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	<title>Firma Deutsches Patent- und Markenamt, Autor bei Presseradar</title>
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	<description>Warum lange suchen – Wir finden die passenden Leser.</description>
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		<title>DPMA-Jahresbericht 2022: Deutschland fällt bei Digitaltechnologien weiter zurück</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2023/06/21/dpma-jahresbericht-2022-deutschland-faellt-bei-digitaltechnologien-weiter-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsches Patent- und Markenamt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2023 06:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>DPMA-Analyse: Starke Zunahme an Patentanmeldungen zu digitalen Schlüsseltechnologien aus den Vereinigten Staaten und China, rückläufige Zahlen aus Deutschland – DPMA-Präsidentin: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/06/21/dpma-jahresbericht-2022-deutschland-faellt-bei-digitaltechnologien-weiter-zurueck/" data-wpel-link="internal">DPMA-Jahresbericht 2022: Deutschland fällt bei Digitaltechnologien weiter zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>DPMA-Analyse: Starke Zunahme an Patentanmeldungen zu digitalen Schlüsseltechnologien aus den Vereinigten Staaten und China, rückläufige Zahlen aus Deutschland – DPMA-Präsidentin: Deutschland muss Potenzial besser ausschöpfen – Jahresbericht 2022 bietet Statistik, Services und interessante Geschichten</b></p>
<p>München. Bei Patentanmeldungen in digitalen Technologien fallen deutsche Unternehmen auf ihrem Heimatmarkt immer stärker zurück. Während die Zahl der veröffentlichten Anmeldungen mit Wirkung für Deutschland vor allem aus den Vereinigten Staaten und aus China im vergangenen Jahr kräftig zulegte, gingen die Veröffentlichungen aus Deutschland teilweise deutlich zurück. In allen fünf Technologiefeldern, die das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) in einer Analyse untersucht hat, wurden 2022 weniger Patentanmeldungen aus Deutschland veröffentlicht als im Vorjahr. Die Vereinigten Staaten belegen in allen Bereichen den Spitzenplatz. Die Analyse zu Digitaltechnologien ist Teil des DPMA-Jahresberichts 2022, den das Amt heute veröffentlicht hat.</p>
<p><b>„Deutschland hat mit seinen starken Technologieunternehmen, den guten Hochschulen und den vielen talentierten technischen Absolventinnen und Absolventen auch in den digitalen Technologien enormes Potenzial. Dieses Potenzial müssen wir besser in geschützte Innovationen und dann in attraktive Produkte umsetzen“, sagte die DPMA-Präsidentin Eva Schewior. „Die Patentanmeldungen von heute sind die innovativen Produkte von morgen, und die Digitalisierung treibt die Entwicklung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Wenn wir bei den digitalen Schlüsseltechnologien den Anschluss verlieren, wird unsere Innovationskraft in allen Branchen leiden.“</b></p>
<p>Für die Analyse haben wir <b>veröffentlichte Patentanmeldungen mit Wirkung für Deutschland beim DPMA und beim Europäischen Patentamt</b> ohne Doppelzählungen betrachtet. Patentanmeldungen werden nach 18 Monaten veröffentlicht. Im Jahr 2022 neu angemeldete Erfindungen sind daher noch nicht enthalten. Untersucht haben wir die Technologiefelder Audiovisuelle Technik, Digitale Kommunikationstechnik, Computertechnik, Datenverarbeitung für betriebswirtschaftliche Zwecke und Halbleiter.</p>
<p><b>Künstliche Intelligenz, 5G-Mobilfunk, virtuelle Realität: USA und China dominieren</b></p>
<p>Insgesamt legten die veröffentlichten Anmeldungen für den deutschen Markt in den Digitaltechnologien 2022 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu (+7,4 Prozent). Unter den betrachteten Technologiefeldern hatte die <b>Computertechnik</b> die meisten Anmeldungen. Im Länder-Ranking liegen die Vereinigten Staaten hier mit großem Abstand vor China und Deutschland. Während für die ersten beiden mit 6.789 (+14,3 Prozent) und 2.298 (+13,6 Prozent) deutlich mehr Patentanmeldungen veröffentlicht wurden als im Vorjahr, waren es aus Deutschland mit 1.794 (-1,9 Prozent) sogar weniger. Zur Computertechnik zählen unter anderem Erfindungen zur Bilddatenverarbeitung, Spracherkennung oder Informations- und Kommunikationstechnik. Viele dieser Entwicklungen setzen Künstliche Intelligenz oder maschinelles Lernen ein.</p>
