekte und Erkältungskrankheiten. Seit der Wiedervereinigung ist dies der mit Abstand stärkste Anstieg des Krankenstands binnen eines Jahres und auch das höchste Krankheitsniveau.</p>
<p>Ein erhöhter Krankenstand schlägt jedoch nicht eins zu eins auf die Wertschöpfung durch. Ein Teil der Folgen wird durch Mehrarbeit von gesunden Beschäftigten aufgefangen, ein Teil des Arbeitsausfalls wird nach Genesung durch die Erkrankten selbst nachgeholt. Zudem ist in beiden Fällen eine erhöhte Arbeitsproduktivität durch eine erhöhte Arbeitsverdichtung wahrscheinlich, so dass pro Stunde Arbeit mehr produziert und erwirtschaftet wird.</p>
<p>„Der außergewöhnlich hohe Krankenstand im vergangenen Jahr dürfte die deutsche Wirtschaft zusätzlich zur Energiekrise erheblich belastet haben“, sagt Dominik Groll, Arbeitsmarktexperte am IfW Kiel. „Die Wirtschaftsleistung 2023 steht dadurch allerdings in einem vermeintlich besseren Licht da, weil der Anstieg nun etwas höher ausfällt, vorausgesetzt der Krankenstand nimmt im laufenden Jahr wieder ab.“  </p>
<p>Laut Prognose des IfW Kiel wird das BIP 2023 etwas über dem durch einen hohen Krankenstand gedämpften BIP 2022 liegen, so dass die Zuwachsrate auf Jahressicht positiv ausfällt. Ohne den hohen Krankenstand und mit entsprechend höherer Wertschöpfung im letzten Jahr läge die Wirtschaftsleistung 2023 in etwa auf dem gleichen Niveau und hätte auf Jahressicht dann nur eine Stagnation zu verbuchen.  </p>
<p>Groll: „Die Folgen der Energiekrise werden durch den zwischenzeitlich starken Anstieg des Krankenstands weniger stark sichtbar. Statt zu stagnieren dürfte die Wirtschaft 2023 leicht zulegen, weil sie ein geringeres Niveau übertreffen muss, als es ohne den hohen Krankenstand der Fall gewesen wäre.“</p>
<p>Jetzt Kiel Insight lesen: <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/GAdMFvN5Zg4kkzV6VqYRvZB-dJH6Yx8W9Qm2zgjVgRIa1MNBg88Ohnxp5Nq6DiZG7t2LU8x7ErS2-SGn3a368nk1bSCK_6BmbX4AjVJ3Zls3pcyAw23o_P-scxtWoYRtvIDkoNcPh5GTE6iix8eVAUesBMcRzAPhK7MfnODjAw74J6Py7DM8-88yoJP-sRbkIkCiyoLLiomvzn8RikOBBybwxskiWMwE6J-2HP9x4WZeWE33" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zu den gesamtwirtschaftlichen Folgen des hohen Krankenstands</a> (Groll, 2023)</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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<li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/03/14/krankenstand-kostete-2022-bis-zu-42-mrd-euro-wertschoepfung/" data-wpel-link="internal">Krankenstand kostete 2022 bis zu 42 Mrd. Euro Wertschöpfung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU-Rohstoffstrategie: Marschrichtung stimmt, Mikromanagement aber kontraproduktiv</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2023/03/13/eu-rohstoffstrategie-marschrichtung-stimmt-mikromanagement-aber-kontraproduktiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 07:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klimaökonomin Prof. Dr. Sonja Peterson kommentiert, worauf die Europäische Union (EU) bei einer Strategie zur Sicherung kritischer und strategischer Rohstoffe achten sollte. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/03/13/eu-rohstoffstrategie-marschrichtung-stimmt-mikromanagement-aber-kontraproduktiv/" data-wpel-link="internal">EU-Rohstoffstrategie: Marschrichtung stimmt, Mikromanagement aber kontraproduktiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Klimaökonomin </b><a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/8dtyjqjUzeUkTOo755Dgm9nxhgGHO9NjAElg6yP5L3ThSHMYFvXI58bwQi-2wP4sZ6Em4NymT9PgFvJ9e5Q8U7XuYGShlVLr9n5ssfIHytXdnFqMcYrLHWMn7ezmjm6PdZ6lPK2Kse5nesI9Z-7p4Q7iFaAMc9BaPqjINd1U6UIULCKsFITlnJ7WH8yv13tLet0H-oka2VR4PgHUh__klS0l0F7KcguQNLuIT-W-6Yt7yL83xfH1reO7OeqY" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>Prof. Dr. Sonja Peterson</b></a><b> kommentiert, worauf die Europäische Union (EU) bei einer Strategie zur Sicherung kritischer und strategischer Rohstoffe achten sollte. Erste, an die Öffentlichkeit gelangte, Inhalte aus einem entsprechenden Gesetzesentwurf deuten darauf hin, dass die EU in ihrer Strategie auf die Ausweitung heimischer Gewinnung und Weiterverarbeitung, mehr Recycling und geringere Abhängigkeiten (etwa von China) setzt. Konkrete Quoten, Stresstests, strategische Lagerhaltung, Notfallpläne und gebündelte Einkäufe sollen demnach helfen, diese Ziele zu erreichen. </b></p>
<p>„Die Marschrichtung der EU stimmt und eine Rohstoffstrategie ist sehr zu begrüßen. Die Prioritätensetzung und konkrete Ausgestaltung erscheinen aber noch an verschiedenen Stellen verbesserungsfähig. So ist es gut und richtig, dass die EU die Sicherung von kritischen und strategisch wichtigen Rohstoffen, die für Energiewende und Digitalisierung dringend benötigt werden, auf die Agenda setzt. Ein Mikromanagement einzelner Rohstoffe oder Herkunftsländer auf politischer Ebene sollte hier aber unbedingt vermieden werden. Unternehmen haben schon aus Eigeninteresse begonnen, ihre Beschaffungsstrategien an die neuen Realitäten in Zeiten von Gaskrise und Lieferkettenengpässen anzupassen, diesen Trend sollte die EU weiter flankieren.</p>
<p>Gerade die Diversifizierung von Lieferketten kann das Importrisiko bei vielen Rohstoffen schon erheblich verringern. Strategische Partner wie Australien beim Ausbau einer eigenen rohstoffverarbeitenden Industrie zu unterstützen, wäre ein weiterer wichtiger Baustein. Generell ist es sinnvoller, europäische Unternehmen durch Handels- und Investitionsschutzabkommen sowie Rohstoffpartnerschaften mit potenziellen Lieferländern zu unterstützen als durch direkte staatliche Förderung. Vorhandene Möglichkeiten der Investitionsförderung sollten ausgeschöpft werden. Die gesamtwirtschaftliche oder sektorale Ebene im Blick zu haben, ist dabei zielführender als pauschale Mengenregelungen anhand starrer Quoten für einzelne Rohstoffe.</p>
<p>Das von der EU geplante regelmäßige Monitoring der Risiken und Stresstests sind wichtige Instrumente, um privatwirtschaftliche Initiativen zu begleiten und Fehlentwicklungen zu erkennen. Stärkere Eingriffe sind dann erst als Folge und vor allem für Rohstoffe sinnvoll, in denen es wenig EU-Förderkapazität gibt, Recyclingquoten gering sind und die Diversifizierung von Importländern an Grenzen stößt.</p>
<p>Nicht aus dem Blick geraten sollte auch das Bestreben, Rohstoffe effizienter zu verwenden und effizienter zu recyclen. Durch eine entsprechende Innovationspolitik könnte die EU weltweit benötigtes Wissen generieren, das den Bedarf an kritischen Rohstoffen verringert und zu einer umweltschonenden Produktion beitragen könnte.” </p></div>