<p>Im zweitstärksten Feld, der <b>Digitalen Kommunikationstechnik</b>, lagen die Vereinigten Staaten mit 4.912 Anmeldungen (+19,4 Prozent) ebenfalls vor China (4.635, +8,1 Prozent); auf Platz 3 folgt die Republik Korea mit 1.284 Anmeldungen (+9,4 Prozent). Deutschland liegt nur auf Rang 6. Viele Anmeldungen beschäftigen sich hier mit drahtlosen Kommunikationsnetzen, insbesondere beziehen sie sich auf den aktuellen 5G-Mobilfunkstandard. Gerade in diesem Bereich, der mit der Vernetzung von elektrischen Geräten (Internet of Things, IoT) die Grundlage für zukünftige Schlüsseltechnologien wie autonomes Fahren, Smart Energy und Industry 4.0 legt, haben standardessentielle Patente (SEP) eine immense wirtschaftliche Bedeutung. Wie der <a href="https://single-market-economy.ec.europa.eu/document/download/a009816a-3b24-46c8-9c3c-fd8bd89a1380_en?filename=SWD_2023_124_1_EN_impact_assessment_part1_v4.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Folgenabschätzungsbericht</a> der EU-Kommission zur Regulierung standardessentieller Patente vom 27. April 2023 zeigt, stammten 2021 die Inhaber von SEPs zu 30 Prozent aus China, zu je 19 Prozent aus Korea und USA und nur zu 15 Prozent aus der Europäischen Union. Nur etwa acht Prozent des EU-Anteils kommen aus Deutschland. Damit zeigen auch die Anmeldungen beim DPMA in dieser Kategorie in die gleiche Richtung.</p>
<p>Drittstärkster Bereich ist die <b>Audiovisuelle Technik</b>, zu der Erfindungen aus den Gebieten der virtuellen Realität (Virtual Reality) und der erweiterten Realität (Augmented Reality) gehören. Gerade in diesen Gebieten liegen große Zukunftschancen für die Industrie: Produkte, Maschinen bis hin zu Industrieanlagen lassen sich als digitale Zwillinge modellieren und können so virtuell visualisiert werden. Hinter den Vereinigten Staaten mit 1.461 Anmeldungen (+19,8 Prozent) liegen hier China (1.199, +14,8 Prozent) und Japan (973, -3,4 Prozent). Deutschland ist mit 575 Anmeldungen (-7,1 Prozent) auf Platz 5 zurückgefallen.</p>
<p>Die viertmeisten Anmeldungen wurden im Bereich <b>Halbleiter</b> veröffentlicht. Die Vereinigten Staaten liegen auch hier auf Platz 1 (1.095, +24,6 Prozent), dahinter folgen Japan (1.071, +6,5 Prozent) und die Republik Korea (770, -1,5 Prozent). Deutschland liegt mit 585 Anmeldungen auf Platz 5 (-9,2 Prozent). Halbleiterbauelemente machen die Verarbeitung und Speicherung von Daten und damit die fortschreitende Digitalisierung überhaupt erst möglich.</p>
<p>Die wenigsten Anmeldungen wurden im Technologiefeld <b>Datenverarbeitungsverfahren für betriebswirtschaftliche Zwecke</b> veröffentlicht. Hier sind zum Beispiel Verfahren für Dienstleistungen wie Reservierungen und Veranstaltungsbuchungen, zur Steuerung von Arbeitsabläufen, zur Unternehmens- oder Organisationsplanung oder für die Material- oder Warenwirtschaft enthalten. Im Länder-Ranking liegen Japan mit 403 Anmeldungen (+11,6 Prozent) und Deutschland mit 338 Anmeldungen (-9,9 Prozent) hinter den Vereinigten Staaten (960, -2,4 Prozent).</p>
<p><b>Aktuelle Statistik, hilfreiche Services, interessante Geschichten und Perspektiven</b></p>
<p>Neben aktuellen Technologietrends gibt es im DPMA-Jahresbericht 2022 wieder jede Menge Statistiken – etwa das <b>Ranking der Bundesländer</b> für Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs sowie die <b>Ranglisten der anmeldestärksten Unternehmen</b>. Zudem bietet der Bericht spannende Geschichten – etwa über das Design der Olympischen Spiele 1972 in München und die Technik in der Bassgitarre von Beatles-Legende Paul McCartney. Eine Designerin und Gründerin schreibt über gewerbliche Schutzrechte als Chance und Herausforderung für kleine Unternehmen – und ein Wirtschaftswissenschaftler spricht im Interview über den Beitrag von Zuwanderern zur Innovationskraft Deutschlands.</p>
<p>Den DPMA-Jahresbericht gibt es wieder in drei Formaten: als Printbroschüre, als PDF zum Herunterladen und in der <a href="https://www.dpma.de/digitaler_jahresbericht/2022/jb22_de.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">HTML-basierten Web-Version</a> zur optimalen Nutzung auf mobilen Endgeräten. Neben ihrer besonderen Nutzerfreundlichkeit über ein klickbares Inhaltsverzeichnis bietet diese Version im Vergleich zum Print zusätzliches Informationsmaterial und ergänzende Features wie animierte Grafiken und Videos. Die gedruckte Ausgabe ist ab Juli bei der DPMA-Pressestelle erhältlich.</p>
<p>Wir hoffen, der Jahresbericht bietet Ihnen neue Erkenntnisse und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsches Patent- und Markenamt</div>
<p>Erfindergeist und Kreativit&auml;t brauchen wirksamen Schutz. Das DPMA ist das deutsche Kompetenzzentrum f&uuml;r alle Schutzrechte des geistigen Eigentums &ndash; f&uuml;r Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs. Als gr&ouml;&szlig;tes nationales Patentamt in Europa und f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;tes nationales Patentamt der Welt steht es f&uuml;r die Zukunft des Erfinderlandes Deutschland in einer globalisierten Wirtschaft. Seine knapp 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten &ndash; M&uuml;nchen, Jena und Berlin &ndash; sind Dienstleister f&uuml;r Erfinder und Unternehmen. Sie setzen Innovationsstrategien des Bundes um und entwickeln die nationalen, europ&auml;ischen und internationalen Schutzsysteme weiter. Weitere Informationen unter www.dpma.de</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsches Patent- und Markenamt<br />
Zweibr&uuml;ckenstr. 12<br />
80331 M&uuml;nchen<br />
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/deutsches-patent-und-markenamt/DPMA-Jahresbericht-2022-Deutschland-faellt-bei-Digitaltechnologien-weiter-zurueck/boxid/1162476" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsches Patent- und Markenamt</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/deutsches-patent-und-markenamt" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutsches Patent- und Markenamt</a>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>DPMA-Jahreszahlen 2022: Patenterteilungen wieder auf Rekordniveau</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2023/03/09/dpma-jahreszahlen-2022-patenterteilungen-wieder-auf-rekordniveau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsches Patent- und Markenamt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 06:29:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsches Patent- und Markenamt abermals sehr leistungsfähig – Zahl der Patentanmeldungen stabilisiert sich etwas, aber deutlich weniger Erfindungen kommen aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2023/03/09/dpma-jahreszahlen-2022-patenterteilungen-wieder-auf-rekordniveau/" data-wpel-link="internal">DPMA-Jahreszahlen 2022: Patenterteilungen wieder auf Rekordniveau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Deutsches Patent- und Markenamt abermals sehr leistungsfähig – Zahl der Patentanmeldungen stabilisiert sich etwas, aber deutlich weniger Erfindungen kommen aus Deutschland – Markenanmeldungen wieder auf Vor-Corona-Niveau</b></p>
<p>München. Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) hat sich im vergangenen Jahr abermals als sehr leistungsfähig erwiesen. Für 23.592 Erfindungen erteilten die Prüferinnen und Prüfer des DPMA Patente. Damit liegt die Zahl der Patenterteilungen um 11,7 Prozent höher als im Vorjahr und so hoch wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr. Mit erteilten Patenten sind Unternehmen attraktiver für Investoren, können vorteilhaftere Kooperationen eingehen und selbst neue Produkte exklusiv vermarkten. Das stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit und gibt ihnen Planungssicherheit sowie neue Handlungsoptionen.</p>
<p>Neben der abermals hohen Zahl an Patenterteilungen konnte das DPMA 2022 zum zweiten Mal in Folge die Zahl anhängiger Prüfungsverfahren leicht verringern. <b>„Wir haben die Trendumkehr geschafft. Vor allem dank der zusätzlichen Stellen, die uns in den vergangenen Jahren bewilligt wurden und dank unserer erfolgreichen Einstellungsoffensive können wir den Stau in der Patentprüfung langsam auflösen. Wenn weniger Prüfungen anhängig sind, werden wir auch die Verfahrenslaufzeiten Schritt für Schritt verkürzen können“, sagte DPMA-Präsidentin Eva Schewior. „Gleichzeitig bleibt es dabei: Die Qualität der Patentprüfung hat bei uns oberste Priorität. Darauf können sich unsere Anmelderinnen und Anmelder verlassen.“</b></p>
<p><b>Patentanmeldungen aus Deutschland rückläufig</b></p>
<p>Die Zahl der Patentanmeldungen beim DPMA stabilisierte sich nach der deutlich rückläufigen Entwicklung während der Corona-Pandemie etwas: 2022 verzeichnete das DPMA einen wesentlich geringeren Anmelderückgang gegenüber dem Vorjahr als noch 2021 (-2,3 Prozent). Insgesamt gingen 57.214 Patentanmeldungen ein.</p>
<p>Auf Vorjahresniveau blieb die Zahl der Prüfungsanträge – ein wichtiger Indikator für die Innovationstätigkeit. Anmelderinnen und Anmelder haben beim DPMA sieben Jahre lang Zeit, für ihre Patentanmeldung Prüfungsantrag zu stellen und damit das Prüfungsverfahren in Gang zu setzen. Das geschieht nicht in jedem Fall. Man kann aber davon ausgehen, dass bei wichtigen Anmeldungen früher oder später auch ein Prüfungsantrag gestellt wird, um die betreffende Erfindung zum Patent zu führen. Im vergangenen Jahr wurden beim DPMA 42.449 wirksame Prüfungsanträge gestellt – nur geringfügig weniger als 2021.</p>
<p>Bemerkenswert ist allerdings, dass die stabiler gewordenen Zahlen vor allem auf die Anmeldungen ausländischer Unternehmen zurückgehen. Ausländische Anmelderinnen und Anmelder reichten im vergangenen Jahr 20.020 Erfindungen ein – 6,8 Prozent mehr als 2021. Aus Deutschland selbst gingen dagegen mit insgesamt 37.194 Erfindungen 6,6 Prozent weniger ein als im Vorjahr. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Prüfungsanträgen. Deutlich mehr Anmeldungen erhielt das DPMA im vergangenen Jahr etwa aus den Vereinigte Staaten (+16,2 Prozent), Japan (+3,4 Prozent), China (+23,6 Prozent) und der Republik Korea (+5,0 Prozent).</p>
<p><b>Immer mehr Computer, immer weniger Verbrennungsmotor </b></p>