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		<title>Kriegserfahrungen hinterlassen tiefe Spuren in der Erwerbsbiografie</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2023/03/09/kriegserfahrungen-hinterlassen-tiefe-spuren-in-der-erwerbsbiografie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kiel Institut für Weltwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 06:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[braun]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die negativen Folgen von Kriegserfahrungen für Erwerbsbiografien können gravierend sein und treten oft erst lange nach einem Krieg gegen Ende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/03/09/kriegserfahrungen-hinterlassen-tiefe-spuren-in-der-erwerbsbiografie/" data-wpel-link="internal">Kriegserfahrungen hinterlassen tiefe Spuren in der Erwerbsbiografie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Die negativen Folgen von Kriegserfahrungen für Erwerbsbiografien können gravierend sein und treten oft erst lange nach einem Krieg gegen Ende eines Arbeitslebens zutage. Dies zeigt eine empirische Studie anhand von Daten zu Verwundeten, Gefangenen und Vertriebenen aus dem 2. Weltkrieg, die jetzt als Kiel Working Paper erschienen ist. „Aus unseren Forschungsergebnissen lassen sich auch Lehren für den Ukraine-Krieg ziehen, etwa über die zu erwartenden Nachteile von Kriegsveteranen im Berufsleben oder die Integration von Vertriebenen auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Arbeitsmarktökonom und Kiel Institute Fellow Sebastian Braun. </i></p>
<p>Die Autoren untersuchen die Kriegsfolgen für die Erwerbsbiographien in Westdeutschland für die Kohorte der 1919 bis 1921 Geborenen (Braun, Stuhler: <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/DZSHJcEU71JXSd8rs43a1rJP6QSwBnoJsagrNmsq03HqIt9gqOzJkX2fEn67VbMNC3L4CvMQbPo-Tl-ztTemUvjZsstKOsMLbJyb35qGoEcfY7taKJy6QFpkTnAyCV3yd6WU9tPuFgsi6nVVYdl3_OgWzvpJRSLvH5-GfFc3tPgB4Jswmesi-zYRqyBHq266EcqPkk3YAIR0lAUfUsOvmqStj9mHKqvgw4NuhG07uP-PGeRw" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Exposure to War and Its Labor Market Consequences over the Life Cycle</a>). 95 Prozent der Männer dieser Kohorte kämpften im Krieg. Darüber hinaus betrachtet die Studie Vertriebene, die bei Kriegsende zwischen zwei und 60 Jahre alt waren. </p>
<p>Unsere Ergebnisse zeigen, dass Kriegsverletzungen die Erwerbstätigkeit erst im Alter reduzieren, vermutlich weil dann die gesundheitlichen Probleme verstärkt zu Tage treten. Ehemalige Kriegsgefangene dagegen verschieben ihren Ruhestand nach hinten, um verlorene Arbeitszeit und verlorenes Einkommen auszugleichen“, so Braun.</p>
<p>„Die Folgen von Vertreibung sind komplex und hängen stark von der jeweiligen Phase im Erwerbsleben ab. Tendenziell leiden besonders junge Menschen, die gerade auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, sowie alte Menschen am Ende des Berufslebens. Historisch gesehen gelang gerade vertriebenen Frauen oft nicht mehr der berufliche Wiedereinstieg.“</p>
<p>Laut Studie gehen Kriegsverletze, etwa durch Schusswunden oder Amputationen, fast ein Jahr früher in den Ruhestand im Vergleich zu Unversehrten. Außerdem verringerte eine Kriegsverletzung die monatlichen Rentenbezüge um fast 10 Prozent im Vergleich zu einer Person, die ohne Kriegsverletzung in den Ruhestand ging. Zusätzliche Renten für Kriegsopfer in Deutschland glichen diesen Verlust jedoch fast aus. Auf den beruflichen Erfolg hatten Kriegsverletzungen dagegen keinen Einfluss.</p>
<p><b>Kriegsgefangene beruflich deutlich weniger erfolgreich</b></p>