<p>Hinter den rückläufigen Zahlen inländischer Anmelderinnen und Anmelder stecken möglicherweise noch immer die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Offenbar macht sich aber auch ein struktureller Wandel in der Innovationstätigkeit bemerkbar, der die deutsche Wirtschaft besonders betrifft: Während Erfindungen aus dem Bereich Elektrotechnik zunehmen, sinkt die Zahl der Patentanmeldungen aus dem Maschinenbau und der Automobilindustrie, wo deutsche Anmelderinnen und Anmelder traditionell stark sind. Seit 2016 stieg der Anteil des Sektors Elektrotechnik an den Gesamtanmeldungen von 21,7 auf 29,0 Prozent. Der Anteil des Maschinenbaus nahm im gleichen Zeitraum von 46,4 auf 40,6 Prozent ab.</p>
<p>Innerhalb der Elektrotechnik legte 2022 das Technologiefeld „Computertechnik“ besonders stark zu (+19,5 Prozent). Eine große Rolle spielen in dem Bereich unter anderem Entwicklungen, die Künstliche Intelligenz oder maschinelles Lernen einsetzen. Auch das anmeldestarke Technologiefeld „Elektrische Maschinen und Geräte, elektrische Energie“ legte weiter zu (+1,9 Prozent), unter anderem weil deutlich mehr Patentanmeldungen für Batterien eingingen.</p>
<p>Stark rückläufig waren dagegen einige Technologiefelder im Sektor Maschinenbau: Anmeldungen im Bereich „Motoren, Pumpen, Turbinen“ gingen um 17,9 Prozent zurück. Eine große Rolle für die geringere Innovationstätigkeit spielt dabei sicher das absehbare Aus für den Verbrennungsmotor im Automobilbau.  Auch im traditionell anmeldestarken Technologiefeld „Maschinenelemente“ gingen deutlich weniger Patentanmeldungen ein (-11,9 Prozent). Rückläufig war auch die Entwicklung in der zum Sektor Instrumente gehörenden Medizintechnik (-11,2 Prozent).</p>
<p>„<b>Der strukturelle Wandel in der Innovationslandschaft nimmt an Fahrt auf. Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz sowie Batterietechnologie spielen eine immer größere Rolle“, sagte DPMA-Präsidentin Eva Schewior. „Bei der Zahl der Patentanmeldungen wirkt sich diese Entwicklung derzeit nicht gerade zugunsten Deutschlands aus.“</b></p>
<p>Die unterschiedliche Entwicklung zwischen Inland und Ausland zeigt sich noch deutlicher bei den Gebrauchsmusteranmeldungen. Während ausländische Anmelderinnen und Anmelder 11,3 Prozent mehr Gebrauchsmuster einreichten, kamen aus Deutschland 21,5 Prozent weniger. Aufgrund der geringeren Inlandsnachfrage war die Gesamtentwicklung deutlich rückläufig: Insgesamt erhielt das DPMA mit 9.469 Gebrauchsmusteranmeldungen – 10,5 Prozent weniger als noch 2021. Wie Patente schützen Gebrauchsmuster technische Erfindungen. Im Unterschied zum Patent wird ein Gebrauchsmuster aber nur eingeschränkt geprüft.</p>
<p><b>Top-Technologiefelder, Top-Anmelder</b></p>
<p>Stärkstes Technologiefeld bei den Patentanmeldungen war wie in den vergangenen Jahren der „Transport“ mit 10.329 Anmeldungen (-1,6 Prozent) vor „Elektrische Maschinen und Geräte, elektrische Energie“ mit 7.317 Anmeldungen (+1,9 Prozent) und der „Messtechnik“ mit 4.290 Anmeldungen (-4,5 Prozent).</p>
<p>Unter den anmeldestärksten Unternehmen lag die Robert Bosch GmbH mit 3.946 eingereichten Erfindungen auf Platz 1. Platz 2 und 3 im Anmelde-Ranking belegten die Bayerische Motoren Werke AG mit 1.867 und die ZF Friedrichshafen AG mit 1.394 Anmeldungen. Bemerkenswert ist, dass trotz der rückläufigen Entwicklung bei Verbrennungsmotoren die Top-10 der anmeldestärksten Unternehmen allesamt Automobilhersteller oder Automobilzulieferer sind.</p>
<p>Im Anmelde-Ranking der Bundesländer führt wie im vergangenen Jahr Baden-Württemberg mit 13.444 eingereichten Erfindungen (- 0,9 Prozent). Der Abstand zum zweitplatzierten Bayern mit 10.548 Patentanmeldungen (- 11,2 Prozent) ist damit deutlich gewachsen. Aus den beiden südlichen Bundesländern kommen nahezu zwei Drittel aller Anmeldungen (64,5 Prozent). Auf Rang 3 lag 2022 abermals Nordrhein-Westfalen mit 5.292 Anmeldungen (- 6,7 Prozent).</p>
<p><b>Anmeldeentwicklung Marke und Designs</b></p>
<p>Rückläufig war die Anmeldeentwicklung 2022 auch bei den Schutzrechten Marke und Design. Bei der Marke lag das Niveau mit 77.427 Anmeldungen in etwa wieder auf dem Stand von 2019, im Vergleich zum vergangenen Jahr allerdings deutlich niedriger (-16,1 Prozent). In den vergangenen beiden Jahren hatten die Markenanmeldungen befeuert durch die Corona-Pandemie und den boomenden Online-Handel stark zugenommen.</p>
<p>Was die meist beanspruchten Waren- und Dienstleistungsklassen für Marken angeht, gibt es kaum Veränderungen: Am häufigsten beanspruchen Anmelderinnen und Anmelder die Klasse „Werbung; Geschäftsführung“ (Klasse 35) vor „Ausbildung; Unterhaltung; sportliche und kulturelle Aktivitäten“ (Klasse 41) und „Elektronische Apparate und Instrumente; Computerhardware; Software; optische Geräte“ (Klasse 9).</p>
<p>Im Designbereich wurden im vergangenen Jahr 33.652 Designs beim DPMA angemeldet – 9,6 Prozent weniger als im Vorjahr.</p>
<p><b>Abgeschlossene Verfahren</b></p>
<p>Insgesamt wurden im Jahr 2022 45.498 Patentprüfungsverfahren abgeschlossen. Das sind zwar 6,2 Prozent weniger als im Vorjahr, Abschlüsse seitens des DPMA mit Erteilung oder Zurückweisung gab es aber 4,6 Prozent mehr (32.891). Grund für die gegenläufige Entwicklung ist die 2022 deutlich geringere Zahl zurückgenommener Verfahren. Während der Corona-Pandemie (2020 und 2021) hatten viele Unternehmen wesentlich mehr Patentanmeldungen fallengelassen – möglicherweise aus Kostengründen. 2022 lag die Zahl der Zurücknahmen wieder auf dem Vor-Corona-Niveau, die Bereinigung der Anmeldeportfolios ist also offenbar weitgehend abgeschlossen. Die Erteilungsquote – also der Anteil der abgeschlossenen Verfahren, die mit der Erteilung eines Patents endeten – lag 2022 bei 51,9 Prozent.</p>
<p>Auch im Designbereich schloss das DPMA mehr Verfahren ab als im Vorjahr (+15,6 Prozent). Aufgrund des extrem hohen Vorjahresniveaus ging die Zahl der Abschlüsse im Markenbereich dagegen zurück (-18,1 Prozent). Rückläufig war die Zahl abgeschlossener Verfahren auch bei Gebrauchsmustern (-13,1 Prozent). Grund ist auch hier die deutlich rückläufige Anmeldeentwicklung.</p>
<p><b>Haushalt: DPMA erzielt abermals deutlichen Überschuss</b></p>
<p>Das DPMA schloss 2022 mit einem Überschuss von 236,2 Millionen Euro ab (+ 10,0 Prozent), der dem Bundeshaushalt zugutekommt. Die Einnahmen, fast komplett aus Gebühren, stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 479,7 Millionen Euro. Die Ausgaben sanken um 2,0 Prozent auf 243,5 Millionen Euro.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsches Patent- und Markenamt</div>
<p>Erfindergeist und Kreativit&auml;t brauchen wirksamen Schutz. Das DPMA ist das deutsche Kompetenzzentrum f&uuml;r alle Schutzrechte des geistigen Eigentums &ndash; f&uuml;r Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs. Als gr&ouml;&szlig;tes nationales Patentamt in Europa und f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;tes nationales Patentamt der Welt steht es f&uuml;r die Zukunft des Erfinderlandes Deutschland in einer globalisierten Wirtschaft. Seine rund 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten &ndash; M&uuml;nchen, Jena und Berlin &ndash; sind Dienstleister f&uuml;r Erfinder und Unternehmen. Sie setzen Innovationsstrategien des Bundes um und entwickeln die nationalen, europ&auml;ischen und internationalen Schutzsysteme weiter. Weitere Informationen unter www.dpma.de</p>
</div>
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<p>Deutsches Patent- und Markenamt<br />
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		<title>Bundesjustizminister: &#8222;Kompetenzen des DPMA erhalten und ausbauen&#8220;</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2022/05/05/bundesjustizminister-kompetenzen-des-dpma-erhalten-und-ausbauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsches Patent- und Markenamt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2022 14:43:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesminister der Justiz Dr. Marco Buschmann lobt Deutsches Patent und Markenamt bei seinem Antrittsbesuch als „wichtige Stütze“ der Bundesregierung – [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2022/05/05/bundesjustizminister-kompetenzen-des-dpma-erhalten-und-ausbauen/" data-wpel-link="internal">Bundesjustizminister: &#8222;Kompetenzen des DPMA erhalten und ausbauen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Bundesminister der Justiz Dr. Marco Buschmann lobt Deutsches Patent und Markenamt bei seinem Antrittsbesuch als „wichtige Stütze“ der Bundesregierung – DPMA-Präsidentin erfreut über „klares Bekenntnis zur großen Bedeutung nationaler gewerblicher Schutzrechte“</b></p>
<p>Der Bundesminister der Justiz, Dr. Marco Buschmann, hat die große Bedeutung des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) für die Arbeit der Bundesregierung hervorgehoben. <b>„Die unbestrittene Kompetenz des DPMA wollen wir als Bundesregierung erhalten und weiter ausbauen“, sagte der Minister</b> anlässlich seines Antrittsbesuchs beim DPMA in München. Genau wie die Wirtschaft wisse er die Fachkompetenz und das Engagement der vielen Prüferinnen und Prüfer zu schätzen. Das Amt und seine Mitarbeiter seien eine „wichtige Stütze“ bei der Regierungsarbeit – insbesondere, wenn es um den Schutz neuer technischer und naturwissenschaftlicher Entwicklungen gehe, und natürlich dann, wenn Impulse aus der täglichen Praxis des DPMA gefragt seien, um in den kommenden Jahren das Patent-, Gebrauchsmuster-, Marken- und Designrecht weiter zu verbessern. Bundesminister Buschmann wurde bei seinem Besuch vom Parlamentarischen Staatssekretär Benjamin Strasser und von Staatssekretärin Dr. Angelika Schlunck begleitet.</p>