<p>„Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erwarten wir, dass russische und ukrainische Verwundete nicht in der unmittelbaren Nachkriegszeit dem Arbeitsmarkt fehlen werden, sondern erst wenn sich diese Veteranen dem Rentenalter nähern“, so Braun.</p>
<p>Fast zwei von drei der zwischen 1919 und 1921 geborenen Männer waren für mindestens sechs Monate in Kriegsgefangenschaft. Viele kehrten erst nach Kriegsende nach Deutschland zurück, typischerweise in einem Alter, in dem sie in Friedenszeiten ihre Ausbildung abgeschlossen und gearbeitet hätten. Die Kriegsgefangenschaft verkürzte die Erwerbstätigkeit der 20- bis 55j-ährigen um durchschnittlich mehr als zwei Jahre. Ehemalige Kriegsgefangene waren beruflich außerdem deutlich weniger erfolgreich als ehemalige Soldaten, die der Gefangenschaft entkommen sind.</p>
<p>Den Verlust an Arbeitszeit und Einkommen in jungen Jahren versuchten ehemalige Kriegsgefangene offenbar durch vermehrte Arbeit im Alter auszugleichen. Im Durchschnitt gingen sie im Vergleich fast ein halbes Jahr später in den Ruhestand. </p>
<p><b>Folgen von Vertreibung für zwei- bis 60jährige: je nach Alter und Geschlecht sehr unterschiedlich</b></p>
<p>Eine Ausweitung der Untersuchung zeigt auch die Auswirkungen von Vertreibung auf die Erwerbsbiografien von anderen Jahrgängen und Zivilisten.  Zentrale Erkenntnis dabei ist, dass die Folgen je nach Alter und Geschlecht der Betroffenen stark variieren. Die Auswirkungen auf die Bildung waren am schlimmsten für Personen in der Übergangsphase von der Schule zur Berufsausbildung. Hier verloren Männer im Durchschnitt 0,7 Jahre Bildungszeit durch die Vertreibung, Frauen 0,4 Jahre – mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf ihre Karriere.</p>
<p>Der Verlust von Arbeit war besonders schwerwiegend für ältere Menschen, insbesondere für Frauen. Bei Vertreibung 40- bis 50-jährige Frauen verloren im Durchschnitt mehr als 2 Jahre Beschäftigungszeit, 50- bis 55-jährige Männer 1,5 Jahre. Viele ältere Vertriebene, auch hier vor allem Frauen, fassten am Arbeitsmarkt oftmals gar nicht mehr Fuß und fanden nach der Vertreibung nie wieder eine Arbeitsstelle.  </p>
<p>„Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Politik Kriegsveteranen speziell auch am Ende ihres Berufslebens unterstützen sollte, selbst dann, wenn sie unmittelbar nach Kriegsende erst einmal in den Arbeitsmarkt zurückgefunden haben“, so Braun. „Außerdem ist eine schnelle Integration von Vertriebenen in Arbeitsmarkt und Bildungssystem bedeutsam. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf jungen Erwachsenen im Übergang von der Schule zur Berufsausbildung und auf am Arbeitsmarkt benachteiligten Gruppen liegen.“</p>
<p>Jetzt Kiel Working Paper lesen (Englisch): Braun, Stuhler: <a href="https://5siut.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/rVhkCQxpNMVHBqYXK8QmDQVVxOboIzbWWTE314wKeSkKY_OhwVq-aNt-UlUaasKXNWGDq0LHuPspA8tPeXVsLB6IivkWemqB6ke-7cJMRtO5Akj9Ttg6fffzZN-9MB-ELh28Ax4ZjmDezgfXJeHsheoFqFGg_IKzAxCGP3Ef6GzExMViWDLWUlE8Yxbq5vwdN_Qww8IoRCoYMTYxeF08jMVZVaKJxUtTANVOQVO29Kmd000i" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Exposure to War and Its Labor Market Consequences over the Life Cycle</a>). </div>
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<div class="pb-contact-item">Prof. Dr. Sebastian Braun<br />
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