<p>DPMA-Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäffer zeigte sich erfreut über den Besuch und die damit verbundene Würdigung. <b>„Wir sind dankbar für die Unterstützung unserer Arbeit und freuen uns über das klare Bekenntnis zur großen Bedeutung nationaler gewerblicher Schutzrechte für den Erfolg unseres Wirtschaftsstandorts“</b>, sagte die DPMA-Präsidentin.</p>
<p>Der Bundesjustizminister betonte auch die erweiterten Kompetenzen des DPMA durch den neuen § 26a Patentgesetz. Die damit erstmals gesetzlich verankerte Zuständigkeit zur Information der Öffentlichkeit über Rechte des geistigen Eigentums sowie deren Wahrnehmung und Durchsetzung und zur internationalen Verwaltungszusammenarbeit sei eine „wichtige Aufgabe“. So könne auch das DPMA einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung von Produktpiraterie leisten. Produktpiraterie führe zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden und bedrohe die öffentliche Gesundheit und Sicherheit – etwa, wenn Medikamente und Covid-Schutzmasken gefälscht oder giftige Textilien in Umlauf gebracht würden. „An diesen Beispielen sieht man, dass das DPMA mit überaus wichtigen Aufgaben betraut worden ist und uns als Bundesregierung damit tatkräftig unterstützt“, hob der Minister hervor.</p>
<p>Bei dem Besuch informierten die Hauptabteilungsleiterinnen des DPMA über die aktuellen Entwicklungen in den Schutzrechtsverfahren für Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs und benannten die strategischen Herausforderungen der kommenden Jahre. Zudem bat DPMA-Präsidentin Rudloff-Schäffer die Führung des Ministeriums um Unterstützung bei der Realisierung wichtiger Zukunftsprojekte des Amtes.</p>
<p><b>Das Deutsche Patent- und Markenamt</b></p>
<p>Erfindergeist und Kreativität brauchen wirksamen Schutz. Das DPMA ist das deutsche Kompetenzzentrum für alle Schutzrechte des geistigen Eigentums – für Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs. Als größtes nationales Patentamt in Europa und fünftgrößtes nationales Patentamt der Welt steht es für die Zukunft des Erfinderlandes Deutschland in einer globalisierten Wirtschaft. Seine knapp 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten – München, Jena und Berlin – sind Dienstleister für Erfinder und Unternehmen. Sie setzen Innovationsstrategien des Bundes um und entwickeln die nationalen, europäischen und internationalen Schutzsysteme weiter. Weitere Informationen unter <a href="http://www.dpma.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.dpma.de</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsches Patent- und Markenamt<br />
Zweibr&uuml;ckenstr. 12<br />
80331 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (89) 2195-1000<br />
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Telefon: +49 (89) 2195-3222<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/deutsches-patent-und-markenamt/Bundesjustizminister-Kompetenzen-des-DPMA-erhalten-und-ausbauen/boxid/1111097" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsches Patent- und Markenamt</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/deutsches-patent-und-markenamt" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutsches Patent- und Markenamt</a>
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		<title>DPMA-Jahresbericht 2019: Techniktrends zu Digitalisierung und Automobilbranche</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2020/05/22/dpma-jahresbericht-2019-techniktrends-zu-digitalisierung-und-automobilbranche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsches Patent- und Markenamt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2020 08:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fahrzeugbau / Automotive]]></category>
		<category><![CDATA[batterie]]></category>
		<category><![CDATA[bericht]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo in Deutschland entstehen die meisten Innovationen? Was tut sich bei der Digitalisierung? Und wie wirkt sich das neue Markenrecht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2020/05/22/dpma-jahresbericht-2019-techniktrends-zu-digitalisierung-und-automobilbranche/" data-wpel-link="internal">DPMA-Jahresbericht 2019: Techniktrends zu Digitalisierung und Automobilbranche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wo in Deutschland entstehen die meisten Innovationen? Was tut sich bei der Digitalisierung? Und wie wirkt sich das neue Markenrecht aus? In seinem heute veröffentlichten Jahresbericht 2019 bietet das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) wieder wichtige aktuelle Informationen über gewerbliche Schutzrechte sowie Innovationen und Techniktrends. Mit Rankings und Infografiken zeigt die Bundesbehörde, welche Bundesländer bei Anmeldungen für Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs vorne liegen und welche Unternehmen die meisten Erfindungen einreichen.</p>
<p>Wie die Digitalisierung unterschiedliche Technikbereiche zunehmend prägt, zeigt eine aktuelle Auswertung im Jahresbericht: Die Zahl der veröffentlichten Patentanmeldungen mit Wirkung für Deutschland in den einschlägigen Bereichen Kommunikationstechnik, Halbleiter, Audiovisuelle Technik und Datenverarbeitungsverfahren stieg 2019 um knapp 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf nun 23 143. „Die Anmeldedynamik ist ein Hinweis darauf, wie stark der digitale Wandel alle Lebensbereiche weiter verändern wird“, sagte DPMA-Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäffer. „Wie elementar die konsequente Digitalisierung für die Arbeitsfähigkeit sein kann, haben wir in den vergangenen Monaten während der Corona-Pandemie noch deutlicher gespürt. Dies bestärkt uns darin, in den kommenden Jahren mit unserer digitalen Roadmap weitere Meilensteine beim Ausbau der elektronischen Dienstleistungen und der internen IT-Infrastruktur zu setzen.“</p>
<p><b>Berichte von Künstlicher Intelligenz bis Micky Maus</b></p>
<p>Auf den digitalen Wandel im DPMA legt der Jahresbericht deshalb ein besonderes Augenmerk – unter anderem mit Berichten über den Umgang mit Künstlicher Intelligenz bei der Prüfung von Patentanmeldungen, die Einbindung Künstlicher Intelligenz bei der Patentrecherche und die digitale Roadmap des DPMA. Seit Jahren bearbeitet das Amt den Großteil seiner Schutzrechtsverfahren durchgehend elektronisch – von der Anmeldung über die Prüfung bis hin zum Versand von Beschlüssen und Bescheiden. Schrittweise werden in den kommenden Jahren weitere Arbeitsbereiche digitalisiert und elektronische Services für die Kunden ausgebaut.</p>
<p>Auch zu Techniktrends im Automobilbereich bietet der Jahresbericht eine aktuelle Auswertung veröffentlichter Patentanmeldungen. Bei Elektroantrieben und in der Batterie- und Brennstoffzellentechnik spielen deutsche Anmelder auf ihrem Heimatmarkt eine starke Rolle, allerdings gibt es große Konkurrenz aus Asien und den USA.</p>
<p>Neben Technologietrends und nützlichen Informationen zu den Schutzrechtsverfahren bietet der Bericht auch unterhaltsame Lektüre: Im vergangenen Jahr feierte das DPMA seine Wiedereröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg vor 70 Jahren. Der Neustart war eine bewegte und spannende Zeit. Zudem wird die Bedeutung von Schutzrechten in der Popkultur mit Micky Maus, Star Wars, den Simpsons und Co. beleuchtet und der berühmteste Patentprüfer aller Zeiten, Albert Einstein, zu seinem 140. Geburtstag gewürdigt.</p>
<p>Den <a href="https://www.dpma.de/dpma/veroeffentlichungen/jahresberichte/index.html" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Jahresbericht 2019</a> kann man ab sofort auf den Internetseiten des DPMA herunterladen. In gedruckter Form ist er ab Mitte Juni bei der Pressestelle des DPMA erhältlich.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsches Patent- und Markenamt</div>
<p>Erfindergeist und Kreativit&auml;t brauchen wirksamen Schutz. Das DPMA ist das deutsche Kompetenzzentrum f&uuml;r alle Schutzrechte des geistigen Eigentums &#8211; f&uuml;r Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs. Als gr&ouml;&szlig;tes nationales Patentamt in Europa und f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;tes nationales Patentamt der Welt steht es f&uuml;r die Zukunft des Erfinderlandes Deutschland in einer globalisierten Wirtschaft. Seine knapp 2 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten &#8211; M&uuml;nchen, Jena und Berlin &#8211; sind Dienstleister f&uuml;r Erfinder und Unternehmen. Sie setzen Innovationsstrategien des Bundes um und entwickeln die nationalen, europ&auml;ischen und internationalen Schutzsysteme weiter. Weitere Informationen auf www.dpma.de</p>
</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/deutsches-patent-und-markenamt" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Alle Meldungen von Deutsches Patent- und Markenamt</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Erfindungen für eine grüne Zukunft</title>
		<link>https://www.presseradar.de/2020/04/24/erfindungen-fuer-eine-gruene-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsches Patent- und Markenamt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2020 11:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[biogas]]></category>
		<category><![CDATA[biogastechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Windräder, Solaranlagen, Niedrigenergielampen, Elektromotoren: Neue Technologien tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Gewerbliche Schutzrechte helfen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presseradar.de/2020/04/24/erfindungen-fuer-eine-gruene-zukunft/" data-wpel-link="internal">Erfindungen für eine grüne Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presseradar.de" data-wpel-link="internal">Presseradar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Windräder, Solaranlagen, Niedrigenergielampen, Elektromotoren: Neue Technologien tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Gewerbliche Schutzrechte helfen dabei, Innovationen wirtschaftlich zu nutzen und sind ein Anreiz für Neuentwicklungen. <i>„Innovate for a green future“</i> (Erfinden für eine grüne Zukunft) – unter diesem Motto steht der diesjährige Welttag des geistigen Eigentums, den die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) am 26. April veranstaltet. Anlässlich des Welttags hat sich das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) die Entwicklung bei den erneuerbaren Energien genauer angesehen.</p>
<p>Die Zahl der veröffentlichten Patentanmeldungen zu erneuerbaren Energien mit Wirkung für Deutschland ist nach einem mehrjährigen Abwärtstrend im vergangenen Jahr erstmals wieder deutlich gestiegen. 2019 veröffentlichten das DPMA und das Europäische Patentamt (EPA) in der Solartechnik (Solarthermie und Photovoltaik), bei Windkraftmaschinen, Wasserkraft sowie in der Erdwärme- und Biogastechnik 1 077 solcher Anmeldungen – und damit 9,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. „Die verschiedenen Nutzungsformen erneuerbarer Energien sind absolute Schlüsseltechnologien für den zukunftsfähigen Umbau vieler Wirtschaftsbereiche und für den Kampf gegen den Klimawandel. Dass die Innovationstätigkeit hier wieder anzieht, ist eine gute Nachricht – nicht nur für den Umweltschutz“, sagte DPMA-Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäffer. Die Patentanmeldungen werden nach den gesetzlichen Vorgaben in der Regel 18 Monate nach Einreichung veröffentlicht.</p>
<p>Das jüngste Plus bei den veröffentlichten Anmeldungen mit Wirkung für Deutschland geht vor allem auf einen deutlichen Zuwachs um 16,6 Prozent bei Windkraftmaschinen zurück. Bei der Solartechnik sowie bei Erdwärme und Biogas war ein hauchdünnes Plus zu verzeichnen. Bei der Wasserkraft liegt die Zahl der Anmeldungen exakt auf dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der Patentanmeldungen von Unternehmen und freien Erfindern aus Deutschland war allerdings 2019 mit Ausnahme der Windkraft rückläufig.</p>
<p>Langfristig betrachtet liegen die Zahlen von 2019 deutlich unter denen von vor sechs Jahren. 2013 veröffentlichten DPMA und EPA noch 1 977 Patentanmeldungen mit innovativen Entwicklungen im Bereich erneuerbare Energien mit Wirkung für Deutschland. Im vergangenen Jahr waren es 900 weniger (- 45,5 Prozent).  Vor allem der Rückgang bei der Solartechnik ist auffällig: Vor sechs Jahren wurden noch 919 Anmeldungen veröffentlicht, im vergangenen Jahr nur ein Drittel davon (304). Gründe dafür könnten im Vergleich zu früheren Jahren ungünstigere wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen sein. In einigen Bereichen der erneuerbaren Energien – wie etwa der Windkraft und der Wasserkraft – erscheint die Technik derzeit allerdings soweit ausgereift, dass neue Anmeldungen meist nur noch kleine Weiterentwicklungen bestehender Techniken enthalten.</p>
<p>Der allgemeine Trend der Anmeldezahlen bei den regenerativen Energien korrespondiert im Großen und Ganzen mit der <a href="https://www.wipo.int/pressroom/en/articles/2020/article_0007.html?utm_source=WIPO+Newsletters&amp;utm_campaign=a07e278cba-EMAIL_CAMPAIGN_2020_04_22_12_26&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_bcb3de19b4-a07e278cba-256594041" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Entwicklung der internationalen Anmeldungen bei der WIPO (PCT-Anmeldungen)</a>. Die Weltorganisation verzeichnet in diesen Technologiebereichen für 2019 ebenfalls ein Minus von 18 Prozent im Vergleich zu 2013.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsches Patent- und Markenamt</div>
<p>Erfindergeist und Kreativit&auml;t brauchen wirksamen Schutz. Das DPMA ist das deutsche Kompetenzzentrum f&uuml;r alle Schutzrechte des geistigen Eigentums &#8211; f&uuml;r Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs. Als gr&ouml;&szlig;tes nationales Patentamt in Europa und f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;tes nationales Patentamt der Welt steht es f&uuml;r die Zukunft des Erfinderlandes Deutschland in einer globalisierten Wirtschaft. Seine rund 2 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten &#8211; M&uuml;nchen, Jena und Berlin &#8211; sind Dienstleister f&uuml;r Erfinder und Unternehmen. Sie setzen Innovationsstrategien des Bundes um und entwickeln die nationalen, europ&auml;ischen und internationalen Schutzsysteme weiter. Weitere Informationen unter www.dpma.de</p>
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                    </li>
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